Gesunde Öle: Der ultimative Ratgeber

Pascal Pape

Zuletzt aktualisiert: 18.01.2020

“Der Deutsche gibt mehr Geld für sein Motoröl aus als für Öle, mit denen er kocht.”

Welches Öl ist eigentlich gesund? Welches Öl ist gut zum Braten? Welches Öl ist gut zum Kochen? Welches Öl ist das Beste für meinen Salat? Welches Öl gehört zügig in die Mülltonne? Fragen über Fragen, die ich Dir in diesem Ratgeber beantworte.

Welche Öle sind ungesund? Welches Öl ist gesund?

Fette sind nicht einfach nur Energieträger. Die Membran Deiner Zellen baut sich aus den Fettsäuren zusammen, die Du Deinem Körper zur Verfügung stellst. Gibst Du ihm schlechte oder zu viele instabile Fette, so können Deine Zellen nicht langfristig gesund bleiben. Versorgst Du Deine Zellen dagegen mit hochwertigen Fetten, so bleiben sie stark, geschützt und gleichzeitig flexibel.

Es gibt verschiedene Arten von Fettsäuren. In meinem Artikel zu gesunden Fetten erfährst Du mehr über die einzelnen Fettsäuren. Grob lassen sie sich wie folgt nach Stabilität sortieren:

  • Gesättigte Fettsäuren (stabil):
    Unterteilen sich in kurzkettige, mittelkettige und langkettige
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren (relativ stabil)
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (instabil):
    Unterteilen sich in Omega-3 und Omega-6

Dabei besteht kein Öl einfach nur aus einer Fettsäure, sondern enthält immer einen Mix aus verschiedenen Fettsäuren. Auch ist keine Fettsäure an sich ungesund. Entscheidend ist eine gesunde Vielfalt, natürliche Verhältnisse und am Wichtigsten: Die Qualität Deines Öls.

Denn tut mir Leid, wenn ich Dich enttäuschen muss, aber kein Öl existiert so in der Natur, wie Du es später in der Flasche bekommst. Nein, auch Olivenöl tropft nicht einfach von Oliven ab und wird dann aufgefangen. Auch ist das Innere einer Kokosnuss kein pures Fett. Deshalb braucht es immer einen gewissen Verarbeitungsprozess.

Nicht alle Öle werden gleich gewonnen und verarbeitet. Umso weniger ein Öl verarbeitet wird, desto natürlicher ist es und desto gesünder ist es in der Regel auch.

Leider trifft im Regelfall genau das Gegenteil zu: Der Großteil der pflanzlichen Fette wird industriell in Großanlagen hergestellt und massiv verarbeitet, um den Ertrag und die Haltbarkeit maximal zu steigern. Eine einfache Faustregel ist deshalb, stark verarbeitete Öle zu meiden wie die Pest. Wenn es hohe Temperaturen braucht, chemische Lösungsmittel wie Hexan oder ein Desodorant (ja, es ist so eklig, wie es klingt) dann Finger weg davon.

Oft wird die Verwendung derartiger Fette noch nicht einmal gekennzeichnet und zu angeblich hochwertigen Ölen untergemischt, um den Preis niedrig zu halten. Deshalb empfehle ich bei Deinen Ölen nicht zu sparen und das Etikett so genau wie möglich zu untersuchen (siehe z.B.: Olivenöl). Jedes pflanzliche Öl sollte übrigens immer angenehm nach seinem Ausgangsrohstoff riechen. Kein Geruch oder ein unangenehmer Geruch sind stets ein Zeichen von mangelhafter Qualität.

Eine gesunde Mischung aus allen Fettsäuren ist für unsere Gesundheit ideal.
Die Qualität Deiner Öle ist dabei besonders wichtig.

Rapsöl

Von vielen Ärzten als “herzgesund” bezeichnet, ist Rapsöl ein typisches Beispiel für ein Pflanzenöl, bei dem in Großanlagen und “in mehreren Arbeitsschritten Geruchs-, Geschmacks- und Farbstoffe aus dem Öl entfernt” werden. Außerdem liefert es nur wenige nützliche Antioxidantien. Es werden deshalb oft synthetische Antioxidantien hinzugegeben, um es stabiler zu machen. Von solchen Ölen rate ich ab. Rapsöl kann jedoch auch “nativ kaltgepresst” hergestellt werden und ohne künstliche Zusätze. In diesem Fall bietet es ein gutes Fettsäureprofil: Genügend einfach ungesättigte Fettsäuren für Stabilität und ein sehr gutes Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis von rund 1:2. Jedoch ist Rapsöl nicht annähernd so stabil wie Olivenöl, ich empfehle es deshalb hauptsächlich kalt zu verwenden – hoch erhitzen solltest Du es definitiv nicht – sowie möglichst dunkel und kühl zu lagern.

