Die Pandemie in den Rohdaten (Zusammenfassung)

Pascal Pape

Aktualisiert: 24.10.2021

Er dachte, den offiziellen Einrichtungen wie RKI könne man vertrauen.

Er hatte Angst, krank zu werden, um sich und seine Familie.

Er war genervt von seinem Freund Hartmut, der alles verharmloste: “Da ist doch gar keine Pandemie. Wenn, dann ist es nur eine Test-Pandemie. Die Daten wurden manipuliert” – ein typischer Querdenker eben..

Letztes Silvester riss ihm dann die Hutschnur:

“Hartmut!! 😤 Du weißt genau, was ich in meinem Leben gemacht habe. Ich bin ein Erbsenzähler. Ich mach das jetzt einmal für Dich. Ich hol mir die ganzen Rohdaten. Ich deklinier das einmal von vorne bis hinten durch für Dich und zeig Dir genau, wo die Pandemie ist. Und dann möchte ich aber, dass Du aufhörst, da draußen rumzulaufen und die Leute weiter verunsicherst mit diesen Falschinformationen.”

Denn Marcel ist Informatiker und Daten zu analysieren ist sein Job. Also setzte er sich hin und tat, was sonst kaum jemand tut. Er analysierte die Rohdaten:

  1. Sterbefallzahlen
  2. Belegung der Intensivbetten
  3. Inzidenzwerte

Marcel wollte seinem Freund beweisen, dass er eine Pandemie in den Rohdaten findet. Hat er sie gefunden? Wenn ja, wo?

Die Ergebnisse erstaunte ihn selbst und er machte ein Video. Er nimmt uns mit auf seine Erkenntnis-Reise.

Ein paar Stunden nachdem ich das Video von Marcel Bar: “Die Pandemie in den Rohdaten” an meine Community geschickt hatte, wurde es von Youtube zensiert. Auf Facebook wurden alternative Links zu Telegram ebenso direkt gelöscht. Welcome to New China! Ich habe überlegt, was mache ich, soll ich einen anderen Link schicken, wird der wieder zensiert? Also habe ich mich dazu entschlossen, kurzerhand eine Zusammenfassung zu schreiben, in der ich den Link setze und auch jederzeit aktualisieren kann. Denn sollte das Video auf Youtube wieder auftauchen, hätte es natürlich eine ganz andere Reichweite. Außerdem erhältst Du eine kleine Vorschau (~10 Minuten) und wir haben Platz für eine unzensierte Diskussion.

Das Dilemma

Das Haupt-Dilemma ist, dass wir selten die Rohdaten sehen. Stattdessen haben wir zwischengeschaltete Institutionen, die Daten für uns hübsch aufbereiten. Sie sind wie das Marketing der Politik. Dass man den Werbespots von Nutella und Nestlé nicht glauben kann ist jedem klar. Aber kann man dem RKI, DeStatis oder DIVI blind vertrauen? Sehen wir uns die Daten an.

1) Sterbefallzahlen

Die offizielle Aussage (DeStatis):

2020 hatten wir offiziell ~46.000 Tote mehr im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre. Auf der Website von DeStatis kann man wöchentliche Sterbefallzahlen beobachten: “3% über Durchschnitt, 8% über Durchschnitt, …” In den Medien spricht man von einer “historisch hohen Übersterblichkeit”.

Datenanalyse:

Die Daten bestehen die erste Qualitätskontrolle. Jedoch sind sie falsch ausgewertet und suggerieren ein falsches Bild. Denn man vergleicht absolute Zahlen, obwohl sich die Bevölkerung und Altersstruktur verändert hat. Man vergleicht Äpfel mit Birnen.

Ein simples Beispiel, die 80-90-Jährigen:

2015 hatten wir 3,8 Millionen.

2020 hatten wir 4,8 Millionen.

Wir hatten also im letzten Jahr 1 Millionen mehr Omis und Opis – die, ganz nüchtern statistisch betrachtet, irgendwann in den nächsten Jahren sterben werden. Deshalb kann ich die Jahre nicht direkt und mit absoluten Zahlen vergleichen.

Marcel’s Lösung: Er bildet Altersgruppen und vergleicht prozentual in den einzelnen Gruppen (Sterbefälle je Altersgruppe in %). Er sieht sich auch an, welche Jahre besonders schlimm (rot) oder besonders gut (grün) waren und bildet ein Ranking.

Ergebnis:

Das für Marcel erstaunliche Ergebnis: “In den Sterbefallzahlen finde ich keine Pandemie.” Für seine eigene Altersgruppe zum Beispiel war 2012 das schlimmste Jahr – er hätte also vielleicht hier mehr Angst haben sollen als in 2020.

