Wie gefährlich ist Corona wirklich?

Pascal Pape

Aktualisiert: 6.9.2020

Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich?

Die Meinungen könnten nicht weiter auseinander driften. Von: “Alles nur eine große Verschwörung”, über “tödlich gefährlich, ich habe große Angst” bis “unklar, keine Ahnung, ich verstehe überhaupt nichts mehr” ist eigentlich alles dabei.

Dieser Artikel richtet sich an alle, die noch Angst haben oder verwirrt sind. Ich will Dir die Angst nehmen und mehr Sicherheit geben.

Und er richtet sich natürlich, wie immer, an alle meine kritischen Andersdenker, die gerne hinterfragen.

Woher kommt eigentlich die Unsicherheit?

Im Februar wussten wir noch wenig. Damals habe ich schon gefordert: “Wir brauchen vernünftige Studien und Zahlen für Deutschland.” Einige Wochen später haben auch offizielle Stimmen dasselbe gefordert. Im Juni warten wir immernoch darauf.

Gott sei Dank gibt es einen Helden, der gar keine Zahlen braucht und auch so aufräumt: Professor Drosten – der neue Superstar der Viren, das neue Cover-Model auf allen Zeitungen. Wenn wir uns auf eine Sache verlassen können: Drosten liegt immer zu 50% richtig. Dafür können wir wirklich unsere Hand ins Feuer legen. Denn er wechselt einfach regelmäßig seine Meinung.

  • Wir müssen aufhören, ins Ausland zu schauen.
  • Schaut nach Italien oder New York, dann wisst Ihr, was uns bevorsteht.
  • Die Wirkung einer Ausgangssperre ist nicht bewiesen.
  • Die Ausgangssperre kommt.
  • Masken sind sinnlos.
  • Masken können schützen.
  • Nur Antikörper-Tests sind aussagekräftig.
  • Antikörper-Tests sind total unzuverlässig.
  • Die große Welle kommt im Herbst.
  • Dann doch schon im April.
  • Dann kommt sie im Mai.. oder vielleicht im Juni.
  • Dann doch wieder im Herbst.

Wen wundert es da, dass Menschen verwirrt sind?

Dabei ist Drosten sich durchaus bewusst, dass die Datenlage zu Beginn gar keine eindeutige Aussage möglich machte. Man konnte lediglich spekulieren, schätzen und “Wahrsager” spielen. Dennoch fegte er später jeden aus dem Weg, der sich traute, seiner “Spekulation” mit harten Fakten zu widersprechen. Alles Amateure – bis auf die zahlreichen Doktoren, renommierten Wissenschaftler und ein paar Nobelpreisträger versteht sich, die sind einfach gekauft. Wenn Drosten sich dagegen selbst widerspricht, dann ist es der Fortschritt der Wissenschaft.

Was ich damit sagen will? Nimm einfach nicht alles zu ernst, was er so von sich gibt. Lass Dir keine Angst machen. Lass Dich nicht verunsichern. Vermutlich ändert Herr Drosten seine Meinung morgen sowieso wieder. So kann er seine 50%-Quote halten.

Eine Aussage bleibt derzeit im Raum stehen. Kurz: “Das neue Coronavirus ist hochansteckend und hochgefährlich. Die nächste Welle kommt. Wir brauchen unbedingt eine Impfung.”

Verwirrung ist normal: Prof. Drosten wechselt permanent seine Meinung. Richtige Fakten präsentiert er leider selten, Diskussionen weicht er aus, Kritiker diffamiert er.

Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich?

Die Frage lässt sich auf 4 Faktoren aufdröseln und so beantworten:

1) Gesamtzahl: Wie viele werden überhaupt infiziert? (Sehr viele?)

2) Tödlichkeit: Wie viele dieser Infizierten erkranken und sterben? (Viele?)

3) Geschwindigkeit: Wie schnell breitet sich das Virus aus? (Zu schnell?)

4) Unbekannte: Wie wahrscheinlich ist ein unerwarteter explosionsartiger Ausbruch?

Jedes der ersten drei Rädchen hat Auswirkungen auf die Gefährlichkeit. Der vierte Punkt kann ein gefährliches Virus nochmal verschlimmern.

1) Wie viele werden infiziert?

Die offizielle Schätzung:

81% Durchseuchung. Die beängstigend hohe Zahl stammt übrigens nicht aus Deutschland, sondern von Neil Ferguson. Dieser Mann ist eigentlich nicht bekannt für zuverlässige Zahlen. Er hat zum Beispiel die Vogelgrippe mit der spanischen Grippe verglichen und über 200 Millionen Todesopfer erwartet. Da hatte er sich ganz leicht verschätzt. Trotzdem kursieren seine Corona-Zahlen durch die ganze Welt.

Auch Drosten “glaubt” an diese Zahlen und “dass das durchaus übertragbar ist”.

Die Realität:

Die große Frage ist an dieser Stelle: Womit vergleicht man überhaupt? Was heißt 81%?

Schaut man sich die Zahlen der Grippesaison an, so schreibt das RKI: “Während der jährlichen Grippewellen werden schätzungsweise 5% – 20% der Bevölkerung infiziert.”

Dabei ist das wichtige Wort “schätzungsweise” zu beachten – also man hat eigentlich keine Ahnung. Man hat es nie untersucht. Man hat nie die gesamte Bevölkerung getestet (so wie man es gerade beim SARS-Cov-2 versucht).

Dazu kommt, dass bereits zum Zeitpunkt der Schätzung die Zahlen des Kreuzfahrtschiffs Diamond Princess vorlagen – die perfekte Petrischale, der perfekte Ausbreitungsort. Wie viele wurden nachweisbar infiziert? Nicht mal 20%. So wie bei der saisonalen Grippe. Dasselbe Spiel wiederholte sich auf jedem Kreuzfahrtschiff. Hmm.. Als ob es da ein Muster gäbe..

Wie also kommt man auf 81%? Warum sollten auf einmal 4x so viele Menschen infiziert werden?

Herr Drosten, warum soll bei diesem Coronavirus plötzlich alles anders sein?

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich 4x mehr Menschen mit dem Coronavirus infizieren als durch eine schwere Grippesaison.

2) Wie tödlich ist das Coronavirus (bzw. Covid-19)?

Die offizielle Schätzung:

Die Letalität des Coronavirus wurde von der WHO auf ~3% geschätzt. Völlig übertrieben, da sind sich eigentlich alle einige. Katastrophen-Fergi schätzt 0,9%.

Drosten vermutet eine Letalität von 0,5 – 1%. Er behauptet auch, es wäre mindestens 10-20x so tödlich wie eine schwere Grippe und deshalb überhaupt nicht vergleichbar. Wer es wagt, Corona mit der Grippe zu vergleichen, gilt als esoterischer Spinner. Wirklich?