7% Gesättigt
61% Einfach ungesättigt
21% Omega-6
10% Omega-3

Sonnenblumemenöl

Sonnenblumenöl kann unter keinen Umständen gesund sein und gehört direkt in die Mülltonne. Es wird fast immer stark verarbeitet und hoch erhitzt (ist ranzig), enthält zu viele ungesättigte Fettsäuren und einen verrückt hohen Anteil an Omega-6-Fettsäuren. Hiermit schluckst Du flüssige Hormonbausteine, die entzündungsfördernd wirken. Leider hat der Propagandastrom selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung erfolgreich eingelullt, weshalb die meisten weiterhin denken, dass Sonnenblumenöl gesund sei. Darum finden wir billiges Sonnenblumenöl in vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln und auch in Restaurants wird häufig weiterhin mit Sonnenblumenöl gebraten. Bei Deinem Lieblings-Restaurant kannst Du nachfragen, ob sie für Dich alternativ mit Butter oder Olivenöl kochen können.

13% Gesättigt
21% Einfach ungesättigt
66% Omega-6
0% Omega-3

Distelöl

Distelöl ist das Gleiche wie Sonnenblumenöl, nur noch schlimmer. Distelöl ist noch instabiler und enthält noch mehr Omega-6-Fettsäuren – die im Regelfall auch noch ranzig und/oder stark verarbeitet sind.

10% Gesättigt
13% Einfach ungesättigt
77% Omega-6
0% Omega-3

Maisöl / Maiskeimöl

Auch Maisöl kann nicht gesund sein und gehört aussortiert. Es ist fast immer stark verarbeitet (hallo, wie viel Öl ist eigentlich in so einem Maiskeim?), liefert zu viele ungesättigte Fettsäuren, ist nicht stabil, enthält viel zu viele Omega-6-Fettsäuren und wirkt somit entzündungsfördernd.

15% Gesättigt
31% Einfach ungesättigt
53% Omega-6
1% Omega-3

Olivenöl

Die Königin der mediterranen Küche. Olivenöl ist prinzipiell sehr naturnah, da die Olive viel und einfach Öl hergibt. Im Fettsäureprofil sehen wir hauptsächlich einfach ungesättigte und nur wenige mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das Besondere an Olivenöl sind jedoch die enthaltenen Antioxidantien und Polyphenole. Sie schützen nicht nur das Fett, sondern sind auch für unseren Köper wertvolle Pflanzenstoffe. Olivenöl ist deshalb stabiler als die meisten anderen pflanzlichen Fette. Wichtig ist das Qualitätsmerkmal “nativ extra” oder “extra vergine”. Leider werden die meisten Öle gepanscht, Hersteller ignorieren sämtliche Gesetze und werden dennoch nicht bestraft. Deshalb gilt die Faustregel: Gutes Olivenöl kann nicht unter 10€ / 0,75l-Flasche kosten. Ich empfehle außerdem Olivenöl nicht oder nur leicht zu erhitzen. Denn beim Erhitzen gehen viele der wertvollen Antioxidantien verloren. Außerdem ist der Konsum von reichlich Fisch und Fischöl wichtig, um die überwiegenden Omega-6-Fettsäuren auszugleichen. Wie alle Pflanzenöle solltest Du Olivenöl ausschließlich in dunklen Flaschen lagern, um Oxidation und den Verlust von Antioxidantien zu minimieren.

15% Gesättigt
76% Einfach ungesättigt
8% Omega-6
1% Omega-3

Avocadoöl

Avocadoöl ist ähnlich wie Olivenöl und durch seinen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren ziemlich stabil. Theoretisch lässt sich Avocadoöl deshalb auch leicht erhitzen und zum Kochen nutzen. Ich persönlich verwende es lieber als Geschmacksnote oder Salatdressing. Im direkten Vergleich gewinnt Olivenöl jedoch das Rennen, da es mehr wertvolle Nährstoffe enthält als Avocadoöl.

12% Gesättigt
70% Einfach ungesättigt
12% Omega-6
2% Omega-3

Kokosnussöl / Kokosnussfett

Die meisten Ärzte werden sicherlich davon abraten, weil sie pauschal alle gesättigten Fette verteufeln. Doch wir wissen es besser. Kokosnussöl ist durch seinen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren extrem stabil. Deshalb braucht es keine Verarbeitungsprozesse, um Kokosfett haltbar zu machen – es steht frisch im Regal und bleibt frisch. Zudem enthält Kokosöl reichlich mittelkettige Triglyceride, die viel leichter verdaulich sind als die langkettigen Fettsäuren in anderen pflanzlichen Ölen (es braucht keine Enzyme der Bauchspeicheldrüse). Mittelkettige Fettsäuren sind darmfreundlich, beeinflussen unser Blutfett nicht und helfen sogar beim Abnehmen. Kokosöl lässt sich hoch erhitzen und ist selbst zum scharfen Anbraten geeignet. Kokosnussöl sollte immer “extra virgin” sein, um alle Vorteile auszuschöpfen.

