Eiweißbrot: Ein Brot ohne Kohlenhydrate?

Pascal Pape

Aktualisiert: 19.1.2020

Eiweißbrot: Ein Brot ohne Kohlenhydrate?

Low-Carb – also wenige Kohlenhydrate zu essen – ist derzeit der wohl größte Abnehm-Trend. Nicht verwunderlich, denn typische Kohlenhydrate, wie zum Beispiel aus Brot, sind reine Energielieferanten.

Wer abnehmen möchte, hat jedoch schon mehr als genug Energie auf den Rippen, in Form von Fettpölsterchen. Es ist also naheliegend, Kohlenhydrate herunterzuschrauben. Stattdessen setzt man mehr auf Eiweiß und Fett. Was und wie viel hängt vom jeweiligen Programm ab. Die einen verwenden mehr Fett, andere setzen vermehrt auf Eiweiß, wieder andere mischen durch und setzen auf kohlenhydratarmes Obst und Gemüse.

Eines haben sie gemeinsam: Kein Brot, keine Nudeln, kein Reis. Doch viele Menschen hängen an ihrem Brot wie Babies an ihrem Schnuller. Nimmt man es ihnen weg, fangen sie an zu weinen, zu quängeln und werden ungemütlich. Da kommt die Rettung gerade zur rechten Zeit: Eiweißbrot!

Ein Brot ohne Kohlenhydrate, ja geht denn das? Ist das nicht ungesund? Ist Eiweißbrot nun Freund oder Feind?

Vorteile von Eiweißbrot

Ganz ohne Kohlenhydrate kommt ein Eiweißbrot leider nicht aus, aber zumindest ist die verwendete Menge stark reduziert, stattdessen enthält es mehr Eiweiß. Und egal welche Ernährungsphilosophie man verfolgt, es ist unbestreitbar Fakt: Ausreichend Proteine verhindern bei einer Diät den Muskelabbau. Damit wirken sie dem Yoyo-Effekt entgegen.

Proteine sättigen zudem unwahrscheinlich gut und lange. Denn Eiweiße sind in erster Linie kein Energielieferant, sondern ein Rohstofflieferant für Aminosäuren – diese braucht unser Körper für die Versorgung von Muskeln, aber auch zum Beispiel für Botenstoffe.

Das ist exakt der gleiche Grund, warum Yokebe und Almased schon vor Jahren ihren Durchbruch und Erfolg feiern durften. Man ersetzt eine vollständige Mahlzeit durch einen Protein-Shake und kann so abnehmen, ohne hungern zu müssen. Ob diese Vorgehensweise gesund ist, steht auf einem völlig anderem Blatt.

Eiweiß ist ein wichtiger Bestandteil jeder Diät.

Macht Eiweißbrot schlank?

Blättert man durch die typischen Medien, so springen einem Horrormeldungen entgegen: “Eiweißbrot macht arm und dick” – oh Gott! Selbst Fit For Fun ist der Überzeugung, mit diesem Brot könne “kein Mensch abnehmen”. Begründung ist, dass oft weit mehr Fette enthalten sind als bei herkömmlichen Brot. Ohje… Traum geplatzt?

Nicht so schnell. Wie oben angesprochen, setzen die Low-Carb-Verfechter bewusst auf mehr Fett und Eiweiß. Das hat verschiedene Gründe. Ketose, Insulin-Resistenz und viele andere. Diese Debatte gehört an andere Stelle, deshalb hier die Zusammenfassung: Zahlreiche Studien belegen, dass eine Low-Carb-Diät deutlich effektiver ist als eine Low-Fat-Diät. Das Fett ist also nicht das Kernproblem, sondern die Kohlenhydrate.

Außerdem ist natürlich nicht jedes Eiweißbrot gleich und der Teufel liegt im Detail. Wird Zucker zugesetzt, wenn ja, wie viel? Welche Fette werden verwendet? Was ist mit Gluten? Unabhängig davon bleibt der angesprochene Effekt: Eiweiße sättigen effektiv. Enthält ein Eiweißbrot also in etwa gleich viele Kalorien wie ein herkömmliches Brot, so sättigt es nachhaltiger.

