Nahrungsergänzungsmittel: Die 5 größten Fehler

Wenn es darum geht, geeignete Nahrungsergänzungsmittel zu finden, gibt es verschiedene Wege, die Verbraucher versuchen zu gehen. Die einen vertrauen auf ihren Arzt. Andere haben mal irgendetwas gelesen. Wieder andere rennen einfach zum DM und kaufen, was sie gerade anlacht. Was ist richtig und was ist falsch?

Starten wir mit den typischerweise größten Fehlern, die fast alle Menschen am Anfang begehen – mich eingeschlossen. Es hat viel mit der Einstellung und Perspektive auf Nahrungsergänzungsmittel zu tun.

Nahrungsergänzungsmittel: Der größte Fehler (1)

Ich weiß, viele Leser haben sich zu meinem Newsletter angemeldet, weil sie auf der Suche nach hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln sind. Der ein oder andere fragt sich vielleicht schon die ganze Zeit “warum reden wir so lange über Ernährung? Ich will endlich wissen, was das beste Nahrungsergänzungsmittel ist!”

Nun, diese und ähnliche Fragen möchte ich mit einem Wort beantworten. Denn was denkst Du, ist der größte Fehler beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln?

ungeduld2Ungeduld. So einfach.

Bitte lass Dir nicht von anderen sagen, was gut für Dich ist oder was Du zu kaufen hast – und zwar schnell schnell, bei einem möglichst billigen Anbieter, damit Du möglichst wenig nachdenkst. Es braucht etwas Geduld oder einen Experten, dem man wirklich vertraut.

Warum? Weil Ungeduld dazu führt, dass man Nahrungsergänzungsmittel nicht als das erkennt, was sie wirklich sind: Lebensmittel

Sie werden degradiert als “Tablettchen”, sie werden als “Zwischenlösung” angesehen, wenn mal etwas schief läuft oder als irgend so ein “Dings”, dass man mal zwischendurch einwirft, aber nicht so richtig weiß warum.

Nahrungsergänzungsmittel sind Nährstoffkonzentrate und damit Lebensmittel, ein Teil der Ernährung. Wie könnte es auch anders sein?

Unsere moderne Ernährung hat immense “Lücken”, enthält Gifte, belastet unseren Darm und vieles mehr. Nahrungsergänzungen wiederum sollen ebendiese Lücken füllen und Belastungen entgegenwirken. Das kann doch aber nicht funktionieren, wenn wir Nahrungsergänzungsmittel “nur mal zwischendurch” verwenden, wenn es uns gerade schlecht geht oder wenn wir im Labor synthetisch hergestellte Vitamine schlucken.

Wir müssen Nahrungsergänzungsmittel als ein Puzzleteil unserer Ernährung betrachten, eben als ErGÄNZung, hin zum Ganzen, zur Vervollständigung. Dieses Verständnis entwickeln aber nur die wenigsten. Denn dafür muss man sich – zumindest in kleines bisschen – mit dem Thema auseinandersetzen.

Nahrungsergänzungsmittel sind LEBENsmittel und verdienen entsprechende Wertschätzung. Sie schließen offene Lücken oder unterstützen bei modernen Belastungen.

Ungeduld führt zu einer falschen inneren Einstellung – die ich gerne anhand von Metaphern mit herkömmlichen Lebensmitteln verdeutlichen möchte – und das wiederum führt zu einigen Folgefehlern, zum Beispiel…

Fehler 2) Was kost das?

Der deutsche Otto-Normal-Verbraucher ist extrem preisbewusst oder anders gesagt: Geizig. Er will möglichst schnell, möglichst viel, möglichst billig – selbst bei Lebensmitteln. Aber wohin hat uns das gebracht? Zu Pferdefleisch in der Lasagne, zu Werbeversprechen, die nicht eingehalten werden, zu Milch aus Massentierhaltung.

Der Großteil der Lebensmittel im Supermarkt ist ungesund. Warum sollte es bei Nährstoffkonzentraten anders sein?

Aus Ungeduld folgt, dass man LEBENsmittel nicht mehr als das erkennt, was sie wirklich sind, dass man ihren Wert nicht mehr schätzt. Sie ermöglichen Leben und sind kein Verdauungsfraß, den man kiloweise in sich reinstopft. Ich sehe es immer wieder “da bei DM gibt es Basentabletten für 1,95€”. Oder “bei Amazon gibt es eine Kapsel Fischöl für 10 Cent.”

Wow, herzlichen Glückwunsch! Und dann erhalten die billigsten Kapseln die beste Bewertung. “5 Sterne, tolles Produkt.”

Nun, betrachte in Zukunft solche Bewertungen mal mit dem Hintergrundwissen, dass nach meiner persönlichen Erfahrung und laut Studien über 95% der Fischöl-Produkte am Markt nicht nur billig, sondern auch hochgradig ranzig sind. (Übrigens gilt ähnliches für viele andere Öle, wie zum Beispiel Leinöl.)

Zum Vergleich: Wenn Du in ein Restaurant zum Essen gehen würdest und der Koch serviert Dir einen alten, stinkenden, ranzigen Fisch – würdest Du dann 5 Sterne vergeben? “Grandioses Essen, richtig schön billig.” Wohl kaum.

Aber wie sollen es Verbraucher auch besser wissen. Denn man sieht Nahrungsergänzungen ihre Qualität nicht an. Man kann sie als Laie überhaupt nicht beurteilen. Im Supermarkt ist es schon schwer. Nutella riecht ja auch nicht nach billigem Palmöl. Aber bei Nahrungsergänzungen ist es noch viel schwieriger. Lass mich Dir noch eine Metapher geben:

Metapher: Ernährt sich ein Mensch gesund, wenn er bei seinen Lebensmitteln nur auf den Preis achtet? Möglichst viele Gramm Hühnchen für möglichst wenig Euro? Ist das eine geeignete Methode, um die Qualität von Lebensmitteln zu bestimmen? Oder sie zu vergleichen? Mal ehrlich: Ein Kilo Hack für 1€, ein Liter Milch für 10ct, würdest Du Luftsprünge machen oder würdest Du nicht eher verdammt skeptisch werden?