92% Gesättigt
6% Einfach ungesättigt
2% Omega-6
0% Omega-3

MCT-Öl

Als sich die Studien zur Wirkung von mittelkettigen Triglyceriden häuften, sind einige Hersteller auf die Idee gekommen, diese gleich zu isolieren und als reines Öl zu verkaufen. Der Knackpunkt: Bei MCT-Öl handelt es sich um ein viel stärker verarbeitetes Öl, das natürliche Spektrum an mittelkettigen Fettsäuren bleibt nicht erhalten und auch viele andere gesunde Stoffe bleiben auf der Strecke. Meistens wird MCT-Öl schlichtweg als Möglichkeit missbraucht, um mit einem Trend schnelles Geld zu verdienen. Ich rate von MCT-Öl ab, genauso wie von raffiniertem Kokosöl.

Palmöl

“Das böse Nutella-Öl!” So der (schlechte) Ruf von Palmöl. Weil es viele gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren enthält, hoch erhitzbar und stabil ist, wird es gerne in industrielle verarbeiteten Produkten verwendet. Außerdem rauben viele Palmöl-Plantagen den immer mehr schwindenden Lebensraum von Orang-Utans. Palmöl ist deshalb kontrovers. Denn auf der anderen Seite ist es nicht nur sehr stabil, sondern zum Beispiel rotes Palmöl enthält, in seiner natürlichen Form, auch reichlich Antioxidantien, wie CoQ10 und Vitamin E. In Westafrika (z.B. Ghana) gibt es mittlerweile Projekte, die einen nachhaltigen Palmölanbau betreiben und fördern. Wenn Du zu Palmöl greifst, erkundige Dich auf jeden Fall nach der Herkunft, dem Anbau und achte wie immer darauf, dass es nativ ist.

50% Gesättigt
39% Einfach ungesättigt
11% Omega-6
0% Omega-3

Fischöl

Fischöl wird allgemein als gesund angesehen. Ausnahmsweise stimme ich mal mit der Meinung der Allgemeinheit überein. Fischöl enthält die wertvollen langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Sie helfen unser Omega-3:Omega-6-Fettsäureverhältnis auszubalancieren, senken Entzündungen im Körper, unterstützen gesunde Blutfettwerte, Herz, Augen, Nerven und unser Immunsystem. Durch seinen hohen Anteil an langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist Fischöl jedoch extrem anfällig für Oxidation. Deshalb sollte Fischöl ausschließlich in Kapselform und geschützt durch reichlich Antioxidantien aufgenommen werden. Fischöl in Flaschen, zum Löffeln oder integriert in Säften sind ein gesundheitsgefährdender Marketing-Gag. Mehr dazu auch in meinem Artikel Fischöl-Kapseln.

Leinöl / Leinsamenöl

Leinöl ist in der Theorie ein unheimlich wertvolles Öl, da es reichlich Omega-3-Fettsäuren enthält, die entzündungshemmend wirken. Deshalb wird Leinöl auch gerne therapeutisch eingesetzt. In der Realität ist Leinöl jedoch extrem instabil. Außerdem werden die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren unzuverlässig umgewandelt, weshalb ich jedem so oder so zu reinen langkettigen Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl rate. Leinöl sollte deshalb nicht als eine Hauptquelle für Omega-3-Fettsäuren genutzt werden.

In meinen Augen ist Leinöl durchaus eine feine Sache, jedoch in Form von ganzen Leinsamen, die frisch geschrotet werden. Hier bleiben die Fettsäuren natürlich geschützt und somit wertvoll. Bei Leinöl in Flaschen ist mir persönlich das Risiko einfach zu groß, dass es falsch verarbeitet oder gelagert wurde und somit die Fettsäuren größtenteils ranzig sind. Man könnte Leinöl theoretisch in Kapseln verpacken und zu sich nehmen, aber… wofür? Leinöl hat nichts zu bieten, das Fischöl nicht besser könnte. Wenn Du dennoch zu Leinöl greifen möchtest, achte auf eine lichtgeschützte Flasche, auf eine gekühlte Lagerung (im Kühlschrank, Versand nur mit Wärmeschutzverpackung), lagere es bei Dir Zuhause auf jeden Fall immer im Kühlschrank, erhitze es auf keinen Fall und brauche es so schnell wie möglich auf (innerhalb weniger Tage).

