Vitaminmangel Test – Wie viel Sinn macht ein Bluttest?

Pascal Pape

Aktualisiert: 2.3.2020

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“Herr Doktor, habe ich einen Vitaminmangel?”

In dem Artikel, Nahrungsergänzungsmittel: Sinnvoll oder Unsinn haben wir die Fakten zu unserer Ernährung erläutert: In Deutschland ernähren wir uns alles andere als optimal. Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag sollten es Minimum sein, realistisch sind es jedoch nur 1-2.

Fakt ist auch, dass in Deutschland fast niemand die Richtwerte für alle Nährstoffe erreicht. Das legt nahe, dass wir nicht nur das Falsche essen, sondern viele Menschen auch unter einem chronischen Vitaminmangel leiden.

Doch warum wird dann ein Mangel so selten festgestellt? Wie erkennt man einen Vitaminmangel? Solltest Du einen Blut-Test machen lassen? Wenn ja, welchen und wie zuverlässig ist das Blutbild?

Das Gespräch mit Deinem Arzt über Vitamine und Ernährung

Der Arzt ist häufig Ansprechpartner Nr. 1 in allen Angelegenheiten rund um Gesundheit, Mangelzustände und auch Prävention. Wir wurden schließlich so erzogen und auch in den Mainstream-Medien wird immer der Gang zum Arzt empfohlen, wenn man Informationen über Nährstoffe möchte. Zurecht?

PantherMedia 6087429Letztens bin ich selbst für eine Blutabnahme zum Arzt gegangen, denn ich wollte aus purem Interesse meinen Omega-3-Wert ermitteln lassen. Als Reaktion folgte ein 15-minütiger Vortrag: “Was? Warum denn? Sie sind doch jung und gesund. Also es ist eigentlich sinnlos Omega-3 zu testen. Und ich habe im Ärztemagazin über Studien gelesen, dass Omega-3-Kapseln gar nichts bringen. Also Vorsicht. Ich rate Ihnen ab.”

Ich habe geduldig zugehört. Erst am Schluss habe ich erwähnt, dass ich professioneller Ernährungsberater bin, mit dem Schwerpunkt auf Nahrungsergänzungen und dass ich Menschen im Bereich Nährstoffe aufkläre – eben weil hier viele Falschinformationen im Umlauf sind.

Die Reaktion meines Arztes daraufhin war eine vollständige 180°-Wende: “Ooooh. Achso, spannend! Ja also, da muss ich Ihnen sagen, also wir Ärzte kennen uns ja mit Ernährung gar nicht aus. Gut, dass es Menschen wie sie gibt! EDTA-Blut? Alles klar, machen wir.”

Diese Geschichte gibt ein gutes Bild, wie die meisten Ärzte sich (leider) verhalten. Obwohl sie keine Ahnung von Ernährung haben, geben sie dennoch eine Empfehlung, statt ihre Patienten an entsprechende Experten weiterzuleiten. Noch schlimmer: Sie geben vor, sich auszukennen und verunsichern damit ihre Patienten.

Denn Fakt ist: Ernährung wird im Medizinstudium minimal bis gar nicht behandelt. Gleiches gilt für Nahrungsergänzungsmittel. Mikronährstoffe werden nur grob angeschnitten, in ihrer Funktion erklärt, abgehakt und tauchen in der weiteren Ausbildung nie wieder auf.

So erklärt Prof. Pietrzik von der Universität Mainz in einem Interview mit Andreas Jopp„Die meisten praktischen Ärzte wissen gar nicht so ganz genau wie einzelne Vitamine arbeiten und wofür sie gut sind. Die neueren Nährstoffstudien sind den meisten überhaupt nicht bekannt. Man trifft da meist auf ein recht allgemeines Wissen …“

Ein guter Arzt wird genau das zugeben, wenn Du ihn danach fragst und Dich an einen Experten weiterleiten. Leider gibt es aber zu viele Ärzte, deren Ego höher hängt als ihre Kompetenz. Das solltest Du wissen und Dich deshalb nicht wundern, falls Dein Arzt eine abweisende Haltung gegenüber einem Blut-Test oder Nahrungsergänzungen einnimmt.