Dennoch wird man alleine durch Eiweißbrot natürlich nicht schlank. Wichtig ist ein ganzheitlich sinnvoller Ansatz. Das Eiweißbrot ist deshalb häufig eher ein Genussmittel während der Diät oder Ernährungsumstellung, das dem Erfolg nicht im Wege stehen soll.

Sündigen ohne Reue: Von Eiweißbrot alleine wird man nicht schlank, es unterstützt jedoch bei der Diät oder Ernährungsumstellung.

Ist Eiweißbrot ungesund?

Der nächste Vorwurf ist eine alte Leier: “Zu viel Eiweiß schadet den Nieren.” Ich will das schnell abhaken, weil es wirklich ziemlicher Unsinn ist. Die Aussage ist eine Verzerrung von Studienergebnisse an Probanden mit bestehender Nierenerkrankung. Der Konsum von Proteinen beansprucht die Nieren – das ist ein normaler körperlicher Stoffwechselvorgang. Bei einer Nierenerkrankung empfiehlt man deshalb, die Nieren zu schonen und die Proteinzufuhr zu senken. Das macht Sinn, hat aber keinerlei Zusammenhang mit der Proteinverwertung in einem gesunden Körper.

Ich vergleiche es gerne mit einer Darmerkrankung oder -verletzung. Hier wird häufig von Ballaststoffen abgeraten, da diese den Darm stark beanspruchen. Viele Patienten müssen deshalb fast vollständig auf Obst und Gemüse verzichten. Was sagst Du, ist Obst ungesund? Gemüse? Sind Ballaststoffe schlecht für gesunde Menschen? Quatsch. Im Gegenteil, sie sind sehr gesund und wichtig. Genauso wie Eiweiß.

Es gibt jedoch eine Bedingung, durch die Eiweißbrot tatsächlich ungesund wird. Das erkläre ich gleich.

Eiweißbrot ist für einen gesunden Körper nicht ungesund.

Ist Eiweißbrot also gesund? Welches Eiweißbrot ist gut?

Ob Eiweißbrot gesund ist oder nicht, entscheidet nicht der Eiweißgehalt. Wichtig sind, wie angesprochen, die Details der verwendeten Zutaten. Auch für den Erfolg oder Misserfolg bei einer Diät oder Ernährungsumstellung sind die weiteren Inhaltsstoffe entscheidend. Eiweißbrot ist nicht gleich Eiweißbrot.

Worauf kommt es an?

1) Wenige Kohlenhydrate: Es geht nicht nur darum, dass mehr Eiweiß enthalten ist, gleichzeitig sollten auch so wenige Kohlenhydrate wie möglich verwendet werden.

Richtlinie: Unter 10g / 100g = gut, unter 5g = sehr gut

2) Ballaststoffe: Sind theoretisch auch Kohlenhydrate, werden aber minimal bis gar nicht verstoffwechselt. Ballaststoffe dürfen gerne reichlich enthalten sein.

Richtlinie: Über 10g / 100g

3) Gluten-frei: Gluten ist ein Bestandteil von Weizeneiweiß und anderen Getreide-Eiweißen, wie zum Beispiel Dinkel. In herkömmlichen Mengen ist es schon belastend für unseren Darm, mehr Eiweiß bedeutet jedoch auch mehr Gluten. Ein gesundes Eiweißbrot sollte deshalb auf keinen Fall auf Weizeneiweiß oder glutenhaltiges Getreide setzen.

Richtlinie: Kein Weizen-, Dinkel- oder Roggeneiweiß enthalten.

Das sind die wichtigsten Komponenten, die jeder mit einem Blick überprüfen kann. Nicht zu verachten sind aber natürlich…

4) Weitere Inhaltsstoffe: Wir wollen unnötige Bindemittel vermeiden oder undurchsichtige Bezeichnungen. Soja zum Beispiel ist an sich kein Problem, wenn aus biologischem Anbau. “Irgendein” verarbeitetes Soja dagegen ist meistens so gesund wie die Transfette in Chips.