10% Gesättigt
21% Einfach ungesättigt
13% Omega-6
56% Omega-3

Walnussöl

Walnussöl ist das Gegenstück zu Leinöl. Durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren ist es nicht nur extrem instabil, sondern in größeren Mengen auch alles andere als gesund. Walnussöl ist deshalb sicherlich kein Öl, das Du regelmäßig verwenden solltest. Auch erhitzen solltest Du es unter keinen Umständen. Dennoch bietet Walnussöl einen herrlich nussigen Geschmack, lässt sich gut mit Salaten oder auch Joghurt und Beeren kombinieren. Probier es aus, aber denk daran, Walnussöl stets im Kühlschrank aufzubewahren – und natürlich in einer dunklen oder lichtundurchlässigen Flasche.

10% Gesättigt
17% Einfach ungesättigt
61% Omega-6
12% Omega-3

Macadamianussöl

Ein Geheimtipp: Zwar variiert das Fettsäureprofil stark, prinzipiell ist Macadamianussöl aber, durch seinen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, sehr stabil und bietet zudem ein ideales O3:O6-Fettsäureverhältnis. Der Geschmack von Macadamianussöl ist mild, butterig und schmeckt angenehm nach Macadamianuss. Es eignet sich ideal zum Verfeinern von Salaten oder auch für selbstgemachte Feinschmecker-Mayonnaise. Der einzige Nachteil: Natives Macadamianussöl wird schnell teuer. Ich würde es deshalb nicht zum Braten verschwenden.

12% Gesättigt
80% Einfach ungesättigt
3% Omega-6
3% Omega-3

Sesamöl

Mmmm, Spinat mit Sesam und Sesamöl, ein absoluter Gaumenschmaus. Viele asiatische Gerichte arbeiten mit etwas Sesamöl als Geschmacksverfeinerung. Zwar enthält Sesamöl einige schützende Antioxidantien, achte dennoch darauf, das Öl am Besten gar nicht oder nur ganz leicht und kurz zu erhitzen. Das Fettsäureprofil von Sesamöl ist alles andere als optimal und bringt beim häufigen Gebrauch Dein O3:O6-Fettsäureverhältnis völlig durcheinander. Lagere deshalb Sesamöl stets im Kühlschrank und verwende es nur spärlich.

15% Gesättigt
39% Einfach ungesättigt
45% Omega-6
0% Omega-3

Erdnussöl

Das Fettsäureprofil ist auch hier ein No-Go. Dennoch wird billiges Erdnussöl gerne als “gesund” angepriesen – das ist es sicherlich nicht. Gibt es natives Erdnussöl? Ja. Leider fehlen natürliche Antioxidantien zum Schutz, deshalb werden auch hier gerne synthetische Antioxidantien hinzugegeben, um es haltbarer zu machen. Studiere deshalb das Etikett sehr genau. Wenn Dir der Geschmack gefällt, kannst Du es spärlich verwenden.

21% Gesättigt
47% Einfach ungesättigt
32% Omega-6
0% Omega-3

Traubenkernöl

Traubenkerne sind extrem gesund, Traubenkernöl dagegen nicht. Das Fettsäureprofil zeigt, dass Traubenkernöl extrem instabil ist, trotz zahlreicher Antioxidantien. Noch schlimmer: Die meisten nutzen Traubenkernöl zum Kochen oder Braten. Pfui! Außerdem ist Traubenkernöl teuer, es gibt also wirklich keinen Vorteil. Sorry, meide das Zeug.

11% Gesättigt
16% Einfach ungesättigt
70% Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Sojaöl / Sojabohnenöl

Nein. Nein… Mir fällt wirklich kein Grund ein, warum man dieses Öl verwenden sollte. Sojaöl wird, genauso wie Sonnenblumenöl, gerne in verarbeiteten Nahrungsmitteln verwendet. Es ist ein billiges Nebenprodukt, aber sicherlich nicht gesund. Selbst “kaltgepresstes” Sojaöl muss erhitzt werden, um giftige Substanzen der Sojabohne zu eliminieren – und das bei einem hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren. Finger weg von diesem unnatürlichem Stoff.