Der Arzt ist kein Ernährungsexperte, sondern für akute Symptome und Krankheiten zuständig.

Im Gespräch mit Deinem Arzt (über Nährstoffe) solltest Du deshalb eine dominante Rolle einnehmen und Deine Wünsche klar ausdrücken – oder gegebenenfalls auf Deinen Ernährungsberater verweisen.

Vitaminmangel über das Blutbild identifizieren? Beispiel Vitamin B-12-Mangel

Wenn man einen Arzt gefunden hat, der einem Blut abnimmt, stellt sich die Frage: Was sagt das Blutbild aus? Der herkömmliche Vitamintest wird stets im Blutserum gemessen.

Nehmen wir als Beispiel mal Vitamin B12. Gerade Veganer und Vegetarier sind eine Risikogruppe, die besonders häufig unter einem starken Vitamin-B12-Mangel leiden. In zwei vergleichbaren Studien wurde ermittelt, wie viel Prozent der Vegetarier und Veganer einen akuten Vitamin-B12-Mangel aufweisen. Links findest Du die Ergebnisse des konventionellen Blut-Tests und rechts wird eine etwas genauere Messmethode verwendet:

Erkannte Prozent mit Vitamin-B12-Mangel:

 Serum (herkömmlich)Holo-TC (genauer)
Vegetarier7%68%
Veganer52%83%

Mit dem herkömmlichen Serumstest wird bei 7% der Vegetarier ein Vitamin-B12-Mangel erkannt. Klingt gut. Also haben 93% keinen Mangel? Falsch. Verwenden wir nur eine etwas genauere Messmethode (Holo-TC), so steigt die Zahl der erkannten Mangelversorgten auf 68% an.

Sprich: Mit dem konventionellen Blut-Test wurden 61% der Vegetarier und 31% der Veganer mit einem offensichtlichen Vitamin-B12-Mangel nicht erkannt.

PantherMedia 5015853Du kannst Dir Dein Blut wie eine Autobahn vorstellen, auf der LKWs Waren transportieren. Anhand der Menge an LKWs kannst Du vielleicht sehen, wie viele Waren ungefähr unterwegs sind. Aber Du hast keine Ahnung, wie viel davon am Ende im Warenlager landet, wie viel verloren geht oder wie viele Reserven im Lager stehen.

Mit dem Standard-Test wird lediglich das im Blut herumschwimmende Vitamin getestet. Dieser Wert sagt jedoch nichts über die Vitaminversorgung in Deinen Organen, Gehirn oder Zellen aus. Der Test im Blutserum ist also meeeehr als unzuverlässig. Das ist übrigens kein Geheimnis, sondern durchaus bekannt. So schreibt selbst das Deutsche Ärzteblatt: „Gesamt-Vitamin-B12 im Serum ist ein später, relativ unsensitiver und unspezifischer Biomarker des B12-Mangels.“

Dennoch wird Dein Arzt vermutlich lediglich den unzuverlässigen Serumtest durchführen. Warum? Weil nur dieser – wenn überhaupt – von der Krankenkasse bezahlt wird, Dein Arzt die neuen Forschungsergebnisse nicht kennt oder er nur eine Partnerschaft mit einem Standard-Labor hat. Letztere verfügen nicht mal über die Ausrüstung, um genaue Vitamintests durchführen zu können. Doch was denkst Du, wie viele Ärzte ihren Patienten weiterhin erklären “ach schau hier, tiptop Serumswerte, alles im grünen Bereich” ?