Nahrungsergänzungsmittel sind genauso ein Lebensmittel wie Olivenöl oder Orangensaft. Sie sind klein und sehen nach wenig aus, deshalb sollen sie auch wenig kosten. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Für Nahrungsergänzungen werden die kostbarsten Rohstoffe eines Lebensmittels gewonnen und konzentriert.

Gerade hier geht es doch nicht um Mengen, sondern in erster Linie um Qualität. Schließlich sollen sie Deine Ernährung konzentriert verbessern und nicht konzentriert verschlechtern. Bei Gummibärchen kann man gerne am Preis sparen. Aber Nahrungsergänzungen sind die letzten Produkte, bei denen ich an der Qualität sparen würde.

Amateur-Fehler Nr. 2: Ungeduld führt dazu, Lebensmittel auf ihren Preis zu reduzieren.

Fehler 3) Ich hab’ da mal was gelesen

Das Thema Qualität schauen wir uns später noch genauer an. Aber die erste Frage sollte doch lauten “WAS brauche ich überhaupt?” Und erst danach: “Welches ist das Beste?” Ich erhalte täglich Mails von Lesern, die mich nach Produktempfehlungen fragen: “Was ist eine Alternative zu Krillöl? Was ist das beste Fischöl? …”

Manchmal antworte ich ganz plump “warum willst Du das überhaupt wissen?” Manche sind dann vollkommen vor den Kopf gestoßen. Sie wollen das beste Fischöl – und bitte schnell, schnell, schnell – aber wissen noch nicht einmal, warum gerade Fischöl.

Ich habe mich gefragt, wo dieses Denkmuster herkommt, nur einzelnen Nährstoffen hinterher zu rennen.

  • “Vitamin B12 – Wow suuuper wichtig!”
  • “Magnesium – Jetzt, möglichst viel und billig!”
  • “Krillöl – Waaahnsinn, brauche ich!”
  • “CBD heilt alles!”
  • “Nein liposomale Vitamine sind das Nonplusultra!”

Die Antwort liegt auf der Hand: (Manipulative) Werbung

Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, wird es schnell klar: Die Gewinnspanne liegt bei billigen Produkten immer höher als bei hochwertigen.

Zum Vergleich: Bei welchen Lebensmitteln ist die Gewinnspanne am höchsten? Nicht bei frischem Obst und Gemüse, nicht bei hochwertigem Olivenöl. Sondern bei CocaCola, Nutella und Snickers. Warum? Weil diese Produkte extrem billig herzustellen sind.

Bei Nahrungsergänzungen ist es dasselbe. Produkte aus dem Discounter sind zwar billig, aber nicht preiswert – sie sind ihren Preis nicht wert. Im Gegenteil. Hier werden billigste Rohstoffe, ohne tieferen Plan zusammengewürfelt, schlampig verarbeitet und viel zu teuer verkauft. Und genauso gehen leider über 95% aller Hersteller vor.

Damit das klappt, orientieren sie sich an Schlagwörtern und Modebegriffen, weil das für den typischen Konsumenten ausreicht. Das ist jedoch im besten Fall sinnlos, häufig sogar schädlich. Denn gesunde Ernährung besteht nicht aus ein paar wild zusammengewürfelten Einzelwirkstoffen.

Dem typischen Hersteller ist das egal, weil es zu viel Erklärung bedarf und zu kompliziert ist. Ihnen ist die Wirkung egal. Ihnen sind wir Konsumenten egal. Denn die breite Masse wechselt morgen sowieso das Produkt, wenn der nächste Hype ausbricht.

Die Frage ist, wollen wir bei diesem Spiel mitspielen? Wollen wir einzelne Trend-Stoffe einschmeißen? Oder wollen wir Ernährung als Gesamtbild betrachten?

Metapher: Morgen kommt eine Studie heraus, die besagt, dass Fischköpfe besonders gesund sind. Bestellst Du dann ab sofort im Restaurant einen Fisch, schmeißt den Körper weg und isst nur noch den Kopf?

Amateur-Fehler Nr. 3: Wer sich auf Einzelwirkstoffe stürzt, fällt den Tricks der Marketing-Gurus zum Opfer.

Fehler 4) Nährstoff X hilft bei Symptom Y oder Krankheit Z

Aus dem Denken in Einzelwirkstoffen resultiert fast immer eine Erwartungshaltung – oder umgekehrt, ich weiß es nicht. Aber ich werde auch oft nach möglichen Heilmethoden gefragt. Bluthochdruck, zu hohe Cholesterinwerte oder schwere Krankheiten.

Ursache – Wirkstoff.

Symptom – Medikament.

Eine derartige Denkweise kennen wir aus der Medizin, hat jedoch im Bereich Ernährung wenig verloren. Leider wird sie von unseriösen Herstellern begrüßt und gefördert, weil es wieder einzelne Nährstoffe rechtfertigt.

PantherMedia 12609620“Hast Du morgens Probleme in Schwung zu kommen? Dann brauchst Du Magnesium.”

Schwachsinn! Es kann hunderte Gründe haben, warum Du morgens Probleme hast in Schwung zu kommen. B-Vitamine bei Konzentrationsproblemen, Omega3-Fettsäuren bei ADHS, Magnesium für Energie.. oder warte, war es B12? Diese Art der Argumentation ist irreführend und falsch. Wir reden hier von der Basis einer gesunden Ernährung und nicht von Medikamenten.

Metapher: Wie würdest Du reagieren, wenn Dir irgendein Guru erklärt: “Wer eine Brille trägt, muss täglich Karotten essen. Wer dagegen Kopfschmerzen hat, sollte Brokkoli essen.”

Das ist doch im ersten Schritt absoluter Unsinn. Ganz viele Menschen setzen hohe Erwartungen an ihre Nahrungsergänzung und erhoffen sich Ergebnisse – am besten mal wieder schnell, schnell. Nahrungsergänzungsmittel können Deine Ernährung verbessern, gesunde Ernährung wiederum kann Deinen Körper unterstützen, ja, gesunde Ernährung kann Dein Leben verändern – absolut richtig.

Aber wir reden hier immernoch von Ernährung und die wirkt als Gesamtpaket. Einzelne Nährstoffe wirken nicht pauschal gegen einzelne Symptome. Vitamin D bringt gar nichts, wenn alle anderen Vitamine fehlen.