Umgekehrt ist es natürlich schön, wenn auf wertvolle Begleitzutaten geachtet wird – Flohsamen oder andere Schlemmereien.

Mit den richtigen Inhaltsstoffen ist Eiweißbrot gesund und liefert wertvolle Nährstoffe.

Eiweißbrote im Test

Ich habe mich mal nach Eiweißbroten umgeschaut, verschiedene Brote getestet und analysiert. Geschmacklich überzeugen schon einige, aber die Inhaltsstoffe lassen bei den meisten Eiweißbroten leider zu wünschen übrig.

Manche schreiben “Protein” oder “Eiweiß” auf ihr Etikett, ohne dass es sich um Eiweißbrot handelt. So zum Beispiel Knäckebrot, das mit fünfmal mehr Kohlenhydraten wie Eiweißen winkt.

Richtige Eiweißbrote liefern auf den ersten Blick ganz gute Werte, wie zum Beispiel das Eiweißbrot von Aldi. Wenige Kohlenhydrate, wenig Zucker, stolze 22g Eiweiß pro 100g Brot. Beim Fett übertreibt es Aldi tatsächlich ein bisschen, aber hier könnte man noch ein Auge zudrücken. Auf den zweiten Blick kommt die Enttäuschung: Eiweißmischung aus Sojaeiweiß und Weizeneiweiß – die billigste und schlechteste Wahl, nicht empfehlenswert und ungesund.

Wie sieht es mit dem Eiweißbrot von Lidl aus? Ähnliches Ergebnis. Was gibt es sonst so? Sehr beliebt und lecker ist das Mestemacher Eiweißbrot. Doch die Zutatenliste sieht ähnlich aus. Zwar gute Werte an Eiweiß und wenige Kohlenhydrate, etwas viel Fett, aber das No-Go: Weizeneiweiß.

Warum ist das so schlimm?

Gluten richtet in unserem Darm Chaos an, das ist mittlerweile bekannt und lässt sich nachweisen. In kleinen Mengen ist das kein Problem. Doch unser Getreide wurde hochgezüchtet, damit es unnatürlich viel Gluten enthält. Warum? Gluten macht das Brot so schön fluffig weich, wie wir Verbraucher es gerne haben. Deshalb nennt man Gluten auch Getreidekleber oder Klebereiweiß. Nicht bedacht hat man dabei die gesundheitlichen Aspekte.

Gluten schädigt unseren Darm und macht ihn im wahrsten Sinne des Wortes “durchlässig”, sodass er mehr Schadstoffe in unseren Körper lässt. Nimmt man jetzt Brot, das besonders viel Weizeneiweiß enthält, treiben wir die Sache auf die Spitze. Wir überfluten unseren Körper mit Gluten und machen unseren Darm so richtig schön porös.

Deshalb rate ich von Eiweißbroten aus dem Supermarkt ab. Sie enthalten Unmengen an Gluten und sind meistens noch dazu überteuert.

Herkömmliches Eiweißbrot überzeugt nicht. Glutenhaltiges Eiweißbrot schadet dem Darm.

Das beste Eiweißbrot

Im Internet findet man glutenfreie Eiweißbrot-Backmischungen. Einige liefern gute Werte, doch geschmacklich überzeugen nur wenige. Dennoch, eine bessere Alternative konnte ich nicht finden.

Selber backen?

Ich weiß, was Du denkst. Beim Backen habe ich zwei linke Hände, deshalb kam das bis gestern für mich nie in die Tüte. Aber ich habe mich mal darauf eingelassen und ob Du es glaubst oder nicht, mit der richtigen Backmischung ist die Zubereitung wirklich kinderleicht.

Ich persönlich nutze derzeit die glutenfreien Eiweißbrot-Backmischungen von Dr. Almond. Ob es die besten Eiweißbrote am Markt sind, kann ich nicht sagen, aber mich haben sie überzeugt und ich bin froh, sie gefunden zu haben.