Das ist eine gefährlich Einstellung, denn ein Vitamin-B12-Mangel muss frühzeitig erkannt werden. So schreibt das Deutsche Ärzteblatt weiter: “Vitamin-B12-Mangel tritt in der Bevölkerung häufiger auf als bisher angenommen. Da ein B12-Mangel zu irreversiblen neurologischen Schädigungen führen kann, ist eine frühzeitige Diagnose erforderlich.”

Mit einem herkömmlichen Blut-Test erkennen wir einen Vitamin-B12-Mangel nur im fortgeschrittenen Stadium – wenn es für Prävention oft schon zu spät ist.

Wie zuverlässig ist eine Blutuntersuchung?

In Studien wurden Menschen mit Vitamin-B12-Mangelsymptomen behandelt, bei denen man keinen Mangel nachweisen konnte. Ergänzte man Vitamin B12, verschwanden die Mangelsymptome. Das zeigt: Ein positives Blutbild schließt einen Vitaminmangel nicht aus. Vielleicht denkst Du jetzt, Vitamin B12 wäre ein Ausnahmefall. Da muss ich Dich enttäuschen.

Der Serumswert ist immer nur eine kurzfristige Momentaufnahme. Das gilt für Vitamin B12, Vitamin A oder Vitamin C genauso wie für alle anderen Nährstoffe. Bei Vitamin A zum Beispiel ändert sich der Blutwert zum Teil gar nicht, selbst wenn man Vitamin A ergänzt. Warum? Der Körper hält den Blutspiegel relativ konstant und speichert stattdessen zusätzliches Vitamin A in der Leber. Im Blut siehst Du davon nichts.

Die Fehlerrate von Bluttests ist also enorm hoch und nicht geeignet, um die Nährstoffversorgung im Körper widerzuspiegeln. Nehmen wir als weiteres Beispiel kein Vitamin, sondern Omega-3-Fettsäuren: Der herkömmliche Omega-3-Test misst erstens lediglich die kurzfristige Versorgung. Zweitens schmeißt er sämtliche Omega-3-Fettsäuren in einen Topf. Heute weiß man jedoch, dass es unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren gibt. Schlüsselt man diesen Wert nicht genau auf und misst direkt in der Zellmembran, erhält man ein irreführendes Ergebnis.

Doch noch erschreckender, Studien zeigten: Selbst wenn man eine aufwändige Messmethode verwendet, schwankt das Ergebnis – bei ein und denselben Blutproben – je nachdem welches Labor den Test durchführt.

Die Blutuntersuchung von Vitaminen und anderen Nährstoffen ist unzuverlässig: Ein Mangel lässt sich per Blutbild nicht ausschließen.

Was ist ein Vitaminmangel? Was ist der Normwert? Was ist optimal?

Zu guter Letzt bleibt die Frage, was man mit den Ergebnisse macht. Denn was sind optimale Blutwerte? Ist das klar? Nein, auch hierüber streiten sich Wissenschaftler. Dein übliches Blutbild zeigt Dir einen sogenannten Normwert an und Dein Hausarzt wird Dir vermutlich erklären: Wenn Du im Normbereich liegst, sei alles gut.

Doch das ist vollkommen falsch. Beim Normwert handelt es sich um einen statistischen Mittelwert, der anhand der Bürger und Blutwerte eines Landes ermittelt wird. Darunter natürlich auch das Blut kranker oder unterversorgter Menschen. Deshalb unterscheiden sich übrigens auch die Normwerte von Land zu Land.

Ein Beispiel: In Deutschland liegt der durchschnittliche Blutwert für Selen bei ungefähr 80μg/l. Misst Dein Arzt einen Wert über 80, so freut er sich vermutlich bereits wie ein Hamster. Doch schauen wir weiter: Die WHO empfiehlt einen Selenwert von über 150 – ein klitzekleines bisschen mehr. Selbst in den USA (so toll ernähren die sich nicht) liegt der Mittelwert schon bei 160. In Kanada liegt er bei 190 und in Südamerika sogar über 240. Das aber nicht, weil die Südamerikaner so viele Nahrungsergänzungen futtern. Und die Südamerikaner sterben auch nicht reihenweise an einer Selenvergiftung.