Die Realität:

Fakt ist, dass die Sterblichkeit am Anfang einer Epidemie immer sehr hoch erscheint und mit der Zeit abfällt. Mittlerweile haben wir zahlreiche Studien und sie gehen alle in dieselbe Richtung:

  • Diamond-Princess (hochgerechnet): Maximal 0,5%
  • Heinsberg: 0,37%
  • Santa Clarita: 0,12 – 0,2%
  • LA Antibody: 0,1 – 0,2%

Die Studien sind chronologisch. Wie erwartet sinken die Zahlen immer weiter. Mittlerweile gibt es eine Analyse mehrerer großer Studien. Sie kommt auf 0,02 bis 0,4%. Und selbst das CDC bestätigt: Die Letalität liegt maximal bei 0,3%. Zum Vergleich: Analysiert man die offiziellen Zahlen der schweren Grippesaison 2017, so kommen wir zum Beispiel in Bayern auf ~0,3%. Obendrauf kommt sogar noch, dass viele Todesfälle Covid-19 zugeordnet werden, aber nicht unbedingt damit zusammenhängen.

Anders gesagt: Das Coronavirus liegt im Bereich einer schweren Grippe (Influenza). Das war übrigens zu keinem Zeitpunkt eine Spinnerei von Laien, sondern haben die meisten Wissenschaftler relativ früh vermutet – darunter selbst Anthony Fauci, quasi der amerikanische Prof. Drosten.

Was lernen wir daraus?

Wer behauptet, Corona wäre nicht vergleichbar mit der Grippe, der redet die Grippe klein. Hier müssen wir wirklich aufpassen. Damit also keine Missverständnisse entstehen: Jedes noch so kleine Erkältungsvirus, Coronavirus oder Grippevirus ist für die meisten Menschen harmlos, aber für Risikogruppen ein Risiko. Was für den einen nur ein Schnupfen ist, kann für den anderen den Tod bedeuten. Das war aber schon immer so. Deshalb gilt es Risikogruppen immer zu schützen, nicht nur jetzt.

Die Tödlichkeit liegt bei unter 0,3% – ähnlich wie eine schwere Grippe.
Wichtig: Jedes Erkältungsvirus und jede Grippe kann für Risikogruppen gefährlich werden.

3) Wie schnell breitet sich Corona aus?

Der dritte Faktor ist die Geschwindigkeit. Breitet sich ein Virus zu schnell aus, so kann unser Gesundheitssytem überlasten. Wenn das geschieht, könnten wir nicht mehr genug Patienten behandeln und die Tödlichkeit würde nach oben schießen. Das ist der Grund für Flatten the Curve.

Was dabei vergessen wird: Es waren Modellrechnungen – ohne, dass wir die Zahlen kannten. Es war ein reines Ratespiel, mehr nicht. Falls Du jetzt sagst: “Ja komm komm, der Pascal denkt sich hier doch irgendwas aus.” Lass mich Dir die Prognose für Deutschland zeigen. Hier ist sie und bitte geh mal gedanklich zurück in den März und überleg Dir:

Was denkst Du, welche Kurve tritt ein (ohne Lockdown)?

Ergänzt: Kapazität für Intensivbetten

Sieht bedrohlich aus, oder?

Was denkst Du? Orange? Lila? Türkis? Was wäre eingetreten, wenn es keinen Lockdown gegeben hätte? Verrate ich Dir gleich. 🙂

Die offizielle Prognose:

Ohne jetzt ins Detail zu gehen. Es gibt verschiedene Werte, um die Geschwindigkeit der Ausbreitung zu messen, der bekannteste ist die Reproduktionszahl R. Katastrophen-Fergi rechnet mit R = 2,4. Das ist ungefähr die lila Kurve. Das ist sehr hoch und wie er sogar selbst zugegeben hat, ein Extrem-Szenario. Denn der effektive R-Wert sinkt mit der Zeit. Damit er länger so hoch bleibt, müssten alle weiterleben als wäre nichts passiert, niemand dürfte sich öfter die Hände waschen oder ähnliches. Bei einer echten Epidemie – wenn neben einem Menschen umkippen – ein eher unwahrscheinliches Szenario.

Drosten lässt sich aber davon nicht beirren, er setzt noch einen obendrauf und rechnet gleich mit R = 3, das ist die orange Kurve. Das ist abseits jeglicher Realität. Da ist selbst Katastrophen-Fergi platt. So, jetzt kommt..

Die Realität:

Welche Kurve ist es also geworden?

Bist Du neugierig?

And the Winner is… gar nicht mit auf der Grafik.

Der effektive R-Wert war bereits kurz nach der Prognose unter 1. Siehst Du die kriechende blaue Kurve ganz unten? Das ist R = 1,1. Da waren wir aber schon drunter. Also zeichne bitte gedanklich eine minimal flache Kurve unter der blauen ein, dann erhältst Du die Realität.

Die Kurve ist flach. Was willst Du da noch “flatten”? Ein Kollaps des Gesundheitssystems war nie zu erwarten.

Ich will damit nicht sagen, dass ich diese Kurve (oder wohl eher Kürvchen) exakt vorhersagen konnte. Sondern ich will Dir zeigen, wie absolut unsinnig diese Modellrechnungen sind. Sie schüren nur Angst, mehr nicht. Mit dem Würfel erhalte ich bessere Prognosen.

Deshalb ist es wichtig, dass wir flexibel bleiben, offen für Diskussionen sind und Maßnahmen permanent anpassen. Wir müssen uns die echten Zahlen ansehen, nicht irgendwelche Wellen herbeifantasieren. Genau das haben übrigens zahlreiche Wissenschaftler empfohlen. Wir sollten erst Maßnahmen ergreifen, wenn sich eine Überlastung anbahnt – nicht vorher.

Die simple Lösung wäre gewesen: Fahren auf Sicht, was wir leider nicht getan haben. Stattdessen fahren wir mit Scheuklappen.

Die Geschwindigkeit der Ausbreitung war in Deutschland nie beängstigend schnell.
Auf Sicht fahren wäre von Anfang an eine realistische Lösung gewesen.

4) Wie wahrscheinlich ist ein explosionsartiger Ausbruch?

Die offizielle Aussage:

Das letzte Argument für eine unsichtbare Gefahr: Selbst asymptomatisch Infizierte sind Überträger. Anders gesagt: Es gibt gesunde Menschen, die infiziert sind, keine Symptome haben, aber trotzdem andere anstecken können. So kann sich das Virus “unter der Decke” ausbreiten und dann plötzlich zu einem explosionsartigen Ausbruch führen, völlig unkontrollierbar. Das ist der Hauptgrund für die Maskenpflicht und Anstandsregeln. Weil jeder gesunde Mensch plötzlich als Gefahr gilt – was es so noch nie gegeben hat.

Die Realität:

Lass es mich kurz machen: Auch das ist reine Theorie.

Man kann zwar Viren-RNA bei asymptomatisch Infizierten nachweisen. Aber sind sie deswegen auch Überträger? Das CDC sagt dazu klar: Könnte sein, man weiß es aber nicht. Alle Studien machen dieselbe Aussage: Könnte, eventuell, möglicherweise.