16% Gesättigt
22% Einfach ungesättigt
54% Omega-6
8% Omega-3

Butter / Ghee

Auch wenn es kein “Öl” ist, will ich Butter und Ghee der Vollständigkeit halber erwähnen. Butter besteht zum großen Teil aus gesättigten Fettsäuren, ist deshalb sehr stabil und liefert gleichzeitig auch noch ein optimales O3:O6-Fettsäureverhältnis. Ghee ist schlichtweg geklärte Butter, frei von Laktose und Casein – deshalb auch bei Unverträglichkeiten gut geeignet und noch stabiler. Das Besondere an Butter: Sie enthält neben mittelkettigen auch reichlich kurzkettige Fettsäuren, wie zum Beispiel Buttersäure (Butyrate). Diese Fettsäuren sind nicht nur leicht verdaulich und werden gerne in die Membran unserer Zellen eingebaut, sondern Butyrate dienen zum großen Teil auch als Bakterienfutter in unserem Darm. Ghee gilt deshalb in der ayurvedischen Lehre zurecht als extrem “darmgesund” und wird hier sogar therapeutisch eingesetzt – eine Tatsache, von der man bei uns noch nicht viel mitbekommen hat. Zusätzlich liefert Butter wertvolle Antioxidantien und Vitamine, wie Beta-Carotin, Vitamin A, Vitamin K und Vitamin D. Entscheidend ist eine artgerechte Grasfütterung und Haltung der Kühe – das Bio-Siegel reicht hierfür alleine nicht aus. Mit Butter lässt sich auf niedriger Temperatur braten. Ghee ist problemlos hoch erhitzbar.

68% Gesättigt
28% Einfach ungesättigt
2% Omega-6
2% Omega-3

Fazit: Gesunde Öle

Wie Du siehst, sollten Öle aus Nüssen und Samen keine große Rolle in Deiner Ernährung spielen.

Gesunde Öle, die reich an gesättigten und/oder einfach ungesättigten Fettsäuren sind, bilden die Basis und sollten den größten Teil Deiner Ölversorgung ausmachen. Öle reich an gesättigten Fettsäuren, wie Kokosöl, Palmöl oder Ghee, sind sehr stabil und lassen sich gut erhitzen, ohne dass wertvolle Antioxidantien verloren gehen oder verbraucht werden.

Olivenöl, Macadamianussöl oder auch Avocadoöl bieten eine optimale Ergänzung, reich an wertvollen Pflanzenstoffen und stabilen einfach ungesättigten Fettsäuren. Ich verwende sie hauptsächlich kalt, um alle Vorteile auszuschöpfen, aber Du kannst sie auch zum Kochen verwenden und leicht erhitzen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren solltest Du hauptsächlich in Form von Nüssen, Samen, Avocados, Fisch oder Fischöl zu Dir nehmen. Alle anderen Öle dienen deshalb meistens als Geschmacksnote, nicht als gesundes Öl und solltest Du nur gelegentlich oder gar extrem selten verwenden. Achte bei Ölen wie Walnussöl oder Sesamöl darauf, sie möglichst kalt zu verwenden und stets kühl und dunkel zu lagern.

Bei all Deinen Ölen entscheidet die Qualität, ob es gesund oder ungesund ist. Alle pflanzlichen Öle sollten “nativ” (kalt) verarbeitet und empfindliche Öle müssen penibel geschützt werden. Investiere im Zweifelsfall lieber etwas mehr Geld, da in dieser Branche Betrug leider auf der Tagesordnung steht. Wenn Du diese Kriterien beachtest, stehst Du auf der sicheren Seite und versorgst Deine Zellen mit gesunden Ölen und Fetten. Mehr zu Fettsäuren, warum und welche gesund sind, erfährst Du in meinem Artikel: Gesunde Fette

Was sind Deine Lieblings-Öle und warum? Ich bin gespannt auf Euer Feedback.

Hi, ich bin Pascal Pape

Ich helfe Dir, Verantwortung für Deine Gesundheit zu übernehmen. Lass uns gemeinsam hinterfragen, was wirklich gesund ist. Weiterlesen…

Ähnliche Artikel:

37 Kommentare

  1. Katrin

    Hallo wie verhält es sich mit Arganoel?

    Antworten
    • Pascal Pape

      Arganöl ist von den Fettsäuren her ähnlich wie Erdnussöl.

      Antworten
  2. Christa

    Vielen Dank für den gut strukturierten Artikel!

    Habe viele neue Erkenntnisse gewonnen.

    Antworten
  3. Jochen Schäfer

    Zu Leinöl möchte ich folgenden Tipp geben: Ich lagere es in der Gefriertruhe. Damit soll der Abbauprozess minimiert werden.