Auch das wissen die wenigsten Ärzte. Viele warnen sogar, wenn Du an die obere Grenze des Normbereichs stößt. Wie unsinnig diese Annahme ist, zeigt zum Beispiel auch die Analyse des Normwerts von Vitamin A. Der liegt in Deutschland ungefähr zwischen 20-80 μg/dl. Die Empfehlung des Mediziners Dr. Strunz, der sich auf Bluttuning spezialisiert hat, liegt jedoch zwischen 100-200 μg/dl. Was also in den Augen von Hausärzten eine toxische Überdosierung wäre, ist in den Augen eines Spezialisten optimal.

Ein weiteres Beispiel ist Vitamin C: Der Normwert in Deutschland liegt ungefähr bei 20-65 μmol/L. Jedoch sind laut Experten für Prävention Werte unter 50μmol/L bereits schlecht und Werte über 70μmol/L gelten als optimal. Das heißt, der optimale Blutwert liegt erneut über dem, was als “normal” angesehen wird.

Wer wirklich fünf bis neun Portionen Obst und Gemüse am Tag isst, liegt übrigens meistens über den gewünschten 70μmol/L. Was scheinbar kleine Unterschiede in den Zellen ausmachen können zeigen Studien: Jede Steigerung um 20 μmol/L an Vitamin C, wird mit einer 20% geringeren Sterblichkeit assoziiert.

Experten streiten sich, welche Blutwerte optimal sind. Doch mehr ist besser: Hohe Vitaminwerte sind in der Regel keine Überdosierung, sondern ein Zeichen für eine gute Versorgung.

Fazit: Optimal versorgen statt minimal messen

Wir haben immer gerne schwarz auf weiß, ob wir gut versorgt sind oder nicht. Wir möchten einen Test und ein schönes Zertifikat, das uns bestätigt: “Sie sind gesund, Sie sind toll, gratuliere!”

Dass das bei Vitaminen leider (noch) nicht funktioniert, zeigen die unzuverlässigen Ergebnisse und Fehlinterpretationen. Man kann einen langanhaltenden Vitaminmangel über das Blutbild feststellen und in diesem Fall sollte man so schnell wie möglich reagieren. Man kann jedoch keinen Vitaminmangel per Blutbild ausschließen. Denn selbst wenn Deine Blutwerte im Normbereich liegen, kannst Du einen Mangel haben oder Dich schlecht fühlen.

Wer dennoch sein Blut testen lassen möchte, kann das bei Spezial-Laboren in Auftrag geben. Wichtig ist dabei, Nährstoffe stets in den Zellen zu messen, da dies die zuverlässigste Methode ist. Diese Bluttests werden jedoch nicht von den Kassen übernommen.

Für jeden Nährstoff, den Du testen lassen möchtest, musst Du ungefähr zwischen 20-80€ rechnen. Der Omega-3-Test, den ich persönlich habe machen lassen, heißt HS Omega-3-Index und wird meines Wissens bis dato nur von einem Labor in Deutschland angeboten. Mehr dazu findest Du auf: Omegametrix.eu

Manche Experten werden Dir raten, Dein Blut bei ihnen mehrmals im Jahr testen zu lassen. Dr. Strunz zum Beispiel verlangt für eine umfangreiche Blutanalyse der wichtigsten Nährstoffe und seine Beratung rund 1.800€.

In meinen Augen ist dieses Geld besser in eine gesunde Ernährung und zuverlässige Nahrungsergänzungen investiert. Denn keine Blutanalyse gibt eine 100%-ige Garantie und welche Blutwerte optimal sind, bleibt weiterhin umstritten. Deshalb macht es mehr Sinn, die Ernährung zu analysieren, als sich ausschließlich auf Blutwerte zu verlassen. Ich sage zu meinen Freunden immer gerne:

Wenn ich oben nicht genug reinschmeiße, brauche ich gar nicht erst zu testen, ob unten genug ankommt.