Im ersten Schritt müssen wir immer erstmal die Ernährung betrachten. Erst wenn alle Lücke gefüllt sind, kann man auf Symptome eingehen.

Amateur-Fehler Nr. 4: Wer lediglich einzelne Nährstoffe für bestimmte Symptomen verwendet, betrachtet Ernährung nicht als Gesamtpaket.

Fehler 5) Ich frag’ mal meinen Hausarzt

Viele Verbraucher sind einfach nur noch verwirrt. Deshalb suchen sie irgendeine Vertrauensperson und das ist für viele der Arzt. Der sieht kompetent aus, soll einen Vitaminmangel über das Blutbild erkennen und im Notfall einzelne Vitamine verschreiben. Das mag Dich jetzt vielleicht verwundern, doch auch hier gibt es zwei Knackpunkte:

1) Der Arzt ist kein Ernährungsexperte

Es ist ein häufiges, aber großes Missverständnis, den Arzt mit einem Ernährungsberater zu verwechseln. Frag mal Deinen Arzt, wie viel Platz die Ernährungswissenschaft im Medizinstudium erhält. Ich kann Dir sagen, was der Arzt meines Vertrauens ehrlich geantwortet hat: Er hat gelächelt, zwei Finger zu einem Kreis geformt und gesagt “Zero”. Du kannst also auch gleich Deinen Automechaniker um Rat fragen.

Ein Arzt hat nur Ahnung von Ernährung, wenn er sich dieses Wissen eigenständig aneignet – wofür die meisten gar nicht die Zeit haben und übrigens auch nicht bezahlt werden.

2) Das Blutbild ist nicht zuverlässig

Ein genauso großer Irrglaube ist, dass das Blutbild unfehlbar wäre. Erstmal Klartext: Kein Blut-Test dieser Welt ist zu 100% zuverlässig – auch das kann Dir jeder seriöse Arzt bestätigen.

Was meinst Du, wie oft selbst Krebs im Endstadium übersehen wird und unentdeckt bleibt? Was meinst Du, wie häufig Menschen angeblich top Blutwerte haben und trotzdem einen Herzinfarkt bekommen? Man spricht nicht gerne darüber, aber es ist Alltag. Warum sollte es bei Vitaminen anders sein?

Im Gegenteil, hier ist es noch schwieriger. Die meisten Ärzte wissen nicht mal, was sie testen sollen. Der typische Vitamintest hat ungefähr Null Aussagekraft. Man kann natürlich zu einem Fachexperten gehen und jedes Quartal ein Blutbild für 1.000€ machen. Aber nicht nur ist das unnötig teuer, auch bleibt es dabei: Jedes Blutbild ist immer nur ein Schnappschuss – und ein unzuverlässiger obendrauf.

Metapher: Du sollst eine Party beschreiben anhand von 10 Fotos. Was denkst Du, wie genau Du die Party beschreiben könntest? Stimmung? Gespräche? Musik? Vermutlich nur sehr ungenau. Und wenn am Ende der Party das gesamte Haus abgebrannt wäre, hättest Du keine Ahnung davon, wenn nicht zu exakt diesem Zeitpunkt jemand ein Foto gemacht hätte. Richtig?

Genauso verhält es sich beim Blutbild. Der Irrglaube entsteht dadurch, dass man denkt, wir hätten riesige Vitaminspeicher, die wir einmal im Jahr auffüllen könnten und dann wäre alles in Ordnung.

Völliger Quatsch. Sonst müsstest Du auch nicht mehr täglich essen, sondern nur noch einmal im Jahr. Oder? Dein Körper ist kein Depot, das Du ab und zu mal auffüllen und dann ignorieren kannst. Ich weiß, sorry, wenn ich hier Träume zerstöre. Es ist eine angenehme Vorstellung, aber so funktioniert Ernährung einfach nicht.

Nährstoffe schwanken jeden Tag. Heute kämpft Dein Körper vielleicht gegen ein Virus und braucht zusätzliches Vitamin C. Morgen hast Du ein anstrengendes Tennis-Match und schwitzt dabei ordentlich Mineralien aus. Übermorgen hast Du Stress auf der Arbeit, was B-Vitamine verbraucht. Und so weiter. Es gibt jeden Tag hunderte Einflüsse auf Deinen Körper, die völlig unterschiedliche Nährstoffe kosten. Mal isst Du das eine, mal das andere.

Die Idee, dass jetzt irgendjemand sagen könnte, “ach Frau Soundso, gestern waren Sie schlecht bei Calcium und Magnesium aufgestellt, aber heute sind es Vitamin C und B12” ist technisch gar nicht möglich – und mal ehrlich, eigentlich auch vollkommener Unsinn.

Der Arzt kommt bei Krankheiten ins Spiel, nicht um Deine Ernährung durchzuplanen. Mit einem Blutbild kannst Du keinen Mangel bekämpfen, sondern lediglich erkennen, ob es an manchen Stellen ganz besonders brennt. Mehr aber auch nicht.

Amateur-Fehler Nr. 5: Der Arzt ist kein Ernährungsexperte. Ernährung nach dem Blutbild ergibt keinen Sinn.

Fazit: Die 5 größten Fehler

Fällt Dir ein Muster auf? Die größten Fehler entstehen aus Ungeduld. Dann erkennt man Nahrungsergänzungen nicht als Lebensmittel, macht gesunde Ernährung nur noch einmal im Jahr, jeder braucht etwas anderes oder Ernährung ist plötzlich vom Sternzeichen abhängig.

Nein. Die Basis ist für uns alle gleich und Ernährung ist ein großes Gesamtpaket, jeden Tag aufs Neue. Klar ist Magnesium gesund. Natürlich sind Omega-3-Fettsäuren unersätzlich wichtige Bausteine und wirken entzündungshemmend. Aber ist deswegen Calcium unwichtig geworden? Was ist mit Vitamin K? Ist es aus der Mode gekommen? Ist es uncool geworden? Brauchen wir es jetzt nicht mehr?

Das ist der falsche Weg, den leider nicht nur viele Laien, sondern auch selbsternannte Experten einschlagen. Das liegt auch daran, dass sich die meisten nur auf ein Gebiet konzentrieren. Da gibt es den Vitamin-D-Experten, da den Jod-Experten, da den für B-Vitamine – und rate mal, jeder ist von “seinem” Nährstoff begeistert. Aber es gibt nur wenige Experten, die sich mit dem Gesamtbild beschäftigen.