    Antworten
  4. Ingo

    Hallo,

    ich benutze seit längerem das Edeka Bio Bratöl aus Sonnenblumenöl. Ich kenne ja deine Einschätzung zu Sonnenblumenöl und teile sie auch. Laut Herstellerangaben entspricht es aber genau meinen Wünschen. Ein sehr hoher Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren (75,6%), lässt sich hoch erhitzen und ist kalt gepresst, mild gedämpft und ist ein Bioprodukt . Gibt es einen guten Grund das Öl nicht zu verwenden? Mit 2,49 Euro je 0,5l ist es nämlich dazu auch noch günstig, das macht mich stutzig.
    Ich will nicht noch mehr Werbung machen, deswegen lasse ich den Produktlink lieber erst mal weg.
    Gruß, Ingo

    Antworten
    • Pascal Pape

      Hersteller sagen immer viel, wenn der Tag lang ist. 😉 Ich würde das Öl in die Tonne werfen. “Ein sehr hoher Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren” und “lässt sich hoch erhitzen” ist ein Widerspruch in sich. LG

      Antworten
  5. Alex

    Avocadoöl kann man auch stärker erhitzen. Ich verwende es zum Braten und gönne mir lieber mal ein teures Öl als so billiges Zeugs, was nix taugt.

    Antworten
    • Pascal Pape

      Du hast Recht, zum leichten “Brutzeln” geht es schon. Ich würde dennoch für hohe Temperaturen zu Kokosöl / Ghee greifen. LG

      Antworten
  6. Alex

    Achso noch eine Frage: Ich habe auf einer Flasche Makadamianussöl gelesen, das es reich an Omega 9 ist. VOn Omega 3 und 6 steht dort nix. Was ist der Unterschied zu Omega 3 und 6 und weshalb ist kein Omega 9 angegeben?

    Vielen Dank

    Antworten
    • Pascal Pape

      Omega-9 gehört zu den einfach ungesättigten Fettsäuren. Die Fettsäuren werden häufig nicht im Detail aufgeschlüsselt. LG

      Antworten
  7. Kerstin

    Wie bewerten Sie Bio Hanföl?

    Insbesondere der Gehalt an essentiellen ungesättigten Fettsäuren macht es zu einem idealen Nahrungsmittel für die tägliche Ernährung. Bereits zwei Teelöffel BIO Hanföl decken den Tagesbedarf.

    Hanföl enthält unter den pflanzlichen Ölen die größte Menge an wertvollen essenziellen Fettsäuren, vor allem den Fettsäuren Omega 3 und Omega 6. Leinöl nimmt nach Hanföl den zweiten Platz ein, verfügt aber nicht über das für BIO Hanföl einzigartige, für den menschlichen Organismus optimale Verhältnis von 3:1 zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren.

    Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil an wertvollen Omega 3-Fettsäuren, die ansonsten vor allem in Seefisch zu finden sind. Wegen dessen oft hoher Belastung mit Schwermetallen empfiehlt es sich, BIO Hanföl als Omega 3-Quelle vorzuziehen. Neben Omega 3 enthält das Öl einen hohen Anteil an zweifach ungesättigter Linolsäure sowie an dreifach ungesättigter Alpha-Linolensäure, welche vom Körper nicht selbst gebildet werden können, für diesen aber von enormer Wichtigkeit sind. BIO Hanföl enthält diese beiden  Fettsäuren im für den menschlichen Organismus idealen Verhältnis von 3:1. Auch der Gehalt an seltener Gamma- Linolensäure (GLA) sowie Vitamin E und Mineralstoffen macht die Verwendung von BIO Hanföl für eine gesunde, ausgewogene Ernährung unentbehrlich.

    Antworten
    • Pascal Pape

      Hanföl ist ähnlich wie Leinöl. Die von Ihnen zitierten Werbeaussagen sind falsch – Hanföl enthält nicht die gleichen Fettsäuren wie Fischöl. Ein gutes Fischöl ist gefiltert und frei von Schwermetallen, also die bessere Wahl.

      Das ideale Fettsäureverhältnis ist übrigens 1:1, nicht 3:1 – die meisten halten das nur für unrealistisch und raten deshalb zu 5:1 – 3:1. Ich weiß jedoch aus guter Quelle, dass 1:1 realistisch ist, wenn man die richtigen Öle verwendet. 😉 LG

      Antworten
  8. Steffi

    Sehr schöne Übersicht, danke dafür! Einzig der Hinweis auf das krebserregende (weil viel zu hoch erhitzte) Palmöl in der Lebensmittelindustrie fehlt mir persönlich. Ging gerade ja groß durch die Medien. Von (nicht nativem) Palmöl sollte man also auf jeden Fall die Finger lassen. Liebe Grüße

    Antworten
    • Pascal Pape

      Hallo Steffi, vielen Dank für die Ergänzung. Jedoch ist Palmöl nicht per se krebserregend, sondern es kommt vor allem auf die Qualität an – das gilt für jedes Öl. LG

      Antworten
  9. Barbara Dürr

    Danke für die Aufschlüsselung der verschiedenen Öle. Bei etlichen muß ich völlig umdenken.
    Zum Glück habe ich inzwischen viel mit Kokosöl gebraten und gekocht. Aber dazwischen will man auch mal einen
    anderen Geschmack. Was ist mit Haselnuß- und Mandelöl bzw. Mandelmus?