Also erstmal eine Basis über die Ernährung bilden, clever ergänzen und dann – wenn Du unbedingt willst – kannst Du immernoch testen, ob dennoch Mängel bestehen.

P.S.: Im Krankheitsfall ist ein Blutbild immer wichtig, um Defizite und zusätzliche Belastungen zu erkennen und auszugleichen. In diesem Fall sollten Dein Arzt und Dein Ernährungsberater Hand in Hand arbeiten.

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Hi, ich bin Pascal Pape

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  • blank Gabriela Fietz sagt:

    Hi liebes Team, jetzt beschäftige ich mich schon eine ganze Weile mit Euren Berichten und bin immer wieder aufs Neue überrascht, was ich da bei Euch alles erfahre, welche Irrtümer sich teilweise “festgesetzt” hatten, auch in meinem Kopf.
    Alles in Allem ist das unglaublich spannend, informativ und ehrlich. Bin total begeistert, weiter so!!!
    Schickt mir doch bitte die Ratschläge zum Entschlacken/Entgiften und den Teil 2 (kann ihn leider nicht öffnen).
    Da ich schon seit der Jugend unter depressiven Verstimmungen und Gräser/Getreideallergie leide werde ich da jetzt mal beginnen.
    Herzlichst Gabi

  • blank Daniela Redmer sagt:

    Hallo, können Sie mir gute Ärzte in meiner näheren Umgebung nennen, die sich mit Vitaminen und Ernährung auskennen? Mein Hausarzt hat auf mein Drängen Vitamin D und A testen lassen. Im Mai 2015 hatte ich mir mein rechtes Sprunggelenk gebrochen. Habe immer noch Probleme damit. Ein Orthopäde meinte, dass auf dem Röntgenbild Osteoporose zu erkennen wäre. Ich solle Vitamin D und ein Vitamin B Complex einnehmen. Vitamin B, da ich nachts als Schmerzen in den rechten Zehen habe. Habe einen sehr hohen Vitamin D Mangel. Mein Wert liegt unter 4.0 ng/ml. Momentan nehme ich täglich 1 Tablette Vitamin D von der Firma GSE Vertrieb GmbH (www.gse-vertrieb.de). Reicht das aus? Das Vitamin A (Retinol) liegt bei mir bei 494. Ich bin stark Nachtblind. Leider muss ich diese beiden Tests selbst bezahlen. Das kostet mich € 56,30. Bezahlt das nicht die Krankenkasse, wenn Beschwerden vorliegen und der Arzt die Tests für sinnvoll hält? Ich bin auch seit einigen Jahren Veganerin. Daher werde ich wohl auch einen Vitamin B12 Mangel haben?! Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen. MfG Daniela

    • blank Christian Born sagt:

      Wenn dein wert bei unter 4 liegt musst du auf jedenfall RICHTIG stark auffüllen. Ich schaätze so ca 50.000iE am Tag erstmal über 20 Tage. Dazu 200mg K2 und viel Magnesium , oral und transdermal. Und glaub mir es wird helfen. Hier mal ein Link zur Berechnung von D3 auffüllen.

      http://www.melz.eu/index.php/formeln/vitamin-d-substituierung

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Daniela,
      welche Umgebung und für was?
      Die Kasse zahlt keinen einzigen zuverlässigen Vitamintest, sondern sie zahlen nur Standardtests, die aber vollkommen untauglich sind. Wie im Artikel beschrieben, ist nicht jeder Test gleich zuverlässig. Du musst tatsächlich für jedes Vitamin, das Du ordentlich testen lassen möchtest, um die 20-80€ rechnen. Das gilt auch für andere Nährstoffe, mein Omega-3-Test hat zum Beispiel auch 60€ gekostet.