Das ist jedoch besonders wichtig. Denn in der Theorie hat jeder Nährstoff eine Aufgabe, aber in der Realität braucht jeder Nährstoff auch seine natürlichen Mitspieler.

Das möchte ich an einem letzten simplen Beispiel verdeutlichen. Nehmen wir an, ein Laie ergänzt nur Vitamin D, um “seine Knochen zu stärken”:

  • Dann braucht Vitamin D zum Beispiel Vitamin K, damit es nicht toxisch wirkt,
  • außerdem braucht es Vitamin A, damit Vitamin D wirken kann,
  • zudem braucht es Calcium, damit Vitamin D überhaupt aufgenommen wird,
  • außerdem kann Calcium nur richtig wirken, wenn auch genug Magnesium vorhanden ist,
  • zudem gibt es viele weitere Nährstoffe, die für gesunde Knochen wichtig sind, darunter ganz unbekannte wie Chrom.

Das soll Dir nur einen kleinen Einblick in die Komplexität geben. Aber Du siehst schon, es entsteht eine lange Kette, um eine optimale Wirkung zu erhalten. Ernährung ist mehr als sich nur ein paar einzelne Bauklötzchen rauszusuchen – weil sie gerade im Trend liegen.

So machst Du es besser:

Experten-Tipps:
  • Nur wer sich mit Ernährung beschäftigt, kann Nahrungsergänzungen richtig verstehen
  • Bei Nahrungsergänzungen ist Qualität noch wichtiger als bei anderen Lebensmitteln
  • Wenn wir unsere Ernährung wirklich verbessern wollen, sollten wir ganzheitlich ergänzen und Nährstoffe immer mit ihren natürlichen Mitspielern kombinieren

Es ist doch eigentlich ganz simpel: Die Grundbedürfnisse unseres Körpers sind bei uns allen gleich. Ein Vegetarier braucht genauso Proteine wie ein Fleischfresser. Ein Mann braucht genauso Folsäure wie eine schwangere Frau. Ein Kind mit ADHS braucht genauso Omega3-Fettsäuren wie ein gesunder Erwachsener. Ernährung muss als Gesamtpaket stimmig und gesund sein.

Genau deshalb gebe ich auch keine öffentlichen Produktempfehlungen. Weil es mir nicht darum geht, schnell schnell ein (billiges) Produkt an den Mann zu bringen. Das überlasse ich denen, die sich dafür hergeben. Mir ist es wichtig, dass Du Ernährung und Deinen Körper wirklich verstehst und Erfolge siehst. Ich will Menschen die Augen öffnen: Es gibt einen besseren Weg. Wie dieser Weg aussieht, zeige ich Dir in den nächsten Teilen Schritt für Schritt.

Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du schon mal aus Versehen in die Schnell-schnell-Falle getappt? Hat Dir der Artikel zum Umdenken verholfen?

blank

Hey, ich bin Pascal

Ich helfe Dir, Verantwortung für Deine Gesundheit zu übernehmen. Lass uns gemeinsam hinterfragen, was wirklich gesund ist. Weiterlesen…

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  • blank E.Schneider sagt:

    danke, auch ich denke oft an Nahrungsergänzungsmittel, bin gespannt auf den nächsten Teil.
    Mich würde aber ineressieren, was ist L-Arginin.
    Danke

  • blank Sam Hochreiter sagt:

    Hallo Pascal, leider habe ich immer noch keinen Namen von einem guten Fischöl erhalten. Habe bereits mehrfach nachgefragt. Sam

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hi, ich hatte auch schon geantwortet. Schau doch bitte nochmal in Dein Postfach. LG

      • blank Michael Zimmerman sagt:

        Meine Tochter (25 Jahre) hat aufgrund einer Leukämie mit Chemotherapie und Ganzkörperbestrahlung eine Stammzelltransplantation erhalten. So gut die Mediziner sie auch schulmedizinisch versorgt haben (seit 1 Jahr rezidivfrei), hat sie doch bestimmt ein Mangel bzw. erhöhten Bedarf an Nährstoffen. Hierzu gibt die Schulmedizin nur wenig Auskunft.
        Was könnte ihr denn deiner Meinung nach gut tun?
        Danke schon mal
        Michael ich

      • blank Pascal Pape sagt:

        Da hier so viel Interesse besteht, haben wir ein paar Produktvorschläge in den Newsletter integriert, ich schreibe Dir aber auch gleich eine Mail. LG

  • blank Lars Werner sagt:

    Bin auf den folgenden Teil gespannt.

  • blank Maria K. sagt:

    freue mich auf den nächsten Teil,
    vielen Dank und liebe Grüße

  • blank Karin sagt:

    @Michael Zimmerman:
    Bei der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr findest du Hinweise und Beratung.

  • blank Anne sagt:

    Das sind genau die Hinweise, die man braucht zur Erklärung für-gegen NE. Ich bin seit 5 Jahren dafür und bin genauso vorgegangen. Toll wie Du das aufschreibst. Vielen Dank

  • blank eugen bogner sagt:

    L-Carnitin: stimmt es, wenn man L-Carnitin von aussen dem Körper zuführt, die eigene Produktion um genau diese Menge
    reduziert wird und dies auch nicht wieder rückgängig gemacht werden kann??

  • blank Renate sagt:

    Hallo Pascal, du sprichst mir aus der Seele, ich bin schon lange der Meinung dass, wenn man sich ausgewogen und Biologisch ernährt , alles erhält, was der Körper benötigt. Ich bin 60 Jahre und fühle mich topfit und bin auch sehr selten Krank ( mal einen leichten Schnupfen, der nach 2Tg. wieder weg ist), obwohl ich als Reflexonentherapeutin viel mit Menschen Arbeite, teilweise auch mit Kranken.