    Antworten
  10. Axel

    Hallo Pascal,
    kannst Du auch kurz etwas zu Kürbiskernöl und Öl der blauen Süßlupine sagen?

    Würde mich sehr interessieren da ich Kürbiskernöl sehr für Salate schätze.

    Gruß Axel

    Antworten
  11. Eberhard

    Hallo Herr Pape,
    Was ist von “Spirulina” als Omega-3 Lieferant zu halten und was von Olivenblatt Extrakt als Antioxidans ??
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
    E.Saetzler

    Antworten
    • Pascal Pape

      Wie im Artikel geschrieben, empfehle ich Fisch und Fischöl als Hauptlieferant für Omega-3-Fettsäuren. Als Antioxidantien empfehle ich immer eine breite Vielfalt, ein einzelnes Antioxidans bringt nicht viel – genauer erkläre ich das auch im Newsletter. LG

      Antworten
  12. Thomas

    Danke für die Infos über die verschiedenen Öle. Mich würde auch interessieren, wie es mit dem “Steirischen Kürbiskernöl” aussieht. Nehme es ausschliesslich für Salate. Zum Braten verwende ich das Original Pam Spray.

    Antworten
  13. Helga

    Vielen Dank sehr interessant.
    Ich nehme für Salate Leindotteröl.

    Antworten
  14. Karin

    VIelen Dank für die gute Übersicht der verschiedenen Öle. BEim Kokosöl stört mich manchmal der “Kokosgeschmack” , aber da nehme ich dann in Zukunft Butter!

    Antworten
  15. miru

    ich hab gehört, dass jedes öl schlechtes öl ist. fast schon egal ob kokos oder olive, es macht alles dick oder sogar irgendwann krebs
    was denkt ihr?

    Antworten
    • Hewal

      Hallo Miru,
      naja, Öle und Fett machen nicht dick. Das ist zwar das, was uns weisgemacht wird, aber dem ist nicht so. Dazu gibt es auch genügend Studien.
      Im Grundegenommen kommt es auf die Fettzusammensetzung an und die Art der “Gewinnung”. Krebs ist eine folge von Chronischen Entzuündungen im Körper. Ein schlechtes Verhältnis von Omega3:Omega6 führt zu Entzündungen. Daher sollte man idealerweise möglichst immer Omega3-lastig essen. Die meisten Öle haben ein ungünstiges Verhältnis.
      Man muss auch dazu sagen, dass Pflanzenöle (außer einer bestimmten Alge, deren Name ich gerade nicht im Kopf habe) mit Omega3 leider das Omega3 im Körper nicht verwendet werden kann. Denn das Omega3 liegt in Form von ALA vor und muss erst in DPA/EHA umgewandelt werden. Und dabei können nur 5% verwertet werden.

      Antworten
  16. Roland

    Hallo Pascal,
    vielen Dank für deinen Artikel. Es gibt da eine Sache die ich nicht verstehe und ich wäre dir dankbar wenn du mich aufklärst: Du schreibst Sonnenblumenöl sei reines Teufelszeug – und deine Argumentation macht Sinn.
    Wenn ich ein Öl aus einer der sog. High-Oleic-Sorten nehme (dessen Fettsäure-Profil zum Erhitzen taugt), bleibt zwar immer noch das Problem mit dem n6/n3-Verhältnis von ca. 120:1, aber: Wie viel bringt es tatsächlich bei einem Bratöl auf das n3/n6-Verhältnis zu achten, wenn diese keine Hitze vertragen? Was bleibt übrig, wenn man diese Fettsäuren erhitzt?

    Danke dir schonmal
    Gruß Roland

    Antworten
  17. Sonja

    Hallo Pascal!

    Mich würde noch deine Meinung und dein Wissen zu folgenden Ölen interessieren – selbstverständlich in bester Qualität: Bio und kaltgepresst (Erstpressung mit der Stempelpresse):

    – Kürbiskernöl
    – Mohnöl
    – Mandelöl
    – Haselnussöl
    – Pistazienkernöl (aus gerösteten Kernen)

    Mein kleiner Sohn (6) ist nämlich an vielfältigen Geschmacksrichtungen interessiert (er schätzt beispielsweise die diversen Nuancen verschiedener Pfeffersorten). Aus diesem Grund habe ich die unterschiedlichsten Öle gekauft, die er sich in sein Müsli rührt, über Salate gibt oder einfach nur so ein bis zwei Teelöffel pro Tag verkostet. Daher würde ich nun gerne wissen, mit welchen Ölen er sich damit etwas Gutes tut. Und außer den in deinem sehr informativen Artikel beschriebenen, verwenden wir eben auch die oben angeführten Öle.