      Bei einem starken Vitamin-D-Mangel würde ich, wie Christian schreibt, hochdosiertes Vitamin D empfehlen, in Kombination mit Vitamin K – also ein Vitamin D&K-Präparat. Parallel oder zumindest danach empfehle ich auf eine Basisversorgung an Vitaminen umzusteigen.
      LG

  • blank Lisa sagt:

    Hallo ihr lieben
    Seid ich klein bin , wahr ich wohl mehr im Krankenhaus als Zuhause mit unzähligen Entzündungen , Muskel und Knochen Problemen und ja sogar bereits mit Zähnen und Co.
    Ich bin sooft extrem am schwächeln und unglaublich müde, ich bin unruhig unkonzentriert und unausstehlich geworden.
    Deswegen stehe ich jetzt vor der schwierigen frage welche Vitamine ich testen soll, da ich mir alle test nicht leisten kann und ich ausdiagnostiziert bin und bis heute für meine unglaublichen Krankheiten keiner eine Lösung hat aber es könnten ja Vitamine fehlen, also meine letzte Chance auf eine Lösung, da ihr jetzt aber soetwas schreibt, bin ich mir nicht sicher ob ich es einfach lassen sollte denn nochmal gesagt zugekommen mit ihnen ist alles gut vielleicht bilden sie sich das ja nur ein … halte ich im kopf nicht aus … ich bin 21 und da bildet man sich sowas nicht ein , kann mir schöneres vorstellen als meine gesundheitlichen Probleme.

    Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Lisa, ich empfehle immer zuerst die Ernährung ganzheitlich anzupacken, das kann bereits unheimlich viel bewirken. Was hierbei zu beachten ist, erkläre ich im Detail im Newsletter. Vitamine kann man dann im zweiten Schritt testen, um auf Nummer sicher zu gehen. Das ist zumindest meine Vorgehensweise.
      LG

  • blank Nora Zeidler sagt:

    Was kann ich machen,meine Hausärztin spielt alles immer herunter, sagt oft das ist das Alter alles bildet sich zurück, ich leide schon fast ein Jahr an eingerissen Mundwinkel , teilweise Haarausfall bin erst 58 Jahre nun da kann man doch nicht so reagieren, obwohl ich mehrmals ihr mitgeteilt habe, wenn ich was für eine genaue Untersuchung bezahlen muss bin ich gern bereit, denn es geht ja um meine Gesundheit, vielleicht haben Sie einen guten Rat was ich machen könnte

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Nora,
      wenn Du Dich schlecht beraten fühlst, kannst Du Dir auf jeden Fall mehrere Meinungen einholen oder den Arzt wechseln. Ansonsten kannst Du natürlich Deine Ernährung anpacken, davon hat Dein Arzt vermutlich keine Ahnung.
      Was Du definitiv beachten solltest und viele Ärzte vergessen zu erwähnen: Die Nährstoffaufnahme sinkt mit zunehmendem Alter. Deshalb macht hier eine ordentliche Ergänzung in meinen Augen immer Sinn.
      LG

  • blank Tobias sagt:

    Danke für diesen tollen Artikel! Ich habe selbst das Gefühl, dass das Thema Ernährung seitens der Ärzte zu wenig beachtet wird. Daher möchte ich mich selbst darum bemühen, evtl. vorhandene Mängel festzustellen. Leider weiß ich nicht welche Werte sich zuverlässig bestimmen lassen und mit welchen Verfahren die Tests erfolgen sollten. Können Sie mir eine Empfehlung geben, welche Werte (bzgl. Vitamine u Mineralien) man unbedingt testen lassen sollte und mit welchem Verfahren diese Werte auch aussagekräftig (nach heutigem Stand der Technik) zu ermitteln sind?
    Vielen Dank!

  • blank Tobi sagt:

    Hallo, spannender Artikel. Würde 1 Actimel oder so andere probiotische Getränkeshot auch helfen? Scheinbar decken die einen Drittel des täglichen Vitaminbedarfs. Danke.