  • blank Benjamin sagt:

    Hi Pascal,
    zunächst mal wieder ein sehr schöner Artikel, ich mag deine kurzen, informativen und prägnanten Beiträge.
    Bei den Punkten 1-3 stimmen wir vollkommen überein, Punkt 4 nicht ganz.
    Es ist sicherlich richtig, dass der normale Hausarzt in der Regel keine Ahnung von Ernährung hat, da das ganze Thema wie du richtig schreibst im Studium kaum bis gar nicht vorkommt und die meisten Ärzte sich entsprechend auch mit dem Thema nicht befasst haben. Es gibt hier aber sehr wohl Ärzte, die sich zusätzlich auf diese Thematik spezialisiert haben (Ernährungsmediziner) wie z. B. Dr. Strunz oder Nils Schulz-Ruthenberg.
    Beide empfehlen übrigens sehr wohl eine Blutanalyse und speziell bei Dr. Strunz gibt es sehr viele Erfolgsmeldungen, dass anhand des Messens im Blut defizite erkannt und nach Beseitigung der Defizite auch Kranksheitsbilder komplett geheilt wurden. Hierbei sollte man sich allerdings an eben solche Orthomolekularmediziner wenden, da die anhand eines Vorgesprächs eine gezielte Blutanalyse durchführen. Der normale Hausarzt wird vermutlich blind einige Standard-Werte messen und dann fälschlicherweise sagen alles Ok, da er sich an den “normalen” aber eben nicht den optimalen Werten orientiert. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass viele Analysen nicht von der Krankenkasse übernommen werden, d.h. eine sinnvolle Analyse kann hier auch mal 50-200 Euro kosten! Ich persönlich habe so eine Analyse auch durchführen lassen und würde das jedem wenigstens alle 2 Jahre mal machen lassen! Die eigen Gesundheit sollte einem das schon wert sein, sein Auto schickt man ja auch hin und wieder zur Inspektion…

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hi Benjamin,
      danke für Deinen Kommentar. Ja, ich habe von beiden schon gehört und kenne einige Bücher von Strunz. Natürlich macht eine Blutanalyse Sinn, vor allem wenn man akute Symptome hat. Die Frage ist nur, wie wichtig ist es für Gesunde und was macht man mit den Ergebnissen?

      Die Basis einer gesunden Ernährung ist und bleibt für uns alle gleich. Wenn also die Basis bereits mangelhaft ist, macht eine punktuelle Ergänzung überhaupt keinen Sinn. Erst wenn diese Basis gut abgedeckt ist und dennoch ein Mangel besteht, kommt ein Arzt ins Spiel. Deshalb sollten wir in meinen Augen erst die Ernährung analysieren und ihre Fehler ausgleichen und erst dann ein Blutbild machen lassen.

      Macht das Sinn? Bei kranken Menschen ist das natürlich etwas anderes, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Aber selbst hier baut in meinen Augen eine punktuelle Ergänzung immer auf einer ganzheitlich gesunden Ernährung auf. LG

      P.S. Ein umfangreiches Blutbild wirst Du für 200€ leider nicht bekommen, sondern nur ein paar wenige Nährstoffe. Strunz zB verlangt über 1.000€ für ein umfangreiches Blutbild. Ob das Sinn macht, muss jeder selbst entscheiden.

      • blank Benjamin sagt:

        Hi Pascal,
        ich sehe es ähnlich, dass eine gesunde Basis wichtiger als das Blutbild ist, allerdings ist das Blutbild auch bei vermeintlich “gesunden” Leuten eine hilfreiche Ergänzung. Selbst wenn man sich vermeintlich gesund und ausgewogen ernährt kann es in einzelnen Bereichen zu Defiziten kommen, die sich nicht sofort in einer Krankheit manifestieren, sondern erst über Jahre hinweg zu z.B. chronischen Krankheiten führen. Ich würde also auch jemandem, der eine gesunde Basis hat dazu raten einfach mal nachzumessen ob die Basis wirklich so gesund ist, oder ob er in einzelnen Bereichen, möglicherweise weil sein Körper gewisse Stoffe nicht ganz so gut resorbiert, nachhelfen sollte. Ich denke zudem, dass viele Leute ihre Ernährung fehlerhafter Weise für ausgewogen halten und/oder ihre Gemüse/Obstportionen völlig überschätzen und entsprechend trotzdem einen Mangel haben. Zu deiner Frage was macht man mit den Ergebnissen:
        Sofern die Werte im Bereich des Optimums sind hat man einen guten Anhaltspunkt dafür, dass die Basisernährung passend ist und kann einfach so weiter machen. Stellt man hingegen Defizite fest so sollten diese ausgeglichen werden, entweder gezielt mit Nems oder indem die Basisernährung weiter umgestellt wird. Nach einigen Monaten kann man dann die betreffenden Blutwerte erneut messen und entsprechend nachjustieren.

      • blank Pascal Pape sagt:

        Alles klar. Aber nur damit wir uns nicht missverstehen: Zu einer soliden Basis gehören für mich gesunde Lebensmittel und Basis-Nahrungsergänzungen.
        Wenn Du das auch so siehst, gebe ich Dir vollkommen Recht. Trotz einer guten Rundumversorgung kann es auch mal zu Mängeln kommen – gerade bei zusätzlicher Belastung, wie z.B. durch Krankheit oder Medikamente. Dann macht natürlich ein Blutbild Sinn. Obwohl ich ein Blutbild nicht alle paar Monate empfehlen würde, weil es für die meisten schlicht nicht bezahlbar ist. Das Geld würde ich lieber in gesunde Lebensmittel und Nahrungsergänzungen stecken – auch wenn Strunz sicher was anderes sagt, der sich über das Geld freut. 😉 LG

  • blank Helga sagt:

    Hi Pascal,

    bin immer wieder auf’s Neue positiv überrascht, über die dargestellten Zusammenhänge, die von Dir aus einer ganz anderen Perspektive aufgelistet
    werden und habe schon viel dazu gelernt.
    Vielen Dank und weiter so!

    Gruß Helga

  • blank Pia sagt:

    Wieso geben Sie Produktvorschläge, ohne zu wissen, welcher Mangel bei jemandem besteht?
    Ich habe mich viel mit Ernährung beschäftigt und habe am eigenen Leib erlebt, dass unnötigerweise eingenommene NEMs sogar schaden. Ohne konkrete Blutwerte, die einen Mangel aufdecken, würde ich gar nichts nehmen.