Ich bin auch kein Back-Experte, doch die Inhaltsstoffe überzeugen: Kaum Kohlenhydrate, wenig Fett, kein Gluten, dafür reichlich Eiweiß und Ballaststoffe. Zutaten sind, je nach Backmischung, zum Beispiel Mandelmehl, Leinsamen, Kokosmehl oder Flohsamenschalen.

Selbst bei den Details wird auf Qualität geachtet. So werden zum Beispiel rein natürliche Säuerungsmittel verwendet, die frei von Phosphat sind. Übrigens – weil ich dazu gefragt wurde – auch bei der enthaltenen Ascorbinsäure müsst Ihr Euch keinerlei Sorgen machen. Hierbei handelt es sich nicht um einen synthetischen Stoff, sondern um “ungefährliches” Vitamin C (hier mehr dazu).

Die Zubereitung ist wie gesagt ein Kinderspiel: Etwas Wasser, kneten oder Handrührgerät, formen, einschneiden, fertig. Das Backen im Ofen kann eine gute Stunden dauern, aber das schafft Dein Ofen auch ohne Dich. Das Kneten selbst dauert keine drei Minuten und für die kurze Knetarbeit, erhältst Du ein warmes ofenfrisches Eiweißbrot – lecker und gesund.

Hast Du die Dr. Almond Eiweißbrote selbst schon probiert? Oder Erfahrungen mit anderen Herstellern gemacht?

Wichtigste Quellen:   [ + ]

Hi, ich bin Pascal Pape

Ich zeige Dir, wie Du Deine Gesundheit optimierst. Lass uns gemeinsam hinterfragen, was wirklich gesund ist. Weiterlesen…

Ähnliche Artikel:

Hinterlass einen Kommentar

  • blank Ulrike sagt:

    Ich habe noch kein Eiweißbrot aus dem Supermarkt probiert, weil ich es viel zu teuer finde. Seit meiner Ernährungsumstellung letztes Jahr im Herbst (kohlenhydratarm, eiweißreich und vieeeel Gemüse) backe ich mir Brötchen oder Brot mit Haferkleie, Quark, Eiern, Flohsamenschalen und Leinsamen. Die sind sehr lecker und günstig 🙂

  • blank isabelsunshine sagt:

    Übrigens bei Dr. Almond gibt es KEIN Eiweißbrot….nur zur info…

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Isabel,
      wie meinst Du das? Die meisten Backmischungen enthalten definitiv weit mehr Eiweiß als herkömmliches Brot und genauso viel Eiweiß wie manch ein kaufbares Eiweißbrot (15g+/100g) – gleichzeitig sehr wenige Kohlenhydrate. Was ist denn in Deinen Augen ein Eiweißbrot?
      LG

    • blank Stephanie sagt:

      Kannst du bitte mal erklären, wie du das meinst?

  • blank Silvia Heub sagt:

    Ich schwöre auf die Brote von Dr. Almond, denn sie bieten eine Vielzahl an Broten, bzw Backmischungen, wo absolut für jeden Geschmack etwas dabei ist, die Zubereitung wirklich in nur 5 Minuten erledigt ist und sie einfach toll schmecken, weswegen ich mir ein Leben ohne sie doch wirklich nicht mehr vorstellen kann !!!

  • blank Brigitte sagt:

    Auch ich nutze mit Begeisterung die Dr. Almond-Backmischungen. Sind zwar auch nicht gerade preiswert, aber mich saettigt das Brot dermassen, dass es wesentlich laenger haelt, als die Brotsorten, die ich frueher ass und sind auch noch lecker.