Noch erstaunlicher: Selbst für die Altersgruppe der 80-90-Jährigen war 2020 nicht auffällig schlimm, sondern sogar prozentual das zweitbeste Jahr – obwohl gerade diese Gruppe von Corona besonders schwer betroffen war.

Die naheliegende Vermutung: Die Corona-Maßnahmen waren derart gut, dass wir eine Übersterblichkeit verhindern konnten.

Aber auch diese Annahme stellt sich schnell als falsch heraus, wenn man Schweden als “Kontrollgruppe” heranzieht. Denn in Schweden gab es kaum bis keine Maßnahmen. Dennoch zeigt die Analyse, dass es selbst in Schweden 2020 nicht auffällig viele Todesfälle gab.

2) Auslastung der Intensivstationen

Die offizielle Aussage (DIVI):

Auf DIVI findet man die Belegung der Intensivbetten. Die Auslastung (in %) nimmt über den Pandemieverlauf kontinuierlich zu. „Der erste Gedanke war: Aha, hier ist die Pandemie.“

Datenanalyse:

Die Daten sehen auf den ersten Blick sehr valide aus. Es fallen wenige Unstimmigkeiten auf, zum Beispiel dass es negative Sterbefälle auf den Intensivstationen gibt (Tote stehen wieder auf).

Aber was doch überrascht: Die Kurve für die Gesamtbelegung der Intensivbetten bleibt über den ganzen Zeitraum relativ gleich. Man hätte erwartet, dass man die “Wellen” der Pandemie auch als “Berge” bei den Intensivbetten sieht. Diese Berge fehlen jedoch.

Das heißt: Die prozentuale Auslastung auf den Intensivstationen steigt nicht etwa, weil es mehr Patienten gibt, sondern weil die Zahl der freien Betten abnimmt.

Warum nimmt die Zahl der Betten ab? Das hat bereits jemand anderes analysiert:

Krankenhäuser bauen Betten zum Beispiel ab, weil es dafür finanzielle Anreize gibt. Es gibt mehr Geld für mehr Auslastung. Zum Beispiel:

“Das Krankenhaus bekommt seit November nur noch durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz Geld, wenn sie mindestens 75% Intensivstationauslastung haben.”

Und zufälligerweise “verschwinden” genau ab November besonders viele Intensivbetten, in verschiedenen Krankenhäusern, um die Auslastung stets über 75% zu halten (orange Linie).

Ergebnis:

Es gab also eine rückwirkende Manipulation in den Rohdaten (der Umfang ist unklar). Krankenhäuser spielen mit ihrer Bettenzahl, wie es gerade passt. Die Daten sind damit nicht valide und sagen nichts über die Pandemie aus.

“Wenn ich ehrlich auf die Daten gucke – mit dem Werkzeugkoffer, den ich habe als Erbsenzähler habe – muss ich sagen, diese Daten helfen mir nicht, eine Pandemie nachzuweisen.”

3) Zahl der Infizierten (Inzidenzwerte)

Bleibt also nur noch die letzte Zahl, die auch die Grundlage für alle Entscheidungen der Politik war.

Die offizielle Aussage (RKI):

Es gibt viele Infizierte. Alles rot.

Datenanalyse:

Für diese Zahlen gibt es nur eine einzige Quelle: Den PCR-Test.

Die wichtigste Frage ist also: Wie gut ist der Test?

Da Marcel hier kein Experte ist, hat er mit Biologen und Laborassistenten gesprochen, die “seit mehr als 20 Jahren PCR machen, die sich bestens damit auskennen.” Hier konnte er seine Fragen stellen.

Aber der PCR-Test schafft seine Qualitätskontrolle nicht. Warum nicht?

PCR sucht nur einen kleinen Ausschnitt der RNA. Er gibt keine Aussage über ein lebensfähiges Virus.

Es gibt mittlerweile auch zig verschiedene Anbieter, sodass selbst Laborarbeiter sagen „wir haben völlig den Überblick verloren“. Und Grundlage für viele Hersteller ist wiederum der erste Test von Drosten und sein Papier. Fragt man aber Biologen, so sprechen viele von schwerwiegenden Fehlern. 22 hochkarätige Wissenschaftler haben das Papier analysiert und sagen „wissenschaftlicher Murks, was da gemacht wurde“.

Ergebnis:

Die Methode PCR ist super – nicht umsonst gab es dafür den Nobelpreis – aber so wie es hier verwendet wird, äußerst fraglich. Wir haben also erneut keine validen Daten.

Der Moment der Wahrheit

Marcel musste also zu seinem Freund Hartmut gehen und sagen: “So sieht’s aus, ich hab’ nichts gefunden.”