Nur einer weiß es schon sicher: Drosten. Schließlich war er Co-Autor bei einer entsprechenden Studie. Hier beobachtete man eine Chinesin in Deutschland, die keine Symptome hatte und trotzdem andere infizierte. Leider hat man vergessen, die Dame mal zu fragen. Sonst hätte man herausgefunden, dass sie durchaus Symptome hatte – sogar so schlimm, dass sie Paracetamol einnahm. Upps.

Doch eigentlich gab es schon im Mai eine Studie, die Entwarnung gibt: Es wurde eine “gesunde Infizierte” und ihre Kontakte aufwändig zurückverfolgt. Sie hatte keine Symptome, das perfekte Studienobjekt. 455 Menschen konnte man ausmachen, zu denen sie Kontakt hatte. Was denkst Du, wie viele davon wurden infiziert? Kein einziger. Nochmal in Worten: Vierhundert-fünf-und-fünfzig. Durchschnittlich 4 Tage war die Infizierte mit den Menschen in Kontakt, mit Verwandten sogar 5 Tage. Anfassen, Umarmungen, Reden, Lachen, vielleicht sogar der ein oder andere Kuss. Kein einziger wurde infiziert. Wie geht denn das, wenn sie doch angeblich hochansteckend war?

Es gibt keinen Beleg dafür, dass Menschen ohne Symptome das Coronavirus übertragen können. Selbst wenn, wären sie kaum ausschlaggebend.

War der Lockdown überflüssig?

Ok, das war’s. Die Fakten zeigen, das Coronavirus wurde völlig überdramatisiert.

Hätten wir überhaupt den Lockdown gebraucht?

In Deutschland sicherlich nicht, das ist mittlerweile sonnenklar. Ein Kollaps war nie zu befürchten.

Zum Verständnis, Drosten hat im März deutlich erklärt: Wenn R irgendwann mal sinkt und unter 1 rutscht, dann hätten wir Stillstand, Herdenimmunität und die Epidemie wäre vorbei. Yay!

Das RKI präsentierte ein paar Wochen später stolz die Entwicklung des R-Werts und wie man unschwer erkennen kann: Er war bereits vor dem Lockdown unter 1. Damit wäre die Epidemie – um den Worten von Drosten zu folgen – bereits vor dem Lockdown vorbei gewesen.

Doch nicht nur das, es gibt mittlerweile sogar Studien zu den schwer betroffenen Ländern Europas. Das erstaunliche Ergebnis: Selbst hier hat der Lockdown nichts gebracht. Nichts. Selbst in Italien oder Spanien.

Whaat!?

Hier ein Einblick. Die orangene Linie ist der Zeitpunkt des Lockdowns. Die Reproduktionszahl war in jedem Fall bereits vor dem Lockdown gesunken. Die Epidemie war längst am Ausklingen.

Das ist nur noch der letzte Sargnagel für den Lockdown, der – wie so vieles anderes – von Anfang an reine Theorie war. Und wenn der Lockdown schon nichts gebracht hat, dann müssen wir über Maskenpflicht glaube ich gar nicht erst reden. Außer, dass man schlechter atmen kann, haben sie kaum eine Wirkung.

Es gab also keinen Vorteil durch den Lockdown, dafür aber etliche Nachteile. Die Freiheit der Menschen wurde eingeschränkt. Es wurde Angst verbreitet. Gewalt und Angstzustände nahmen zu. Wichtige Operationen wurden abgesagt. Die Wirtschaft, Betriebe und Unternehmer haben gelitten.

Der Lockdown war unnötig – selbst in schwer betroffenen Ländern der EU.

Was wäre die Lösung gewesen?

Sehr simpel, was ich von Anfang an vorgeschlagen habe und wofür man mich damals beschimpft hat: Wenn nur Risikogruppen schwer gefährdet sind, dann reicht es, Risikogruppen konsequent zu schützen. Punkt. Danach auf Sicht fahren.

Schützen heißt übrigens nicht “gegen ihren Willen wegsperren”, sondern schützen – ein großer Unterschied. Wer seine Enkel unbedingt umarmen und dafür das Risiko eingehen möchte, sich anzustecken, der darf das weiterhin tun. Warum auch nicht? Freiheit ist unser wichtigstes Grundrecht.

Warum haben wir den Plan nicht verfolgt? Wer war dagegen?

Achja, Herr Drosten verkündete “das führt zu nichts”, völliger Humbug. Er ist der Überzeugung, damit hätten wir Zustände wie in Italien bekommen. Die Medien haben ihm Rückenwind gegeben: Solche Maßnahmen wären unrealistisch und unethisch.

Risikogruppen zu schützen ist unethisch? Wer denkt sich sowas aus?

Nun, Gott sei Dank gibt es ein paar mutige Politiker, zum Beispiel in Florida. Hier hat man es vorgemacht. Man hat den Lockdown sehr schnell aufgehoben und statt alle wegzusperren, hat man seine volle Kraft darauf gesetzt, Risikogruppen zu schützen, Altenheime zu versorgen und sie mit Millionen an Masken und Schutzkleidung auszustatten – um eine Ausbreitung hier mit allen Mitteln zu verhindern. Und was soll man sagen..

New York: 1.600 Tote / Millionen Einwohner

Florida: 126 Tote / Millionen Einwohner

Weltweit gibt es zahlreiche weitere Erfolgsbeispiele.

Risikogruppen konsequent zu schützen funktioniert.

Fazit: Das Coronavirus ist kein Killervirus – Die Zeit der Angst ist vorbei

Hoffentlich, oder? Wir können wieder durchatmen. Lass uns mal zusammenfassen:

Wie gefährlich ist das Coronavirus wirklich? Nicht so gefährlich. Angstmachende Prognosen sind viel gefährlicher. Vergleiche mit Norditalien, New York oder gar der spanischen Grippe waren nie angebracht und reine Panikmache. Herr Drosten, bitte lenken Sie ein. Stehen Sie zu ihren Fehlern. Gehen Sie in die Diskussion. Wenn wir aber etwas gelernt haben, dann dass Risikogruppen geschützt gehören. Denn jedes Virus kann das “Fass zum Überlaufen” bringen.

Politisch: Wir müssen endlich den Kurs wechseln. Wir brauchen neue Berater für unsere Regierung, die endlich anders denken. Warum glauben wir, Krisen nur lösen zu können, indem wir Grundrechte außer Kraft setzen? Ich hoffe, wir lernen aus der Vergangenheit, um es nächstes Mal besser zu machen.

Rechtlich: Wir brauchen einen Untersuchungsausschuss. Ich hatte von Anfang an Verständnis, dass die Politik erstmal überreagiert, sich mal 2 Wochen Bedenkzeit verschafft, um die Lage zu beobachten. Aber Menschen monatelang wegsperren und ihrer Freiheit berauben – und das auf Grund von Ratespielchen? Jetzt noch eine sinnlose Maskenpflicht obendrauf? Da hört der Spaß auf. (Von den Opfern durch diese Maßnahmen will ich gar nicht erst anfangen.)

Aber die entscheidende Frage ist dieselbe wie zu Beginn: Warum ist die Sterblichkeit von Region zu Region so unterschiedlich?