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Tobi, wo hast Du das gelesen? Das klingt nach einem schlechten Marketing-Gag 😉 Actimel enthält keine nennenswerte Menge an Vitaminen.. lG

    • blank Rosie sagt:

      Ja so einen Blödsinn habe ich ja mein Lebtag noch nicht gehört … das Feld der Vitamine ist so umfangreich & groß … man muss sich halt auch mal die Zeit nehmen und Stunden damit verbringen es zu lesen. Nicht nur einmal in der Woche sondern immer und immer wieder. Am besten beginnst du mit den wichtigsten Vitaminen diese sind Vitamin D, Zink, Magnesium, Calcium, Eisen.

  • blank Franzi sagt:

    Hallo, ein sehr interessanter Artikel! Ich überlege auch mich umfassend auf Nährstoffmängel testen zu lassen und bin ratlos wo und wie, von den Kosten ganz zu schweigen. Es wurden bei mir zufällig bei einer Hormonanalyse Vitamin-D-Mangel und leichter Eisenmangel festgestellt. Mit einem hochdosiertem Vitamin-D Präparat liegt der Wert nun wieder im Normbereich, aber es graut mir schon vor der kommenden Herbst- und Winterzeit. Letzten Monat dann auf Verdacht Zink getestet und eindeutiger Mangel festgestellt. Ich denke, dass alles rührt daher, dass ich vor ein paar Jahren an pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt bin. 3 wirklungslose Antibiotika waren die Folge und meine Verdauung total gestört. Durch Bakterien für Dick- und Dünndarm bekam ich das gut in den Griff. Ich fühlte ich mich wieder fit. Dann 2013, 2014 und 2015 jedes Jahr 2 Mal Seitenstrangangina. Wieder jedes Mal Antibitoika und danach Bakterien für den Darm. Dazu noch eine Blasenentzündung mit Antibiotika behandelt. Jedes Mal war es etwas schwerer mich wieder fit zu fühlen, aber irgendwie ging es immer. Erst seit letztem Jahr mache ich nun schlapp, obwohl keine Angina zurück kam. Meine Ernährung ist großteils frisch. Fleisch esse ich allerdings nicht so häufig und bin generell kein großer Esser. Nun habe ich Angst schleichend weitere Nährstoffmängel entwickelt zu haben und möchte aber nicht auf gut Glück Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Ich denke bei ausgeprägten Mängeln, werde ich das auch nicht einfach über die Ernährung auslgeichen können?

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Franzi,
      ich persönlich empfehle eigenständig gar nicht auf Mängel zu testen, weil es einfach wenig aussagt und viel kostet. Das Geld ist in meinen Augen besser in eine ganzheitliche Ergänzung der Ernährung investiert – die sowieso Sinn macht. Theoretisch kann man Mängel auch rein über Lebensmittel ausgleichen, in der Praxis funktioniert es aber selten. LG

  • blank Nevin sagt:

    Hallo Pascal,
    Ein sehr gelungener Artikel, vielen Dank. Ich bin weiblich, 42 Jahre alt und habe Hashimoto, bin übergewichtig. Seit Jahren habe ich Gelenkschmerzen, Arthrose in den Knien. Jetzt hat man auch noch eine Insulinresistenz bei mir festgestellt. Ich habe nun meine Ernährung umgestellt und nehme sehr, sehr (!) schwer ab. Was ich auch gemerkt habe, dass ich sehr viele graue Haare und weisse Flecken auf der Haut bekomme. Ich bin zu jung für so viele graue Haare, sogar in den Augenbrauen habe ich schon welche. Nun bleibe Frage hierzu: ich habe etwas von Tyrosinmangel gelesen. Was sagst du dazu? Was kann ich meinem Arzt noch sagen welche Hormone/ Vitamine er bei mir testen soll. Ich bin am Ende, kein Arzt will mir helfen. Sie fertigen einen ab und fragen -wie du beschrieben hast- warum ich das unbedingt wissen will. Vielen dank und LG