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Mit lieben Grüßen,
    Sonja

    Antworten
  18. Schubert-Wank , Gabriele

    Lieber Pascal ,
    Deinen Artikel und die Auflistung der verschiedenen Öele find ich super
    Eine Frage dazu , ist das Kokosfett von Palmin auch gut zum Kochen ? Es macht mich etwas stutzig, da es im Gegensatz zu meinem Kokosöl, recht preiswert ist.!
    Liebe Grüße Gabriele

    Antworten
    • Pascal Pape

      Hallo Gabriele,
      zu Recht. Ein niedriger Preis bei Lebensmitteln sollte Dich immer stutzig machen – das gilt insbesondere für Öle und Nahrungsergänzungen. LG

      Antworten
  19. Schubert-Wank , Gabriele

    Hallo , lieber Pascal !
    Erstmal muß ich sagen , daß ich deinen Artikel absolut super gut finde !!! Ich habe viel „gelernt“ und weiß jetzt , welche Öle ich bedenkenlos benutzen kann. Eine „kleine „ Frage hätte ich noch . Wie kann man am besten Ghee selber machen ? Ich hab’s mal versucht und es wurde ganz verbrannt.
    Ich bin erst seit kurzem als Mitglied bei dir und deine Informationen und Tipps find ich meistens toll und das wichtigste….ich vertraue dir. Ich bin immer recht vorsichtig , weil wir in Punkto Ernährung so oft verarscht und „über den Tisch „ gezogen werden ! An dieser Stelle Danke für all die guten Artikel und Empfehlungen !

    Antworten
    • Pascal Pape

      Freut mich, vielen Dank. Ja, Ghee kann man theoretisch einfach durch kontinuierliches Erhitzen von Butter selbst machen. Aber ganz ehrlich, mir ist das zu viel Aufwand. Ich kaufe mein Ghee fertig. Wa spricht dagegen? LG

      Antworten
  20. Marlies Arndt

    Hallo

    ich hätte gerne mal Ihre Meinung zu Schwarzkümmel gewust.

    Mit freundl. Grüßen

    Marlies

    Antworten
  21. Evi

    Hallo Pascal,
    Seit einigen Monaten lese ich deine Seite und Artikel mit Begeisterung.
    Hast du einen Tip welches Öl man zur Beikost für Babies nehmen sollte?
    Oft wird ja Rapsöl empfohlen……
    Danke schon einmal im Voraus

    Antworten
    • Pascal Pape

      Hallo Evi,

      freut mich. Also an sich ist es so: Muttermilch liefert aus gutem Grund DHA, die wichtigste Fettsäure für die Entwicklung des Babies. DHA ist jedoch weder in Rapsöl noch in Leinöl enthalten. Die beste Quelle für DHA ist fettiger Fisch und Fischöl.

      Damit kannst Du jetzt machen, was Du willst. 😉 Viele greifen dennoch zu Leinöl, weil es nicht perfekt, aber einfach ist. Andere pürieren fettigen Fisch oder stechen Fischölkapseln auf. Das überlasse ich Dir. Schau einfach immer, dass Du die bestmögliche Qualität nimmst. LG

      Antworten
  22. Ernst

    Hallo Pascal,
    zum Satz beim Kokosöl “Zudem enthält Kokosöl reichlich mittelkettige Triglyceride”…sind das die Triglyceride, die auch als schädliches Blutfett bekannt sind bzw. wirkt sich das Kokosöl negativ auf die Triglyceridwerte im Blut aus?
    MfG Ernst

    Antworten
    • Pascal Pape

      Das hat damit nichts zu tun. 😉 Im Gegenteil, laut Studien kann Kokosfett die Triglyceridwerte sogar senken.

      Antworten
  23. Annette

    Ich nutze gerne Butterschmalz in der Küche. Es müsste in seinen Eigenschaften ähnlich sein wie Ghee, oder nicht?

    Antworten
    • Pascal Pape

      Das ist ein und dasselbe. 😉 Die Qualität ist wie immer entscheidend.

      Antworten
  24. Frauke Eberhardt

    Hallo Pascal,

    danke für die gute Aufschlüsselung zu den Ölen und Fetten! Sehr übersichtlich und gut begründet.
    Mein Fazit: Olivenöl, Butter von Weidetieren und Kokosöl….ich bin auf der richtigen Spur.
    Aber ein Öl fehlt mir noch, welches ich am Salat liebe: steirisches Kürbiskernöl…was hältst du davon?

    Danke und viele Grüße
    Frauke

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.