Was geht eigentlich gerade auf der Welt ab? Warum ist das Coronavirus in der einen Stadt milder als eine Grippe, während in der anderen Stadt tausende Menschen sterben? Das Virus ist schließlich überall dasselbe (zumindest ungefähr). Also welche Faktoren sind wirklich ausschlaggebend? Was müssen wir ändern, um in Zukunft mehr Menschenleben retten zu können? Das sind die brennenden Frage, die in Deutschland noch nicht gestellt werden. Es wird Zeit.

2)

Wichtigste Quellen:   [ + ]

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  • Pascal Pape sagt:

    Ich freu mich über Deinen Kommentar!

    • Silvio sagt:

      Hallo Pascal,

      danke für die Fleißarbeit des Sichtens der zahlreichen Quellen und noch viel wichtiger, der objektiven Bewertung der Fakten.
      Hinterher ist / sollte man schlauer / sein.
      Doch das kann ein Hr. Drosten ja wahrlich nicht von sich behaupten (Stichwort Schweinegrippe).
      Mich hat von Anfang an das herbeibeschworene Damoklesschwert der Zustände in Italien, Spanien, Frankreich und später USA gestört und letztlich skeptisch sein lassen.
      Dieser unredliche Vergleich entbehrt jeder wiss. (auch populärwiss.) Grundlage.
      Das Problem der Risikogruppen gab und gibt es schon seit Langem.
      Und diese sind nicht nur bisher unbekannten Viren stärker ausgeliefert, nein auch die desolaten Zustände in den Gesundheitszentren der jeweiligen Länder (Stichwort Krankenhauskeime) stellen ein erhebliches Risiko für diese Menschen dar.
      Und daran sterben jedes Jahr mehrere Zehntausend.
      Nur war das bisher kein Grund für die Politiker, dort mal mit entsprechenden finanziellen Mitteln Abhilfe zu schaffen.
      Wie heuchlerisch erscheint dadurch deren Tun heute.

      VG, Silvio

      • Sabine sagt:

        Der Meinung bin ich auch, ein Familienmitglied infizierte sich mehrmals bei Krebsbehandlungen im Krankenhaus mit den Keimen! Warum wird hier nicht ein notwendiger Hygienestandard eingehalten? Zum Beispiel in den Niederlanden und den nordischen Ländern ist das selbstverständlich. Ich finde es eine Frechheit, wie ein gewissenloser Verbrecher hingestellt zu werden, weil ich meinen gesunden Menschenverstand benutze und Dinge hinterfrage! Ich halte mich durchaus an Hygieneregeln und das auch schon vor Corona! Ich finde auch Impfungen im Allgemeinen sinnvoll. Risikopatienten sollten geschützt werden aber das wurde am Anfang versäumt, weil hier wieder an den falschen Stellen gespart wurde s. oben, Krankenhauskeime, deshalb dann die Überreaktionen. Ich bin Mitte 60 und fit. Deshalb möchte ich selbst entscheiden, ob ich mit meiner Familie Kontakt habe. Ich habe 8 Wochen mein Enkelkind betreut, damit seine Mutter arbeiten konnte. Die Familien müssen ja ihren Lebensunterhalt verdienen und das interessierte unsere Regierung leider überhaupt nicht. Danke für deinen Artikel Pascal.

  • Thomas sagt:

    Drosten kann jetzt nicht einfach zurückrudern. Damit würde er den zweiten Fehler nach 2009 eingestehen, was seiner Reputation in der breiten Öffentlichkeit richtig schaden würde. Das gleiche gilt für unsere Politiker. Deswegen geschieht jetzt ein langsames Rausschleichen, aber immer mit der Warnung: “Vorsicht vor der zweiten Welle!”
    Angst essen Seele auf

    • Michael Zimmermann sagt:

      Höre dir den Podcast 42 von Christian Drosten an. Da erfährst du, was damals bei der Schweinegrippe schief gelaufen ist. Drosten sagt genau, wo die Fehler gemacht wurden, auch von ihm. Es war eben nicht vorhersehbar, dass die Menschen, die das H1N1 Virus durch die spanische Grippe 1918 oder die russische Grippe 1977 durchgemacht hatten, eine Hintergrundimmunität hatten. Da gabs im Frühjahr keine Daten. Erst im Herbst 2008 kamen die Daten. Das ist alles nicht so einfach und man muss schon genau hinschauen, bevor man pauschal urteilt.

  • Christine sagt:

    Lieber Pascal, ich kommentiere nie Artikel aber jetzt muss ich eine Ausnahme machen. Vielen Dank für Deine gut recherchierten Infos. Ich selbst arbeite an einer Stelle, in der wir über die Todeszahlen informiert sind und konnte mich nur über alles wundern. In diesem Frühjahr waren die Todeszahlen weit niedriger als in den Jahren zuvor. Sehr viel niedriger sogar. Das hat mich veranlasst, mich auch anderweitig zu informieren und bin zum selben Ergebnis gekommen wie Du und viele nicht von der Regierung bezahlte Epidemiologen, Virologen und Ärzten, die nun denunziert und niedergemacht werden. Die Sterbezahlen des Statistischen Bundesamtes sind für alle einsehbar und wer lesen kann, sieht, dass der Durchschnitt der Todeszahlen im normalen Rahmen ist verglichen mit den Jahren zuvor. Hoffentlich wachen die Leute endlich auf und fangen an zu denken… Klar, alte Menschen sollten geschützt werden, aber auch in “normalen” Zeiten. Mein Mann muss z. B. auch einen Mundschutz tragen, obwohl er schon 2 Schlaganfälle überlebte und sowieso eine schlechte Hirndurchblutung hat. DAS macht mir wirklich Angst. Gehörlose Menschen können nicht mehr von den Lippen ablesen usw. ich finde es einfach nur tragisch, dass so viele Menschen derart eingeschränkt werden. Daran denkt niemand. Hoffentlich müssen sich die Verantwortlichen irgendwann dafür entschuldigen und Rechenschaft ablegen. Dann verlieren sie halt ihr Gesicht – na und? Die Bevölkerung verliert viel mehr und unsere Enkel müssen noch dafür bezahlen, was jetzt so sträflich verbockt wird. Schlimm…

  • Jules sagt:

    Danke Pascal für all deine Artikel speziell in der Corona-Zeit, alle waren eine reine Wohltat in diesen verrückten Zeiten.

    Ich gehöre ebenfalls zu den Hinterfragenden, heutzutage ja sofort als Verschwörungstheoretikern bezeichneten Menschen die ihren Kopf zum Denken benutzen und nicht zum Nachplappern der Massenmedien.

    Hoffentlich wachen diejenigen noch auf, die immer noch in Angst sind und sich ihr Leben von Politikern vordiktieren lassen .

    Mach weiter so, vielen Dank!