“Ich hätte in jeder Kategorie so tun können als wäre hier eine Pandemie, aber wenn ich ehrlich als Erbsenzähler, mit meinem Werkzeugkoffer draufgucke, muss ich sagen: Ich seh’ dort keine.”

Hartmut antwortete: “Und jetzt lass uns mal gemeinsam schauen, warum das so ist.”

Der zweite Teil: Zahlenspielerei bei Impfungen

Marcel gibt einen Ausblick, dass er sich im nächsten Video näher mit den Corona-Impfungen, Sterbefälle nach Impfungen und Nebenwirkungen beschäftigen will. Denn auch hier werden Zahlen gedreht – in diesem Fall, um es besser aussehen zu lassen als es ist.

Ein einfaches Beispiel: Was bedeutet die 95% Wirksamkeit des Biontech-Impfstoffs?

Viele würden antworten: “Naja, von 100, die sich impfen lassen, sind 95 geschützt und die 5 haben halt Pech.”

Die Realität sieht aber etwas anders aus. Also hat Marcel mal nachgeschaut, wie diese 95% Wirksamkeit zustandekommt und war mal wieder überrascht.

Man hat zwei Gruppen von rund 20.000 Teilnehmern über einen Zeitraum verglichen und geschaut, wie viele sich infizieren – einmal mit Impfung, einmal mit Placebo. In der Placebogruppe haben sich 0,8% infiziert, in der Impfgruppe 0,04%.

Das heißt erstmal: Über 99% waren sowieso geschützt – egal ob mit Impfung oder ohne. Die Risikoreduktion durch die Impfung liegt bei 0,8%. Wenn die Studie also irgendetwas zeigt, dann dass das Risiko schwer an Corona zu erkranken oder zu sterben minimal war (in diesem Zeitraum, für diese Gruppe).

Wie kommt man also auf 95%? Indem man einfach den grünen Bereich weglässt, also die über 99%, die sich nicht infiziert haben. Das ist schlicht unseriös.

Stattdessen sollte man es so kommunizieren: “Wenn 125 geimpft werden, dann habe ich den Ersten erwischt, den ich mit der Impfung schütze. Und die 124 haben erstmal nur die Nebenwirkungen und sonst gar nichts. – Also bezogen auf diese Studie und diese Zahlen.”

Mein Fazit: Warum werden Zahlen gedreht?

Marcel wollte eine Pandemie finden. Er wollte seinem Querdenker-Freund beweisen, dass er falsch liegt. Er ist der Letzte, dem man Scheuklappen unterstellen könnte. Und genau das macht sein Video so authentisch. Denn das Ergebnis erstaunte ihn.

“Das Prinzip kenne ich doch. Das habe ich doch schon mal erlebt.” Am Schluss erzählt Marcel noch Erfahrungen aus seinem eigenen Leben. In der Vergangenheit wurden genau dieselben Methoden verwendet, um Kriege zu rechtfertigen. Man macht den Menschen Angst, man dreht die Fakten, um etwas bedrohlich aussehen zu lassen.

Offen bleiben natürlich die Fragen: Warum werden in dieser Pandemie Zahlen gedreht? Warum will man den Krieg gegen ein Virus so dringend? Warum wird der Bevölkerung Angst gemacht? Warum reicht nicht die Wahrheit?

Jemand hatte mir eine Mail geschrieben: “Es ist doch egal, ob es nun eine Pandemie ist oder nicht.”

Wirklich? Haben wir uns wirklich schon so daran gewöhnt, unsere Grundrechte aufzugeben, dass es egal geworden ist?

Ist es egal, dass ein kaum erforschter Impfstoff eine Notzulassung bekommen darf? Ist es egal, dass Impfhersteller komplett von der Haftung befreit werden, wenn Nebenwirkungen auftreten? Ist es egal, dass selbst auf Kinder Druck aufgebaut wird, obwohl es nicht mal eine einzige Studie mit Kindern, Schwangeren oder Kranken gibt?

Ich denke, das sollte zum Nachdenken anregen. Außerdem möchte ich Platz für Diskussion geben: Wir sollten auch hier nicht alles glauben, auch wenn es von Mathematikern “überprüft” worden ist. Vielleicht hast Du eine andere Meinung, einen anderen Ansatz oder einfach nur positives Feedback? Ich bin gespannt.


Schau Dir das Video auf jeden Fall an, die Stunde lohnt sich, es ist ruhig, klar, sachlich und gut und sympathisch gemacht. Hier die aktuellen Links:

MARCEL BARZ – Pandemie in Rohdaten
Telegram-Kanal von Marcel Barz: https://t.me/marcelbarzbackup/10
Link außerhalb von Telegram: https://telegra.ph/MarcelB-08-29

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