  • blank Richard sagt:

    Ich habe mich auch noch nie um Eiweißbrot gekümmert. Ich sehe, dass es wirklich nicht billig, aber möglicherweise wert ist, sich damit zu beschäftigen. Leider enthalten die vorgeschlagenen Backmischungen doch auch Zusatzstoffe, beispielsweise Ascorbinsäure, die ich im isolierten Zustand nicht als vollwertiges Vitamin C betrachte, auch wenn das oft so dargestellt wird.
    Und dann habe ich ein Problem mit dem Erhitzen von Lebensmitteln, zu denen man doch dauernd liest, dass man sie nicht erhitzen soll. Leinsamen zum Beispiel. Ist das beim Brot dann egal? Das Öl muss ja extra kalt gepresst und darf dann nicht erhitzt werden, Brot wird aber mit allen möglichen, vielleicht sogar extra gerösteten Körnern gebacken, weil es halt gut schmeckt …. ???

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Richard,
      erstmal finde ich es gut, dass Du die Dinge hinterfragst. Wie oben erwähnt, musst Du Dir aber über Ascorbinsäure keine Sorgen machen, die minimal enthaltenen Mengen kann der Körper auch so definitiv problemlos aufnehmen.

      Was Körner angeht: Fettsäuren sind in Samen und Kernen besser geschützt und nicht mit Öl vergleichbar. Generell hast Du schon Recht, geschrotete Körner gehören eigentlich nicht in den Ofen. Die Frage ist wie viele und wie häufig nimmt man sie zu sich. Wenn Du häufig bei Dr. Almond bestellst und auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du zu einer Backmischung greifen, die wenig Samen/Kerne enthält. Ansonsten würde ich mich nicht verrückt machen lassen – schließlich brätst Du Deinen Fisch vermutlich auch und isst ihn nicht roh. 🙂
      LG Pascal

  • blank Josef sagt:

    Hallo Pascal,

    danke für den tollen Artikel. Ich kaufe seit einiger Zeit Eiweißbrot im Supermarkt, aber fande es bislang nicht optimal, dass die Brote glutenhaltig sind.

    Welche Backmischung würdest du denn persönlich empfehlen?

    Ich werde mir demnächst mal eine Backmischung ordern und das ganze mal ausprobieren 😉

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Josef,
      oh, da gibt es viele gute! Ich schlemme mich selbst noch durch den Shop. Das Leinsamenbrot war persönlich nicht mein Fall, aber das Sonnenblumenbrot zum Beispiel war richtig lecker.

      Gib mir Bescheid, welches Dir gut geschmeckt hat. 😉 LG

  • blank Die Alex sagt:

    Hallo zusammen,
    ich bin zwar nicht Ulrike, aber auch ich backe mein Eiweißbrot selbst und finde es ausgesprochen lecker.
    Da mein Darm bereits mehrfach operiert wurde, muss ich bei den Saaten und Kernen aufpassen und mahle diese deshalb. Allerdings kann man sie durchaus ganz lassen für einen etwas kernigeren Biss. Uns schmeckt es gemahlen und anschließend unter den Teig gemischt besser.

    Hier das Rezept:

    50 g Sesam und 50 g Sonnenblumenkerne (oder jede andere Art von Saaten, Kernen oder Nüssen wie Kürbiskerne, Haselnüsse, Leinsamen usw. bis zu einem Gesamtgewicht von 120 g) mahlen oder aber ganz lassen. Wenn man ganze Saaten verwenden möchte, kann man sie auch fettfrei anrösten, das ergibt nochmals einen anderen Geschmack.

    500 g Magerquark werden nun mit
    5 Eiern Größe L oder 6 Eiern Größe M in der Küchenmaschine vermischt.
    Dazu kommen ca. 10 – 12 g Salz, das entspricht ungefähr 2 nicht zu sehr gehäuften TL.
    Nun werden 250 g Haferkleie und 50 g Dinkelkleie (oder aber ausschließlich Haferkleie) sowie die Saaten und Kerne zugefügt,
    außerdem 1 Päckchen Backpulver.
    Ich füge noch eine Messerspitze (das reicht tatsächlich) Schabziger Klee zu, es passt auch ein anderes Brotgewürz (dann ca. 1 TL) sehr gut dazu.