  • Johannes sagt:

    Vielen Dank Pascal – für diesen tollen, sehr informativen und schön strukturierten Artikel! Gute Aufklärung wie diese hilft und ist enorm wichtig, denn es ist kein gutes Zeichen, wenn politisch Verantwortliche, Mainstreammedien, gefolgt von einem Großteil der Bevölkerung, trotz solcher vielerorts bekannter und abrufbarer Fakten immer noch im Corona-Angst-Modus weitermachen.

  • josef Fettes sagt:

    Hallo Pascal,
    Danke für den guten Artikel, ich sehe das genauso wie du.
    Ich habe den Artikel bei Facebook gepostet und dann folgenden Kommentar erhalten

    Top-Fan
    Florian Uebelein
    Josef Fettes das ist doch Schwachsinn was der gute Mann da erzählt, er setzt die Durchseuchungszahl mit Infektionszahl gleich und vergleicht damit, das sind zwei unterschiedliche Baustellen. Er macht dies an mehreren Stellen und lässt Fakten beiseite. Vermischt Erkenntnisse wild. Und daraus dann eine falsche Schlussfolgerung.
    Also bitte….. Nichts ist das…..

  • Eva Schumacher sagt:

    WIR BRAUCHEN EINE WISSENSCHAFT, DIE UNABHÄNGIG VON PROFITORIENTIERTEN INTERESSENSGRUPPEN SIND

    Als Leiterin eines Gesundheitskreises, in Zusammenarbeit mit unabhängigen Virologen, Immunbiologen, Biochemikern, Psychotherapeuten und Mediziner, sind mir diese Themen wie Viren und Immunsystem, sehr vertraut.
    Louis Pasteur (1822-1895) hat genau wie Robert Koch geglaubt, dass VIren unsere “Feinde” sind und mit Impfungen bekämpft werden müssen. Welch ein wissenschaftlicher Irrtum, denn das Elektronenmikroskop, mit dem man Viren beobachten kann, wurde erst 1931 vom Berliner Physiker Ruska erfunden. Die Virusisolation gelang erst Ende der 80er Jahre.

    Später haben Claude Bernard und Antoine Bechamp erkannt, dass es das Immunsystem ist, auf das es ankommt. Wenn es durch Unterkühlung, seelischen oder physischen Stress, Gifte oder Vitaminmangel nicht geschwächt wird, dann gibt es auch keine Bedrohung durch Viren.

    Denn Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auch keine eigentlichen Lebewesen, wie Bakterien oder Pilze. Sie sind deshalb sehr wichtig, weil sie Schleim abbauen.
    Viren machen also nicht krank, wenn unser Immunsystem durch Vitamine und gesunde Ernährung und Giftabstinenz stark genug ist.
    Es gibt keine Beweise, dass Viren krank machen oder sie ansteckend sind. Denn Viren entstehen in der DNA, also in unserem Organismus. Sie sind seit 3 Milliarden Jahren ubiquitär im Meerwasser, Polareis und in Tieren, ect verhanden, also ein Teil von uns.
    Dieses Missverständnis, dass Viren unsere Feinde sind, wird gerne von jenen Wissenschaftlern aufrecht erhalten, die wirtschaftliche Interessen hegen, aus dieser Hypothese gewinnbringende Antivirustatika oder Impfungen auf den Markt zu bringen.
    Heuer standen Milliardengewinne durch PCR-Tests auf dem Programm, weil pro getesteter Person mindestens 3 Tests erforderlich sind, wobei ein TEST ca.180 Euro kostet.
    Bleiben Sie gesund durch biologische Ernährung, Freude und Sport.

    • Michael Zimmermann sagt:

      Hallo Eva,
      dass Viren nicht krank machen, kann man glaube ich, so nicht einfach behaupten.
      Sonst gäbe es ja keine Masern, Kinderlähmung, Pocken, Röteln, Herpes etc.
      Ich finde es auch unfair, den Impfforschern immer nur Profitgier zu unterstellen, wobei dies bestimmt auch vorkommt. Aber es gibt auch sehr redliche Wissenschafter, Impfforscher und Impfstoffentwickler.
      Ich bin froh, dass meine Kinder nicht mehr die Pocken oder Polio befürchten müssen.
      Gruß Michael

  • Adri sagt:

    Ich Frage mich warum wir trotz der Lockerungen in den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen Masken tragen müssen. Jetzt kommen diese hohe Temperaturen und es wird erst Recht unerträglich

  • Tatjana Hermes sagt:

    Lieber Pascal. danke für Deinen Artikel, es hilft echt, weiter so, freue mich immer über Deine Mails

  • Priska von Aarburg sagt:

    Lieber Pascal
    Auch ich finde deinen Artikel toll. Du hast so viele wichtige Fragen gut beantwortet. Vielleicht als Anregung für weitere tolle Artikel:
    Ich arbeite im Gesundheitswesen und Panik wird oft gemacht weil scheinbar junge, gesunde Menschen durch Covid 19 schwer geschädigt werden. Der Verlauf dieser Erkrankung ist tatsächlich nicht genau vorhersehbar im Verlauf. Für mich muss es aber einen ganz klaren gemeinsamen Nenner geben. Weil in einer 5 köpfigen Familie z.b die auf engstem Raum zusammen lebt, lediglich einer schwer betroffen ist. Vit. D Werte wurden kurzzeitig angeschaut, mehr aber auch nicht. Wieso wird nicht mehr Energie in Vorsorge gesteckt? Es muss einen Grund geben, warum eine scheinbar gesunde, junge Frau auf der Intensivstation landet. Weil es nämlich tausende junge, gesunde Frauen gibt die sich trotz Kontakt nicht mal anstecken! Wieso wird in diesem Bereich nichts gemacht? Panik entsteht dann durch die Aussage: siehst du, es kann jeden treffen!!!
    Wo bleibt die Frage über Vitaminmangel, Fehlernährung, Bewegungsmangel…all die Dinge die wir aktiv beeinflussen könnten? Ich würde mir ganz ehrlich einen ausführlichen Bluttest all dieser scheinbar gesunden, jungen Menschen wünschen….

  • Angelika sagt:

    Sehr gut geschrieben. Mich interessiert ,wann man endlich seine Angehörigen im Altenheim besuchen kann. Seit 6.5.Besuchsrecht,heute am 12.6.immer noch mit Termin hinter der Plexiglasscheibe. Termine schwierig zu bekommen. Wartezeit. Nach einer halben Stunde wird der Bewohner* in sozusagen abgeführt. Spaziergang,Abholen? Fehlanzeige. Nicht mal im Hof halten sich die Bewohner auf. Ist das noch Schutz oder schon Freiheitsberaubung.Meine Mutter war 12 Wochen tapfer nun sagt sie nur noch,was habe ich verbrochen. Heim in RLP

  • Jutta B. sagt:

    Entspricht ganz meiner Einschätzung, danke für die klaren Worte Pascal

  • Michael Zimmermann sagt:

    Dieses Pamphlet gegen Christian Drosten kann nicht unkommentiert bleiben:
    – Kritik an Gangelt-Studie: Drosten hat immer konstruktive Kritik geübt, nie diffamiert. Zur Gangelt-Studie von Prof. Streeck hat er sich ganz dezidiert geäußert, wie auch Kekule und zurecht darauf hingewiesen, warum die Daten einer Region, wo ein großer Ausbruch stattfand, nicht auf ganz Deutschlang extrapoliert werden können.
    – “Prof. Drosten braucht keine Zahlen”: Wer sich seinen Podcast genau anhört wird merken, dass er sehr wohl Zahlen braucht und diskutiert. Seine Studie über die Viruslast im Labor Berlin zeigt das doch ganz eindeutig.
    Und auch hier hat er seine Pre-Print Studie korrigiert, ist also nicht beratungsresistent und geht eben in die Diskussion. Er macht niemanden nieder, fegt nicht alle weg, nennt alle Amateure, sondern kritisiert als Wissenschafter konkret. Dass man auf Twitter manchmal überreagiert ist nicht okay, macht aber wohl jeder (keine Ahnung, ich bin nicht auf Twitter)
    – “er wechselt permanent seine Meinung”: er passt seine Meinung den wissenschaftlichen Erkenntnissen an, wie jeder, der in der Pandemie Verantwortung übernimmt. Und erklärt auch verständlich warum! Gibt auch zu, wenn er sich geirrt hat.
    Beispiel Andres Tegnell, den ich sehr schätze und den schwedischen Weg verantwortungsvoll übernahm, gibt zu, er hätte wohl besser einen schärferen Weg, einen Weg zwischen Schweden und den anderen Europäern eingeschlagen: “es sind zu viele Schweden gestorben”.
    -Diamond Princess: Drosten hat die sekundäre attack rate immer mit 15% angegeben!
    -Drosten hat sicher nicht alles richtig gemacht. Aber er erklärt in seinem Podcast sehr ausführlich und teilweise vorlesungshaft, wieso und warum er die oder jene Maßnahme für sinnvoll erachtet. Er forscht am Coronavirus wie kein anderer in Deutschland, entwickelt mit Stephan Pöhlmann vom Primatenzentrum Göttingen an Medikament, Camostat, das die zelluläre TMPRSS2 Proteinase hemmt. Er erklärt im Podcast 42 auch, warum das damals mit der Schweinegrippe falsch eingeschätzt wurde und übt Selbstkritik.
    Er erklärt eindrucksvoll das Phämonen der Überdispersion, weshalb z.B. SARS 1 plötzlich im Sommer verschwand und die Schlüsse für SARS 2. Und dass die Reproduktionszahl nur ein Baustein ist, die Pandemie zu bewerten.

    Zu Deinen Vorschlägen im Umgang mit der Pandemie:
    – auf Sicht fahren: genau das hat Kanzlerin Merkel und andere Politiker ja am Anfang gebetsmühlenartig gesagt und getan, zu Recht.
    – Risikogruppen schützen: auch das geschieht. Das Problem war und ist es immer noch, dass es am Anfang noch gar nicht genug Masken und Schutzkleidung gab. Ich selbst bin Kardiologe und Intensivmediziner. Nicht mal im Krankenhaus oder den Arztpraxen gab es ausreichend Schutzkleidung und Masken, geschweige denn in Altersheimen für Pfegerinnen und schon gar nicht für die Senioren.
    – die Behauptung, dass es keine Belege dafür gibt, dass asymptomisch Infizierte andere infizieren können, ist absolut falsch. Wir in der Praxis sehen das jeden Tag. Das ist eine sehr gefährliche Falschaussage, die Leben kosten kann. Das ist ja genau das Schlimme an SARS CoV 2, dass es im Rachen repliziert, im Gegensatz zu SARS 1 und dadurch bereits früh infiziert.
    – Zuletzt zu den Masken: Es gibt eine neue Studie über Jena, wo die Maskenpflicht bereits am 6. April eingeführt wurde und dazu führte, dass die Zahl der über 60-jährigen Infizierten um 50% sank. Warum werden wohl in den asiatischen Ländern die Masken getragen? Es gibt experimentelle und epidemiologische Studien, die die Wirkung von Masken eindeutig belegen. Außerdem gilt die Maskenpflicht nur im ÖPNV, Behörden und beim Einkaufen, nicht auf der Straße.
    -Schauen wir auf die Japaner: hier wurden sehr früh die Cluster identifiziert, Kontakte nachverfolgt und isoliert.
    -Neuseeland: ganz früh bei bereits ca. 100 Infizierten Grenzen dicht gemacht, knallharter Logdown für 2 Wochen, jetzt keine Neuinfektionen. Allerdings auch ne Insel.

    Was ich sagen will: Hinterher sind wir alle schlauer. Vermeiden wir Feindbilder. Es muss nicht zu Morddrohungen kommen. Diskutieren wir sachlich und bleiben wir bei den Fakten
    Sorry für den langen Kommentar.

    • Pascal Pape sagt:

      Vielen Dank erstmal, dass Du Deinen Kommentar sachlich gehalten hast. Aber ich finde, da hast Du ein bisschen die rosa Fan-Brille auf. 🙂 Ich bin absolut für sachliche Diskussion und wollte ursprünglich nicht zu Drosten direkt schreiben. Aber er hat den Bogen mittlerweile wirklich mehrfach überspannt – leider. Da braucht es, in meinen Augen, auch mal klare Worte. Ich hoffe, dass er endlich bereit für die Diskussion ist, dann könnte sich alles beruhigen. Leider ist es weiterhin nicht in Sicht. Von Anfang an wurden etliche Experten ausgeschlossen, nur weil sie anderer Meinung waren? Das ist weder wissenschaftlich noch demokratisch. Nur kurz zu Deinen Punkten:

      – Kritik: Er geht für einen Wissenschaftler schon sehr aggressiv vor, was in diesen Kreisen unüblich ist. Er hat Streeck quasi vorgeworfen gekauft worden zu sein und nicht wissenschaftlich zu arbeiten – das sind harte Vorwürfe. Zumal er selbst so eine Studie gefordert hat, aber selbst nicht aktiv geworden ist.
      – Er braucht keine Zahlen: Er fing in der Vergangenheit einfach zu rechnen an (wie denn rechnen ohne Zahlen?) und sagt dann „es wird schlimm“ oder „es wird so wie in Italien“ – das ist absolut unseriös. Das kann und darf ich so nicht sagen. Italien war nie geeignet für einen Vergleich, das weiß jeder. Alleine schon weil wir 2,5x mehr Intensivbetten haben.
      – Er wechselt seine Meinung: Er kann “Vermutungen” schon anpassen, aber dann darf er andere nicht vorher wegfegen, die genau das bereits vorher gesagt haben. Außerdem muss er klar sagen, wenn es nur eine Schätzung ist UND dementsprechend die Regierung beraten.