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Pia,
      Du hast natürlich absolut Recht, dass viele unwissend eingenommenen NEMs schaden können – vor allem wenn man Einzelstoffe ergänzt oder die Qualität minderwertig ist.
      Deshalb verstehe ich Deine Besorgnis, ich spreche jedoch von einer anderen Herangehensweise, die vollkommen unbedenklich ist – warum, das erkläre ich in den nächsten Artikeln noch genauer. Was hast Du denn für NEMs genommen, bzw. wie haben sie geschadet? LG

  • blank Klaus Jürgen Obergfell sagt:

    Hallo Pascal Pape, ich bin 71 Jahr jung, noch recht fit trotz dieser weniger angenehmen chronischen-Leukämie, aufgeben
    auf keinen Fall, aber eine brutale Chemo-Therapie mit anschließender Knochenmarkstransplantation, lehne ich ab, den
    kein Schulmediziner sagt einem, wieviel Patienten diese Tourtur überlebten, eines ist mir in 12 Jahren Recherche klar-
    geworden, 2004 starb meine erste Partnerin an Brustkrebs, heute bin ich überzeugt, das Sie nicht am Krebs gestorben ist,
    sondern an den zwei hochdosis Chemo-Therapien, davon bin ich überzeugt, denn diese Chemo-Therapien sind ein riesen
    Geschäft für diese Pharma-Banditen, um nichts anderes geht es dieser Groß-Mafia, und die arbeiten Hand in Hand mit der
    Lebensmittel-Industrie, es gibt alternative Behandlungs-Methoden, die Krebs heilen, allerdings werden diese Mediziner
    von der Pharma-Mafia mit allen legalen, aber hauptsächlich illegalen Mitteln bekämpft, das geht bis zu Morddrohungen
    und Mord, und jetzt wollen die Politiker in Brüssel und Berlin auf druck dieser Banditen, hochdosierte natürliche Vitamine-
    Aminosäuren, Enzyme und Mineralien, den Verkauf verbieten lassen, das ist Entmündigung jedes einzelnen Bürgers, ich
    bin deshalb so sauer, weil ich langsam dahinter blicke, was diese Verbrecher vorhaben, aber Angst habe ich deswegen
    nicht, auf Deine Antwort bin ich gespannt, Gruß Klaus Jürgen Obergfell

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Klaus Jürgen,
      ja, das ist ein Thema für sich. Umso mehr sollte jeder einzelne Verantwortung übernehmen und sich so gut es geht informieren. Damit man dann eine Entscheidung treffen kann, was hilft und was nicht. Viele OPs sind überflüssig, viele Medikamente, viele Therapien, … Umso mehr Meinungen man sich einholt, desto besser. Wenn Du Fragen hast, kannst Du Dich gerne bei mir melden. Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute! LG

    • blank Jacitin sagt:

      Hallo Klaus Jürgen,
      ja ich habe auch schon bemerkt, dass alle alternativen Methoden der Krebstherapie aufs äußerste bekämpft werden. Aber von den vielen unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen kann man sich auch kein Bild machen und eine Entscheidung treffen ist sehr schwer bis unmöglich. Ich habe Brustkrebs und jetzt die 2. Chemoanwendung hinter mir. Mein Körper verträgt es überhaupt nicht und jedesmal fallen die Leukos ins uferlose; ich hab schwere Infektionen danach bekommen und muß immer wieder ins Krankenhaus. Ich möchte die Therapie abbrechen, aber alle warnen mich, und ich weiß garnicht mehr was ich tun soll. Gruß Jacitin

  • blank Dinah sagt:

    Hallo Pascal,
    Im Laufe der Jahre ist es mir einfach zu anstrengend geworden, mir regelmäßig die angesagten NEMs in bestimmten Dosierungen einzuverleiben. So wie Du beschreibst: die Industrie wirft wechselnde Studien zusammen mit den Produkten auf den Markt – es geht um Gewinn und nicht um wahre Menschenfreundlichkeit. Trotzdem habe ich immerhin auch die Erfahrung gemacht, dass manche NEMs nicht die erhoffte, dafür aber unerwartet andere positive Wirkungen zeigen. Diese nehme ich nach Bedarf ein, ohne mich da selbst unter Druck zu setzen. Ein sinnvolles Ziel – ganz Deiner Meinung – sollte immer sein, in Sachen Ernährung/Lebensmittel in besseres Fahrwasser zu kommen, ohne Perfektion zu erwarten.
    LG

  • blank steffi sagt:

    Hallo Pascal,
    lese seit kurzem Deine Kommentare und bin wirklich angenehm überrascht. denn ich habe jetzt in manchen Fällen eine Sichtweise, die mir vorher gar nicht gefehlt hat. Aber was das Thema Ernährung angeht, bekomme ich Bauchschmwerzen. Warum ? Wer hat denn wirklich den Überblick, was in allen Lebensmitteln drin ist und was fehlt, ganz einfach ausgedrückt.
    Wir wissen doch alle, dass unsere Böden überdüngt und ausgelaugt sind, Südfrüchte aus anderen Ländern, werden grün geerntet und nach Europa gekarrt, obwohl man weiss, dass eine Frucht, um alle Vitamine etc. entwickeln zu können, die Sonneneinwirkung benötigt…ganz zu schweigen, was alles in der Luft rum schwirrt, saurer Regen und und und….Bio-Produkte alles gut und schön, ich lebe vorwiegend davon, aber auch da muss ich oft den Kopf schütteln…ab ok….Und weil ich nun dem Ganzen kein Vertrauen mehr schenken kann, nehme ich OPC, Astaxanthin, AcerolaPulver, Schindeles Mineralien, Vitamin K und D3-Tropfen….und ich muss sagen, ich habe eine ganz andere Lebensqualität gewonnen. Mehr Energie, Ausgeglichenheit, innere Ruhe, Blutdruck wieder normal, jahrelangen Ausschlag hinter dem rechten Ohr und auf der Stirn weg, Zahnfleischbluten weg, Haare glänzen wieder ( und meine langen blonden Haare waren immer stumpf)…Und alles nehme ich erst seit ca. 1 Monat…..
    Lg. Grüsse aus Bayern 🙂

  • blank Helga sagt:

    Hallo Pascal,

    ich sage wieder von ganzen Herzen danke für Deine Informationen.
    Seit Oktober 2016 nehme ich auch OPC, Vitamin D3, K2, Magnesium,
    Q10, MSM und Schindeles Mineralien.
    Was mir nicht gefällt, ist das Magnesiumsterat im OPC.
    Freue mich hier mit dabei zu sein.