    Die ganze Masse kurz in der Küchenmaschine zusammenrühren und in eine sehr gut gefettete oder aber mit Backpapier ausgekleidete Kastenform füllen.
    Das Brot bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 70 Minuten backen, aus der Form nehmen und noch weitere 10 Minuten ohne Form backen.

    Das Brot ist sehr saftig und hält sich in einer Plastiktüte im Kühlschrank locker eine ganze Woche.
    Man kann es wunderbar toasten. Sollte die Menge zu groß sein für den Wochenbedarf, kann man das ganze Brot in Scheiben schneiden, einfrieren und bei Bedarf die einzelnen Scheiben entnehmen und auftoasten.

    Guten Appetit!

    Liebe Grüße
    die Alex

  • blank Ralle sagt:

    Hallo 😉
    Was habt ihr denn gegen Ascorbinsäure ?
    Ist Vitamin C und eh nicht hitzebeständig.
    Dient wahrscheinlich als Antioidans.
    Da es im Gegensatz zum gern verwendeten Tocopherol nicht ranzig werden kann und eh zerfällt, kanns wegen mir gern drin bleiben ))

  • blank Angelika Runicke sagt:

    Ich habe das Eiweißbrot vom Aldi probiert. War mir einfach zu schwabbelig und weich. Dann habe ich nach Backmischungen im Internet Ausschau gehalten. Die waren so wahnsinnig teuer, das habe ich gelassen. Aber ich backe jetzt ein Brot, welches überhaupt kein Mehl enthält und einfach lecker ist…und es sättigt enorm.

    100 gr. Joghurt
    3 Eier
    200 gr. gemahlene Mandeln
    50 geschmolzene Butter
    1 Teelöffel Natron
    1 gestr. Teelöffel Salz
    100 gr. Sesam
    150 gr. Sonnenblumenkerne
    50 gr. Kürbiskerne
    50 gr. Leinsamen

    habe anstelle von Natron auch schon Backpulver genommen.
    Das Brot bei 175 Grad in den Backofen, ca. 60 Minuten. Es schmeckt köstlich, das einzige Manko…, es zerfällt sehr leicht. Macht aber nichts. Der Geschmack ist maßgebend.

    Ich hoffe, dass ich mit dem Brot alles richtig mache. Ich bin erst angefangen, die Ernährung umzustellen und es verwirrt mich sehr, auf was man alles achten muss. Schlimm !

  • blank Jürgen sagt:

    Hallo Pascal, wie sieht es eigentlich micht Frischkornbrei aus. es heißt dioch immer , dass der so gesund ist. Da ist doch auch Gluten enthalten.

    • blank Pascal Pape sagt:

      Was meinst Du für einen Frischkornbrei? Wie Du schon richtig vermutest, enthalten die meisten herkömmlichen Produkte sehr viel Gluten und fallen damit nicht mehr in die Kategorie gesund. LG

  • blank Sonja sagt:

    Hallo Pascal!

    Wie sieht das eigentlich bei Müsli aus? Ist das bezüglich Gluten und Kohlehydraten ähnlich wie beim Brot?

    Mein Sohn (6) und ich verwenden eine selbst zusammengestellte Müslimischung, die folgende Vollkorn-Getreidearten/Körner enthält:
    – Gerstenflocken
    – Dinkelflocken
    – Weizenflocken
    – Roggenflocken
    – Haferflocken
    – Quinoaflocken
    Dazu kommen noch allerlei getrocknete /gefriergetrocknete Früchte und Samen (zB gekeimte Leinsamen).

    Ist diese Vollkorn-Getreidemischung nun gesund oder eher nicht?

    Und wie sieht es bei der Ernährung von Kindern aus: Sind auch hier Kohlehydrate von Nachteil oder brauchen Kinder, im Gegensatz zu Erwachsenen, vollwertige Kohlenhydrate?

    Vielen Dank!
    Liebe Grüße,
    Sonja

  • Neu? Starte Hier:

    Top Themen

    Ratgeber

    blank
    Gesunde Öle: Der ultimative Ratgeber
    blank
    Die 7 unsinnigsten Nahrungsergänzungen

    Artikel teilen:

    >