      Zu den Vorschlägen

      – Politiker haben „gesagt“, dass sie auf Sicht fahren wollen, aber sie haben es nicht getan. Sagen und Tun sind zwei verschiedene Dinge. 😉 Sonst hätte man sofort nach 2 Wochen lockern müssen. Sie haben übrigens auch gesagt, dass es keinen Zwang geben wird – da habe ich persönlich was anderes gesehen.
      – Risikogruppen schützen: Ja schon. Aber es reicht Risikogruppen zu schützen – oder nicht?
      – Asymptomatisch Infizierte: Ich sage nicht, dass es gar keine Belege gibt, aber es sind reine Vermutungen bis jetzt. Wie entscheidend das ist, steht auch in den Sternen. Schau einfach mal in die Studien rein. Nur weil man RNA im Rachen findet, heißt es nicht, dass es für eine ausreichende Übertragung ausreicht – sagt selbst das CDC.
      – Masken: Naja erstmal ist wichtig: Wie schlimm ist das Virus überhaupt? Wenn es keine große Gefahr ist, dann braucht es keine Masken. Zweitens: Im Sommer ist sowieso nicht viel zu befürchten, das sagt (mittlerweile) doch selbst Drosten. Es gibt noch etliche weitere Argumente.
      – Beispiele: Gibt es in der Welt genug. Sie alle zeigen, dass wir den Lockdown definitiv seit Wochen nicht mehr brauchen, Masken auch nicht. Siehe zum Beispiel Dänemark: Keine Masken, seit Wochen alles offen, kein Ausbruch.

      Hinterher ist man schlauer, da bin ich Deiner Meinung. Wie ich auch schreibe will ich nicht sagen, dass ich alles vorher wusste – aber genau so muss es auch kommuniziert werden. Ratespiele sind nicht geeignet, um Grundrechte zu ignorieren oder Panik zu verbreiten. Wichtig ist, dass wir reagieren. Da ist das Problem. Herr Drosten hält wochenlang an seinen falschen Aussagen aus der Vergangenheit fest. Ende April hat er mal wieder vor einer riesigen Welle Mai/Juni gewarnt und Panik verbreitet – warum und wieso? Alle Fakten haben dagegen gesprochen.

      • Michael Zimmermann sagt:

        Hallo Pascal,
        mit der Aussage, es wird schlimm meinte er wohl, es wird schlimm werden, wenn wir nicht reagieren.

        Ich gebe zu, Drosten dramatisiert zeitweise extrem. Seine Ansicht zu den “Diffusionsvorgängen”, die unterschwellig ablaufen, müssen sich erst noch im Verlauf bewahrheiten.
        Dennoch versucht er glaub ich schon, seine Gedankengänge transparent zu machen.
        Aber, welche Experten wurden ausgeschlossen? Und von was?
        Z. B. die Klage der Kinderärzte, die auf die Notwendigkeit hingewiesen haben, die Schulen und Kitas zu öffnen, um psychische Probleme zu verhindern. Da sagt Drosten doch klar, dass er hier für eine offene Diskussion ist und alle Meinungen gehört werden müssen.
        Und die Regierung wird schon lange vorwiegend durch das RKI beraten, Drosten berät da schon lange nicht mehr. Aber die hören natürlich auch seinen Podcast.
        Du hast recht, man muss alles hinterfragen und darf nicht blind nur einem hinterherlaufen.

        Risikogruppen schützen alleine reicht wohl nicht.
        Und das ist auch nicht einfach: Jede 9. Frau hat ein Mamma-CA und bekommt eine Radio-Chemotherapie. Organtransplantiere, Herzinsuffizienzpat., die kannst du doch nicht alle wegsperren. Meine Tochter hat eine Stammzell-TX und will und muss arbeiten. Wie willst Du die schützen?
        Die Frage ist doch, wieviel geben wir von unserer Freiheit für andere auf.

        Die Infektionsketten zu verfolgen ist zentral, um Cluster zu erkennen und zu isolieren.
        Ich hoffe da sehr auf die Tracing-APP. Soll ja Dienstag kommen.

        Der Sommer wird helfen, aber nur im Freien. Drinnen ist immer die Gefahr der Aerosolbildung, wie einige Beispiele in Chören, Schulen oder Familienfeiern zeigen.

        Das mit dem Logdown wird ja auch ganz unterschiedlich bewertet. Bei uns war er ja noch sehr milde.
        Mayer-Hermann vom Helmholtz Institut für Infektionsforschung ging er ja noch nicht lange genug.

        Ich weiß, dass ich in dieser Runde der Advocatus diaboli bin.
        Aber einer muss ja die Gegenseite vertreten, sonst wirds uninteressant 😉
        Gruß Michael

      • Pascal Pape sagt:

        Haha bitte, solange Du Dich auf der Seite wohlfühlst. 😉

        Ja, aber die Zahlen haben gezeigt, dass Drosten seine Aussage sehr schnell hätte zurückziehen und korrigieren müssen. Wie gesagt, selbst im April hat er noch von einer Welle fantasiert, nur weil wir minimale Lockerungen zugelassen haben. Das ist einfach wild und passt vorne und hinten nicht zu den Zahlen.

        Naja, Streeck zum Beispiel hat er ausgeschlossen. Drosten selbst hat von Anfang an die Studie mit Antikörpertests gefordert. Er selbst ist nicht aktiv geworden. Er hat offensichtlich auch nicht dem RKI oder Politikern etwas ähnliches geraten. Dann kommt die (bisher einzige deutsche) Antikörper-Test Studie von Streeck. Daraufhin hätte er ihn umarmen, loben und dankbar sein müssen – endlich wird jemand aktiv. Er hätte in die Kommunikation gehen können, wie man da weitermachen kann, um noch mehr und bessere Zahlen zu bekommen. Stattdessen geht er wie ein bissiger Hund sofort in die Kritik – vielleicht weil die Ergebnisse nicht das waren, was er erwartet hat? Keine Ahnung. Aber das ist typisches ausschließen und angreifen. Sowas geht gar nicht. Bhakdi/Wodarg wurden auch konsequent ignoriert.

        Wer jetzt am Ende schuld ist an dem Schlamassel kann ich auch nicht sagen, das weiß ich nicht. Vielleicht hast Du Recht und in Wahrheit ist das RKI schuld. Vielleicht auch Politiker. Genau deshalb brauchen wir einen Untersuchungsausschuss.

        Was den Schutz von Risikogruppen angeht: Nein nein, nicht wegsperren, schützen. Da argumentierst Du jetzt auf der Ebene, dass wir jedes einzelne Menschenleben mit allen Mitteln retten müssen – egal was. Ich verstehe, dass Du emotional betroffen bist, aber das ist leider einfach unrealistisch und war noch nie der Grund für den Lockdown. Es geht nur darum, die „Kurve abzuflachen“ oder zum Beispiel einen Ausbruch in Pflegeheimen zu verhindern und das erreicht man auch anders. Man kann niemals jedes einzelne Leben zu 100% schützen, das geht nicht. Sonst dürften keine Autos mehr fahren, keine Flugzeuge mehr fliegen, niemand dürfte das Haus verlassen und so weiter. Im Einzelfall müssen Risikogruppen deshalb immer Verantwortung übernehmen und sich selbst schützen. Viren gehören zum Leben dazu. Und ich spreche hier übrigens als offizielles Mitglied der Risikogruppe. 😉

        Zur Übertagung: Da müssen wir doch aber erstmal die grundlegende Frage klären: Wie gefährlich ist Corona wirklich? Jeder kann jeden mit irgendwas anstecken, das war schon immer so. Jemand kann mich mit seiner schlechten Laune anstecken, dafür gibt es auch keine Tracing App. Versteh ich nicht, da bin ich raus, was die Sinnhaftigkeit und den Kosten/Nutzen angeht.