  • blank Jasmin Deimel sagt:

    Hallo.
    Ich bin weiblich u 46 jahre alt. Mach jedes jahr einen Blutcheck u habe immer eisen und vit b 12 mangel. Bin Vegetarierin u mache viel Bewegung!!
    Wie sinnvoll ist es andere B Vitamine privat testen zu lassen und selen und vitamin e und a?? Wenn mangel besteht??
    Sind nahrungsergâzungen mit allen Vitaminen sinnvoll oder können sie schaden?
    Nehme jeden tag leinölkapseln u curcuma ein!!
    Leider ist das alles privat zu zahlen u ärzte geben keine Tipps diesbzgl nur zum Standardblutbild!!

  • blank Meryem sagt:

    Ich bin fasziniert von Ihren Berichten,

    kann man sie telefonisch erreichen?

    Bieten Sie Dienstleistungen an?

    Ich komme aus Ulm/Ehingen.

    Bitte empfehlen Sie auch vitaminpräparate auf Ihre Facebookseite, damit die Menschen es leichter haben das richte rauszufinden 🙁

    • blank Pascal Pape sagt:

      Hallo Meryem,
      das freut mich, vielen Dank! Empfehlungen gebe ich auch, denn wie Sie richtig sagen, die meisten Menschen können nur schwer Marketing von echter Qualität unterscheiden.

      Haben Sie konkrete Fragen? Dann schreiben Sie mir am Besten kurz über mein Kontaktformular: https://www.drlico.com/kontakt/
      LG

  • blank Niki sagt:

    Ich wollte diesbezüglich mal meine Erfahrung mit euch teilen. Nachdem ich vier Monate krank war, mit Atemnot, Rippenfellentzündung, seltsamen Erscheinungen der Mundschleimhaut und unerklärlichen Ekzemen am Arm habe ich von meinem Hausarzt ein Blutbild mit Vitaminen gefordert. Dieser hat den Vorschlag sofort mit einem “da sieht man eh nichts” abgetan.
    Nachdem ich dann mit Zahnfleischentzündung zum Zahnarzt bin, hat der mir geraten, mich sofort untersuchen zu lassen. Mein Hausarzt hat wieder komisch rum getan, also habe ich den Arzt gewechselt.
    Nachdem die Ergebnisse da waren, wurde ich angerufen, dass ich umgehend kommen und Rezepte abholen soll, denn Eisen, Vitamin D und Zink seien sehr niedrig. Der Biotinspiegel allerdings sei katastrophal niedrig.
    Jetzt, einige Tage nach der ersten Einnahme der Präparate, geht es mir eintausend mal besser und die Ekzeme und Entzündungen verschwinden.
    Ich bin echt sauer auf meinen alten Hausarzt!
    Denkt an eure Gesundheit!
    Danke für den Artikel, mit vielen Grüßen
    Niki

  • blank Wolfgang Vogel sagt:

    Der Artikel ist faszinierend, weil ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Ich nehme seit 32 Jahren Antikonvulsiva ( Carbamazepin und Phenytoin). In größeren Abständen wurde mein Blut untersucht und dabei eine stetige Abnahme der Vitamin B12- und auch Vitamin D – Konzentration festgestellt. Weder die Neurologin noch der informierte Hausarzt haben darauf reagiert. Im Dezember 2019 bekam ich plötzlich Gehstörungen und wurde gründlicher untersucht. Dabei stellten sich gravierende Mängel bei den Vitaminen B 12, B 9, und D als Ursache eines polyneuropathischen Syndroms heraus. Obwohl die Problematik des Vitaminabbaus durch Antikonvulsiva seit 50 Jahren bekannt ist, hatte kein Arzt darauf hingewiesen oder reagiert. Die Versorgung mit Mikronährstoffen wird bei den Ärzten einfach “ausgeblendet”.

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