    Lb. Grüße, aus dem Eichsfeld

  • blank Helga sagt:

    Hallo Pascal.

    Danke. Habe Deinen Artikel gelesen und es beruhigt mich.

    LG Helga

  • blank Andreas sagt:

    Hallo Pascal,

    seit ein paar Wochen lese ich deine Beiträge und den Newsletter, nachdem ich dich über dein Mg-Stereat Artikel gefunden habe. Ich muss sagen dein Schreibstil ist echt klasse und in deinen Beiträge liest man, dass du dir viele Gedanken machst und gemacht hast und sehr kritisch vorgehst. Als eine ebenfalls kritische Person fehlen mir jedoch hie und da die Quellen. Natürlich trägst du hier auch neues Gedankengut zusammen, welches nicht belegt werden muss, das ist klar. Jedoch würde mich bei den Fakten, welche du sehr wahrscheinlich nicht selber herausgefunden hast (z.B. in diesem Beitrag, dass Vit C 22 bekannte ‘Mitspieler’ hat), interessieren woher du die hast.

    Ansonsten top Arbeit, weiter so! Bin gespannt auf den weiteren Verlauf des Newsletters…

  • blank Walter sagt:

    Hallo Pascal,

    wie sieht es mit anderen Füll- und Trennstoffen in Nahrungsergänzungmittel aus, welche in vielen Kapseln und Tabletten enthalten sind. Solche wie Calciumgluconat, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Eisenoxidhydrat (E 172), hochdisperses
    Siliciumdioxid, Lactose-Monohydrat, Natriumdodecyl-sulfat und Titandioxid (E171).
    Diese stehen zum Teil in Verdacht, krebserregend zu sein.

    Liebe Grüsse, Walter.

  • blank Silvia sagt:

    Hi Pascal,

    du sprichst mir aus der Seele! Ich habe gerade gestern einen Vortrag über Ernährung und Gesundheit gehalten. Da ich selber mit Nahrungsergänzungen arbeite, habe ich diese in meinem Vortrag auch mit eingebunden OHNE dabei einen Verkaufsabend draus zu machen. Aber die Menschen verstehen eben nicht, dass in der heutigen Zeit eine “ausreichende” (Schulnote 4) und ausgewogene Ernährung nicht mehr ausreicht. Es wird lieber der dickste SUV mit Super + getankt, aber bei 6 Euro am Tag für die Gesundheit schauen alle zerknirscht aus der Wäsche. Bei der Frage, was denn jeder einzelne an diesem Tag an Obst und Gemüse gegessen hat, kamen sehr süße Antworten raus. Als Beispiel: eine halbe Banane und eine Mandarine.
    Herzlichen Glückwunsch! 🙂

    Bin auf deinen nächsten Artikel gespannt.

    Liebe Grüße,
    Silvia

  • blank patricia sagt:

    guten tag ich habe eine influenza b gerade überstanden…. wie kann ich meinen körper wieder kräftigen….. noch resthustenreiz aber sonst geht es ganz gut …der arzt macht nur angst …wir wissen nichts über folgen der influenza aber irgendwann muss ja mal wieder gut sein… ist 14 tage her … viele grüße patricia

  • blank Nancy Lewanscheck sagt:

    Hallo Pascal. Auch ich beschäftige mich wieder intensiv mit dem Thema Ernährung und sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel (hatte es eine Weile schleifen lassen). Wobei die Ernährung nur einen gewissen Teil ausmacht. Man muss natürlich auch die Beschaffenheit des Körpers und die der Verdauung mitberücksichtigen. Zum Beispiel fängt es ja an bei den Zähnen und dem Kiefer. Ein falsch positionierter Kiefer (aufgrund welcher Ursache auch immer) sowie eine instabile Wirbelsäule oder aber Leaky Gut, machen es schier unmöglich gute Lebensmittel sowie qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel wirklich in die Zellen einschleusen zu lassen. Deshalb sollte man auch dieses immer mit berücksichtigen. Denn die Ernährung fängt im Mund an. Ich bin mit meinem Ernährungswissen noch ganz am Anfang. Bin aber sehr offen und neugierig, neues Wissen zu erhalten und diverse Tipps abzunehmen. Da ich bedauerlicherweise seit meinem 19. Lebensjahr an sogenannter “Rheumatoider Arthritis” leide, bin ich immer wieder auf der Suche nach möglichen Quellen bzw. einer Ernährungsform, die Medikamente für immer überflüssig machen sollen. Seit ich bedingt durch erste Psychiatrieerfahrungen (ja, auch meine Psyche ist nicht ganz ok) über Amalgam und seine Schädlichkeit erfahren habe, war mir irgendwie klar, dass es da einen Zusamnenhang zwischen den Entzündungen im Körper und der schlechten Verdauung und meiner angegriffenen Psyche geben muss. Bisher könnte ich leider noch nicht richtig entgiften. Mir fehlten schlichtweg die finanziellen Mittel. Aber ich habe zumindest die Füllungen entfernen lassen und mich versucht immer wieder ernährungsphysiologisch an meine persönlichen Gegebenheiten anzupassen. So wie ich es auch zur Zeit tue. Jedoch mache ich wahrscheinlich auch noch genau so viele Fehler, wie viele andere hier oder in Deutschland allgemein. Denn trotz wieder angepasster Ernährung habe ich massive Probleme mit dem Stuhlgang. Gut, ich gebe zu, ich nehme noch Weißmehlprodukte zu mir. Aber ich will sie halt nicht wegwerfen. Sobald diese aufgebraucht sind, werd ich sie nicht mehr konsumieren. Denn ich weis, dass sie mir schaden. Aber dadurch, dass ich zur Zeit auch Lavita, Ingwer, Zitronensaft, hin und wieder Brenneesselpressaft, Pflaumensaft, Omega 3 und noch einiges anderes nehme, geht es mir wenigstens ein kleines bisschen besser. Jedoch stockt meine Verdauung. Daher meine Frage: hast du noch den ultimativen Tipp (außer natürlich Bewegung und auch kein Einlauf), wie ich meine Verdauung optimieren kann? Leider wird es wohl egal, was du mir empfiehlst, sich nur mäßig bessern. Denn ich bewege mich zu wenig (aufgrund dessen, dass ich durch wenig Belastung einen erhöhten Puls bekomme und ich mich dadurch so viel schneller erschöpft fühle). Und außerdem habe ich vermutlich durch noch immer festsitzende Schwermetalle eine weiterhin bestehende Candidabelastung und darüber hinaus auch Probleme mit meinem Ileosacralgelenk, bzw. eine schwache Darmmuskulatur, was alles insgesamt die Verdauung sehr beeinträchtigt und mich sehr frustriert. Weiterhin habe ich ständig einen überblähten Bauch (als wäre ich im 5. Monat schwanger) und ab und zu leichte Flankenschmerzen (was ich als eine Überlastung der Leber und Nieren deute). Und meine Gelenke fangen jetzt leider doch wieder an zu schmerzen. Außerdem habe ich eine Akne im Wangenbereich (mit 35). Ich möchte meinen Körper gerne endlich vernünftig entgiften und dadurch meine Probleme ein für alle Mal lösen (und außerdem möchte ich an Gewicht verlieren). Doch weis ich nicht, wo ich anfangen soll :-(… Ich weis, ich habe jetzt sehr sehr viel geschrieben. Daher beende ich nun an dieser Stelle meine Ausführungen und freue mich über eine E-Mail deinerseits.
    PS: Deine Recherchen und deine Aufklärungsarbeit empfinde ich als qualitativ sehr hochwertig und warte immer freudig auf neue Newsletter.
    Liebe Grüße, deine Nancy.