        Lieben Gruß Pascal

      • Michael Zimmermann sagt:

        Die Tracing-APP ist m.E. sinnvoll, um Cluster aufzudecken, da es bei wohl vorhandener Überdispersion v.a. darauf ankommt, diese aufzudecken und zu isolieren.
        Ich vermeide dadurch möglicherweise die Infektion meines Personals oder meiner Patienten.
        Schlimmstenfalls kostet mich das einige Akku-Ladungen mehr.
        Sie ist freiwillig, vollkommen anonymisiert und dezentral.
        Wenn schon mal der Chaos-Computer-Club und der Datenschutzbeauftragte damit einverstanden ist…

        Was Kollege Wodarg angeht: Wenn einer sagt, COVID 19 ist nur aufgefallen, weil man dort getestet hat und in Wuhan die Intensivstationen volllaufen, kann ich den als Kollege eigentlich nicht mehr Ernst nehmen.
        So nun hör ich aber auf
        Ciao und bleibt gesund.

      • Silvio sagt:

        Hallo,

        die Antworten auf nachfolgende Fragen könnte ihr Bild von den sogenannten Experten ein wenig ins Wanken bringen.

        Womit beschäftigt sich Hr. Drosten und weitere “Experten” seit Jahren?
        Warum sind seine/ihre gewonnenen Erkenntnisse so dürftig, daß erst mit Ausbruch einer Ansteckungswelle begonnen wird, die relevanten Fragen zu ergründen?
        Wieso wurden die bekannten Pfade einer interkontinentalen Verbreitung nicht von Anfang an rigoros unterbrochen, obwohl das Wissen darüber vorliegt?

        Ich bin mittlerweile sehr skeptisch, was die Intention der getroffenen Maßnahmen seitens der Regierenden betrifft.

      • Pascal Pape sagt:

        Ähnliche Fragen stelle ich auch hier: https://www.drlico.com/coronavirus/

        Man fragt sich schon zum Beispiel: Warum wird vor allem während Epidemien so stark geforscht? Und nutzt es dann auch noch als Ausrede, um zum Beispiel Zulassungen für Impstoffe zu lockern.

  • Christian Witte sagt:

    Hallo Pascal, Glückwunsch! Endlich jemand, der den Kopf nicht nur zum Huttragen hat und die Wahrheit ausspricht! Für meine Erkenntnis fehlt aber eine entscheidende Aussage, nämlich dass die sog. Pandemie nicht zufällig gekommen ist, sondern schon lange geplant war. Schon Rockefeller sagte:”Wir benötigen lediglich eine ausgewachsene Krise, und die Nationen werden eine neue Weltordnung akzeptieren.”
    Um diese neue Weltordnung geht es, und dabei hilft der Virus! Wer steht dahinter: gewisse Eliten, die eine totale Weltregierung anstreben und gelenkt werden von den Bilderbergern, der Trilateralen Kommission und der Atlantik-Brücke. Frau Merkel ist u.a. nur das ausführende Organ der Schattenregierung. Dahinter stehen die Freimaurer, die sich schon lange durch die Eindollarnote angekündigt haben: Novus ordo seclorum!
    Die UN, die Bushs, Obama, Kissinger und viele andere reden seit langem darüber. Voraussetzung ist die Zerstörung der Weltwirtschaft, die gewollte Destabilisierung durch Islamisierung, die Globalisierung, die Reduzierung der Bevölkerung (Bill Gates und WHO), die weltweite Impfung gegen einen Virus, der sich schon verabschiedet hat. Wer die WHO kennt, weiß, dass es gar nicht um Gesundheit geht, sondern um Kontrolle, Herrschaft und Geld
    (Impfen= Milliardengeschäft). Das Vorhaben von Gates wird genau in der Offenbarung 13 beschrieben: alle Menschen werden einen microchip bekommen, in die rechte Hand oder die Stirn (Zahl 666) durch die Herrschaft des Antichristen, der die Macht ergreifen wird und sich im neuen Tempel in Jerusalem als Gott anbeten lassen wird. Wir sind auf dem Weg dahin, und das ist keine Verschwörungstheorie, sondern die Wahrheit. Deshalb brauchen wir Jesus, der uns vor der Zeit, die jetzt kommt, bewahren wird.
    Das wochenlange Schüren von Angst und Panik und Lügen ist das Mittel, um uns gefügig zu machen, damit wir sogar auf die Grundgesetze verzichten!
    Unsere Regierung gehört vor das Gericht, denn sie sind Schuld am Tod von unzähligen Menschen: Tausende, die nicht operiert werden konnten, sehr viele Suizide aus Verzeiflung, Depressionen, häusliche Gewalt, Tode durch Einsamkeit, Insolvenzen, die Zerstörung der Wirtschaft etc.
    Warum gehen die Menschen nicht zu Tausenden auf die Strasse? Die Zustimmung für Frau Merkel ist hoch!! Wie kann man nur so unwissend und blind sein??
    Aber wer beschäftigt sich schon mit den Hintergründen? Das kann man alles googeln! Und die Prophetien der Bibel haben sich bisher alle erfüllt. Das muss man nicht glauben, die Geschichte beweist es.
    Sorry für meinen langen Kommentar.
    Ich freue mich über Deinen diesbezüglichen Bericht.
    Liebe Grüsse, Christian Witte

  • Alex sagt:

    Einfach mal danke für deine Arbeit Pascal. Bleib wie du bist und lass dich nicht unterkriegen von den “Meinungsmachern”…
    Ja, ich hoffe sie werden eines Tages dafür zur Rechenschaft gezogen.

  • Beate sagt:

    Warum ist die Sterblichkeit von Region zu Region so unterschiedlich? Das ist genau, was mich interessiert. Diese Frage wurde schon oft gestellt, nur konnte zumindest ich noch keine “Wahrheit” herauslesen. Kannst du hierzu Informationen liefern?

  • Nadine GPunkt sagt:

    Danke für die Aufklärung.
    Die durch Politik und Wissenschaft erfolgten Märchenstunden werden weitergeführt. Da können wir nichts machen.

    Viele Grüße aus München
    Nadine

  • Steffi sagt:

    Hallo Pascal ,
    dein Artikel ist super. Du bringst es auf den Punkt.
    Schade nur, das er von unseren „Entscheidungsträgern“ wahrscheinlich nicht gelesen wird oder als politisch unkorrekt zensiert wird. Die leiden ja auch nicht unter den diktierten Maßnahmen .
    Mich freut das es noch Menschen wie dich gibt, die gegen den Mainstream ankämpfen.
    Weiter so
    Steffi

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