  • blank Silke sagt:

    Hallo Nancy, ich habe deinen recht langen Text gelesen. Das ist eine Reihe von Beschwerden, die du da anzubieten hast. Ich habe bei meiner Tochter auch so einige gesundheitliche Probleme durch. Die Lösung einer Vielzahl von scheinbar Zusammenhang losen Problemen ist die noch nicht so bekannte Stoffwechselstörung HPU. Evtl. lies doch mal im Internet darüber. Den Urintest kann man auch selbständig im Internet machen, falls man keinen Heilpraktiker findet. Diese Stoffwechselstörung bedeutet (in Kurzform): der Körper verliert über den Urin ständig Vitamine, er kann sie im Körper nicht halten und verwerten. Dies führt nach Jahren zu einer immer größeren Schieflage und zu immer größeren Problemen im Körper. Man sagt, dass eine sehr große Anzahl von diffusen gesundheitliche Problemen, vor allem bei Frauen, an einer HPU liegen. Bei meiner Tochter hat die Einnahme von den bevorzugt fehlenden Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ( aktives Vitam. B6, Zink und Mangan) nach 2-3 Monaten zu einem Erfo!g geführt.
    Alles Gute für dich.
    Silke

  • blank Jens sagt:

    In der Tat habe ich meine einseitigen Kopfschmerzen und schwere Migräne mit Magnesium restlos beseitigen können. Zu dieser Zeit war das Internet gerade mal ziemlich neu. Auch war ich damals auf der Suche nach Möglichkeiten eine Erkältung schnell mal vorzubeugen. Ich bin vor paar Jahren auf Grapefruitkernöl und Oregano gestoßen. Vor wenigen Monaten um versteckte Bakterien loszuwerden ohne Antibiotika einzunehmen bin ich auf Betaglucan gestoßen. Ich setze die im Notfall gezielt ein.

    Als Basisversorgung ist Spirulina hervorragend geeignet um langfristig gut versorgt zu sein. Ich nehme es 20 Jahre lang zu mir. In letzter Zeit gehe ich andere Wege um von Tabletten wegzukommen und Pulver zu bevorzugen. Die sind preiswerter und qualitativ hochwertig. Ich stelle mir so mein Smoothie selber zusammen.

  • blank Gerhard sagt:

    Hallo Pascal,

    bin jetzt 61, habe leichte Probleme in der Hüfte (inzipiente Coxarthrose links). Nehme auf eigene Recherche bzw. Empfehlung des zuständigen Orthopäden ein klassisches NEM für Knorpel und Gelenke ( Mangan, Chondroitinsulfat, Glucosaminhydrochlorid, MSM ). Habe des öfteren schon gelesen, dass diese Wirkstoffe in Kapselform nichts bringen?! Ist das dann hinausgeworfenes Geld? Was kannst du darüber sagen?

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Gerhard,
      klar gern. “Bringt in Kapselform nichts” bedeutet übersetzt immer, dass man sich auf synthetische naturfremde Produkte bezieht. Nahrungsergänzungen bringen nur dann etwas, wenn sie sich an der Natur orientieren. Es ist also einfach eine Frage der Qualität. LG

  • blank Johann sagt:

    Hallo Pascal
    ich nehme Seefischöl Omega 3 1000mg in Kapselform seit kurzem ein von Doppelherz.
    Nun habe ich festgestellt, dass sehr viele Zutaten enthalten sind. Soll ich die Finger davon lassen?
    Bitte um Remail diesbezüglich
    vorab herzlichen Dank

  • blank Thomas sagt:

    Hallo Pascal,
    der Beitrag ist einer der allerbesten, die ich je zum Thema Nahrungsergänzung gelesen habe.
    Ich bin gespannt auf deine weiteren Beiträge!
    Viele Grüße
    Thomas

  • blank Renate sagt:

    Hallo Pascal, danke erst einmal für diese tolle “Aufklärung”. Daß die einzelnen Ergänzungsprodukte miteinander verknüpft sind, war mir zwar bekannt, aber eigentlich ist es ja Quatsch, welche einzunehmen, wenn ich gar nicht weiss, welche sind für mich nötig. Ich bin jedenfalls auf deinen nächsten Artikel gespannt. Ich bin seit vielen Jahren der Naturheilkunde sehr zugetan und habe dabei auch vieles gelernt. Vielleicht lächelst du jetzt: aber ich habe es gelernt, Zusaztpräparate auszutesten, ob diese für mich gut sind – es funktioniert. Aber jeden Tag kann das unterschiedlich sein, und so komme ich zu dem Fazit: es kommt darauf an, womit ich mich gerade ernährt habe. Na dann bis zum nächsten Mal und herzliche Grüße.

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